@78: im laufenden Install-System ist das log-File unter logfile (Wurzelverzeichnis) und wenn die Installierung schief geht, kommt man automatisch ins rescue-System und kann sich da das logfile ansehen; wenn zumindest eine Partition erzeugt wird, dann wird das logfile dorthin kopiert unter /var/log. Es ist allerdings möglich, daß das erste nicht immer funktioniert, also bei sehr schiefgehender Installierung das rescue-System nicht gestartet wird, das überprüfe ich noch einmal. Viel wichtiger ist es aber, sollte das Problem bei 0.20-rc2 fortbestehen, mir den Namen der devices mitzuteilen (entweder bei Vmware oder echten System) die nicht gefunden werden -- also Ziel-HD und Quell-DVD falls es nicht hdX , sdX , srX ist -- das braucht dann nämlich nur eingebaut zu werden um künftig zu gehen
@82,84: In denen Fällen, wo eine ntfs-Partition hinten einfach 11 GB abgesägt bekommt um SYS zu installieren, nachdem sie erfolglos mit ntfsfix und resizentfs zu resizen versucht wurde, ist sie ohnehin immer so kaputt, daß sie nur mit speziellen Mitteln und idR nur mit Linux repariert und die Daten wiedererhalten werden können, und wenn keine andere resizebare Partition oder noch freier Platz vorhanden ist. Typischerweise haben die Festplatten der Leute auch meist 80 ... 200 GB (40 GB schon selten), wovon wiederum in den meisten Fällen weniger als 30% belegt sind. Insbesondere Dokumente sind idR vorne; hinten sind meist Videos usw die man vom Original-CD wieder neu kopieren kann. Aus diesen Gründen halte ich das für vertretbar. Die Alternative wäre nur, in solchen Fällen überhaupt nichts zu installieren.
Meiner Meinung nach VIEL GEFÄHRLICHER FÜR ANFÄNGER alle Daten auch einer guten Partition zu verlieren, ist die komplizierte herkömmliche Installierungsweise -- insbesondere als default die ganze Festplatte automatisch zu partitionieren oder bestehende Partitionen zu verwenden und neu zu formatieren. Das ist mir in der Vergangenheit u.a. bei SuSE schon passiert.
Und vor ca. 10 Tagen hat ein anderer Bekannter, dem ich früher Slackware installiert hatte und der sehr viele eigene Daten darauf hatte passiert, daß er wegen eines kleinen Problemes vom Slackware-Install-DVD alle Dateien überinstallieren wollte ... nur hat er den Fehler gemacht, anzugeben die Partition zu formatieren. Resultat: eine neue Slackware-Installierung, aber alle Daten weg.
DIESE HERKÖMMLICHE GEFAHR, DURCH DIE (OFT DEFAULT-)OPTION FORMATIEREN ALLES ZU VERLIEREN, IST BEI SYS NICHT GEGEBEN. U.a. werden unbekannte (Solaris- etc) Partitionen nicht resized, und wenn partout kein Platz da ist, stoppt die Installierung. Nur kaputte W$-Partitionen werden hinten abgesägt.
Hier habe ich
triftige Gründe, in solchen Fällen nicht auch kaputte W$-Partitionen einfach unbehandelt zu lassen und die Installierung abzubrechen: 1) einfache Leute, also nicht Spezialisten, die sich in solchen Fällen ohnehin zu helfen wissen, haben bei so kaputten W$-Partitionen sowieso keine Wahl; zumindest hier können auch Informatik-Läden/Werkstätten nichts machen außer W$ reinstallieren, und verlieren regelmäßig ALLE Daten. -- 2) Der Fall tritt nur auf, wenn nur eine einzige große, die Festplatte ausfüllende kaputte W$-Partion da ist, oder zwei kaputte, dann regelmäßig die größere (zu resizende) mit unwichtigem Kram. Hier gibt es keine Alternative, außer nichts zu installieren, dann -> 1) -- 3) Mach mal einen Test: frage die Leute ob sie bereit sind, einen kleinen Teil der Daten zu verlieren, oder 20 Euro für eine vollständige Rettung auszugeben -- da siehst du dann, wie wenig denen Wert ist, alle Daten kpl. zu erhalten. 4) Diese Hypothese/Maßnahme kommt nicht unversehen aus heiterem Himmel über ein funktionierendes W$-System bei rein grundloser SYS-Installierung: vielmehr läuft in solchen Fällen W$ nicht mehr, hat die Person dann oft auch die Nase voll von W$, hat aber insbesondere die Möglichkeit anderweitiger Rettungsversuche vor der SYS -Installierung.
Viel schlimmer ist es bei der W$-Installierung, wo hinterher
regelmäßig Linux nicht mehr bootet, und ebenso leicht Fehler bei der Partitionierung vorkommen. Ganz zu schweigen von Solaris, wo hinterher regelmäßig alle normalen Partitionen weg sind
kernelpanic kam bei 0.19 am Schluß der gelungenen Installierung (fehlgeschlagene -> rescue) ; aus irgendwelchen komischen Gründen geht die Anweisung halt oder reboot am Ende von init nicht. Warnung dazu schon in #43. Jetzt bei V. 0.20-rc2 hält das System bei der 2. Bitte, das CD rauszunehmen UND reset zu drücken, hat außerdem auch die Anweisungen in Deutsch. Obwohl diese Version schon deutlich besser ist, bitte bedenken und mit Vorsicht verwenden da das Projekt noch am Anfang, noch nicht ausgereift, noch nicht bei zahlreichen Rechnern getestet ist . Aber alles was
objektiv bemängelt wurde, schreibe ich in ein ZU_TUN file und verbessere ich weiter; ich will ja gerade nicht den Fehler anderer Distros machen, Probleme zu rechtfertigen
Übrigens gerade eben kam ein Bekannter dem ich SYS installiert habe, vorbei und wollte ein weiteres DVD, was ich ihm gegeben hatte, hat er bei einem Freund seinerseits gelassen wo er es installiert hat. Hoffentlich geht das weiter so
Und dieser Bekannte ... ähm ... naja, auch nach der Bewertung von mir in den letzten Posts oben,
kann man jetzt ganz unbestreitbar auch sagen, daß die Installierung von SYS idiotensicher ist ...
Nachdem SYS inzwischen hier auf mind. 30 Rechnern läuft, davon rd. 10 nicht von mir installiert, wollen wir hoffen, daß da auch mal aus Deutschland Erfolge zu verzeichnen sind ...