Hetzner konkurrenzlos?

Armadillo

Registered User
Ok, ich hab jetzt auch beim zweiten Durchlesen gemerkt, dass meine Aussage oben vielleicht ein falsches Licht auf Hetzner wirft. Besser formuliert wäre wohl, dass HostEurope in Sachen noch etwas mehr bietet. Dies sollte keine Negativ-Werbung für Hetzner sein. ;)
Ich/wir sind ja selber Kunde und sind unterm Strich absolut zufrieden! :)

Die Zahlen finde ich im Übrigen auch sehr interessant! ;)
 

satriani

Registered User
Das selbst größere Projekte sehr oft unter 500GB im Monat bleiben und sich einfach immer überschätzen.

Ich glaube ihr unterschätzt es, was glaubt ihr wie schnell der Traffic hoch springt wenn bei einer Seite plötzlich ein Video oder Fotos oft aufgerufen werden. Ich habe es selbst erlebt wie der Traffic von ~20% auf fast 200% in wenigen Tagen gestiegen ist. Dann steht man sprachlos da und weiss nicht was tun, weil keiner damit gerechnet hat. Das kann man nie wissen ;)

Gruß, satriani.
 

Armadillo

Registered User
Einen gewissen Puffer sollte man immer haben. Aber Faktor 10 übersteigt jeden vernünftigen Puffer bei weitem, da hat man dann halt einfach Pech gehabt und muss draufzahlen.
 

d4f

Kaffee? Wo?
Aber Faktor 10 übersteigt jeden vernünftigen Puffer bei weitem
Nur fuer den Fall dass das eigene Produkt -ohne Ankuendigung- im Fernseher erscheint, man geslashdotted oder geheist wird braucht man nicht ein Cluster an 6core laufen zu lassen wenn ein einzelner Server es locker schafft.

Wer fuer solche Faelle vorbauen will sollte zumindest das partielle Auslagern auf Cloudcomputing implementieren. Billig wird aber auch das nicht ;)
 

Phibbo

New Member
Hallo

Also ich kann nur www.cyberwebhosting.de empfehlen.
Die sind günsig und haben alles was man braucht.

Backupspace
Confixx/Plesk SMB/Plesk9.5
mehrere IP´s
Rescue
Kostenreier reinstall
Sie sitzen im Hamburg und ich war mal in dem Recenzentrum um eine CD und einen USB-stick in meinen Server zu packen. Und was soll ich sagen das war ein Dell Server der da im regal hing. und natürlich noch zu hauf andere.
 

bibabu

Registered User
CyberServer Core i7-860: 150€ setup, 99€ monat.
Hetzner EQ4: 150€ setup, 49€ monat.

Wobei bei CyberServer noch eine Lizenz für Plesk dabei ist. Aber die braucht ja nicht jeder.
 

satriani

Registered User
Also ich kann nur www.cyberwebhosting.de empfehlen.
Die sind günsig und haben alles was man braucht.

Sorry, aber hast du mal die Überschrift gelesen? :rolleyes:
die Angebote von cyberwebhosting sind nicht mal annähernd mit den von Hetzner zu vergleichen.
Ich glaube, dass Preisleistungsverhältnis von Hetzner derzeit unübertroffen bleibt, was besseres ist mir "leider" nicht bekannt. :D

Gruß satriani.
 

d4f

Kaffee? Wo?
290.00 Euro je weiteres TB ueber dem Inklusivtraffic nenne ich ausserdem nicht grade ein Schnaeppchen verglichen mit den 6.90 von Hetzner...
Ausserdem sind beim kleinsten Server (knapp 80Euro Monat und schwaecher als der billigere EQ6 von Hetzner) nur 2 statt 5 TB inklusive.

Das soll ne Alternative zu den Dumpingpreisen von Hetzner sein? Ich weiss ja nicht ^^

Uebrigens sind auch die Dell(?)-Server aus Clienthardware zusammengebaut, die i5/i7 sind nun mal Desktop...
 

satriani

Registered User
Das soll ne Alternative zu den Dumpingpreisen von Hetzner sein? Ich weiss ja nicht ^^

Uebrigens sind auch die Dell(?)-Server aus Clienthardware zusammengebaut, die i5/i7 sind nun mal Desktop...

Genau so ist es, kann dir nur zustimmen :D
 

hetzner_online

New Member
Intels Preispolitik für "Server" Prozessoren ist wirklich intressant. Es geht nicht darum, das die Prozessoren schneller sind, es geht auch nicht darum dass sie eine höhre MTBF haben, es geht einfach darum, dass es "Server Grade" Hardware ist.
Man könnte fast denken, dass Intel Strategen bewusst den Veblen-Effekt ausnutzen?
 

Dennisda

Registered User
Ich bzw. meine Frau ist auch Kunde bei Hetzner. Uns ist es eigentlich völlig egal ob es Desktop oder Serverhardware ist. Wichtig ist vielmehr das man auch das versprochene bekommt.
 

C93

Registered User
Für "normale" Webseiten ist doch ziemlich schei** egal obs ein i7 ist oder ein Xeon. Desktophardware reicht vollkommen aus für die meisten Kunden.
 

Lord Gurke

Nur echt mit 32 Zähnen
Intels Preispolitik für "Server" Prozessoren ist wirklich intressant. Es geht nicht darum, das die Prozessoren schneller sind, es geht auch nicht darum dass sie eine höhre MTBF haben, es geht einfach darum, dass es "Server Grade" Hardware ist.
Das würde ich so nicht ganz unterschreiben wollen.
Bei uns wird für einfache Aufgaben auch normale Hardware von AMD oder Intel verwendet. Aber auffällig ist, dass die "normale" Hardware deutlich häufiger Schwierigkeiten macht als die teureren Server-Komponenten.
So hatten wir einen AMD-Prozessor, bei dem ein Kern kaputt war (was sich jedoch nur zeigte, wenn er ein paar Minuten lief) - da sucht man sich erstmal einen Wolf, bis man herausfindet, warum immer andere virtuelle Maschinen auf der Hardware einfrieren.
Und für die Arbeitszeit die man da hineinsteckt, um den Fehler zu finden und letztendlich zu beheben, kann man zwei Xeons kaufen ;)

Aber es ist ja nicht nur der Prozessor oder der ECC-RAM an sich - es ist ja z.B. auch die Bauform und die Kühlung und überhaupt der ganze Aufbau.
Bei einem 1HE-Server kann ruhig mal ein Prozessorlüfter ausfallen. Gibt dann einen Alarm und der Prozessor wird dann halt mal 4-5°C wärmer, aber man muss nicht sofort das System aus dem Schrank ziehen und ASAP einen neuen Lüfter installieren, weil es sonst zur Kernschmelze kommt. Da kann man dann bis Abends warten, innerhalb eines Wartungsfenster den defekten Lüfter ersetzen und hat keinen Stress.
Für den Nutzer des Servers macht es vielleicht keinen großen Unterschied, aber ein Techniker hat mehr Freude an echten Serversystemen ;)

Klar, für mich reicht normale Hardware vollkommen aus.
Da hängt kein Geschäft dran. Wenn das Netzteil abraucht, dann ist der Server halt mal 3-4 Stunden offline, bis ein neues eingebaut ist.
Oder mal eine halbe Stunde nicht erreichbar, weil die defekte Festplatte ausgebaut weden muss. Da kann ich ohne Probleme mit Leben.
Ich merke allerdings an manchen Stellen schon, dass mir das Software-RAID nicht ganz so gefällt und ich eigentlich lieber einen echten HW-RAID-Controller hätte.
Das ist allerdings auch erst seit wenigen Wochen so, seit ich live erlebt habe, wie viel Schubkraft ein fast 500 € teurer Adaptec-Controller mit 12 SAS-Platten entwickeln kann :D

@hetzner_online:
Da ich eh demnächst wohl das Flexi-Pack benötige, könnte ich ja dann einen RAID-Controller einbauen lassen. Was wird denn da für Hardware eingebaut? Im Wiki habe ich was von 3Ware und Adaptec gesehen - kann man sich das aussuchen? Von den Kollegen werde ich für Adaptec zugeschwärmt, weil das wohl unter Linux-Systemen am einfachsten und schnellsten einzurichten wäre.
 

CentY

Registered User
@Lord_Gurke
Das ist allerdings auch erst seit wenigen Wochen so, seit ich live erlebt habe, wie viel Schubkraft ein fast 500 € teurer Adaptec-Controller mit 12 SAS-Platten entwickeln kann

Ist auch ein hammer Vergleich, ein RAID 1 mit 2 Sata Platten mit einem RAID x mit 12 SAS Platten zu vergleichen ;). Da geht auch nen SW-RAID ab wie die sau, wenn du 12 SAS Platten dran hängst ;).
 

Lord Gurke

Nur echt mit 32 Zähnen
Ja, ich weiß, der Vergleich hinkt.
Aber die Festplatten hingen mal zum Testen in einem Software-RAID0 (der Controller hat die Platten einfach 1:1 durchgereicht). Wir wollten eben diesen Vergleich haben - und das war doch spürbar langsamer als das Hardware-RAID. Nicht dramatisch, aber so 4-5 MByte/s Schreibgeschwindigkeit haben schon gefehlt...
Außerdem hast du deutlich höhere IO-Waits gehabt, was dann zu höheren Antwortzeiten des Systems führt.
 

Firewire2002

Registered User
Von den Kollegen werde ich für Adaptec zugeschwärmt, weil das wohl unter Linux-Systemen am einfachsten und schnellsten einzurichten wäre.

Das kommt ein wenig auf die Distribution an. ;)
Adaptec hatte sehr lange gebraucht, bis sie kapiert haben, dass die Admins das CLI Tool getrennt vom kompletten Software-Paket (StorageManager) einsetzen wollen und möglichst auch auf anderen Distributionen. StorageManager RPMs gibt es nur für RHEL/SLES. Mit Debian oder Ubuntu hast du da ein Problem.
3ware (gehört mittlerweile zu LSI) hat sein tw_cli immer schon einzeln rausgegeben und sich auch beim technischen Support selten so verklemmt angestellt wie Adaptec.
Supportanfragen bei Adaptec mit der Erwähnung nicht unterstützter Distributionen werden direkt zurückgewiesen. Selbst bei Problemen die absolut nichts mit der Distribution zu tun haben. :rolleyes:

Aber die Bedienung des CLI von Adaptec ist schon ein bisschen komfortabler als die von 3ware. Mit ein bisschen Eingewöhnung versteht man auch die Parameterfummelei von tw_cli. Areca ist da aber auch nicht viel besser. :D
 
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