PHP5.6 Installation legt Server Lahm

Muss mich noch mal melden den nun verstehe ich überhaupt nichts mehr,habe nun mal in Plesk einfach einen neuen Kunden angelegt ohne das PHP5.6 installiert wurde und Promt nach einiger Zeit Zack Webseiten wider nicht erreichbar.

Ich habe den Fehler anschein an der völlig Falschen stelle gesucht,das kann doch dann nur ein Fehler in Plesk sein oder?
 

nexus

Well-Known Member
Wie wäre es denn, wenn du endlich mal in deine Logfiles schaust???
Dazu aufgefordert wurdest du ja nun schon einige Male...
 

danton

Debian User
Es kann ja auch sein, dass du ziemlich zu Anfang bei deinen Versuchen was kaputt gemacht hast. Wie hast du den deine Änderungen immer wieder rückgängig gemacht? Ansonsten hat @nexus natürlich recht: Überprüfe ALLE relevanten Logfiles (Syslog, Apache Logs, PHP-Logs). Evtl. kann es schon ausreichen, einfach mal Plesk zu reparieren (sofern es ein Fehler von Plesk ist)
 
Ich habe in var/log/ nach den Log Dateien geschaut und in denen die ich für richtig gehalten habe rein geschaut aber darin war kein eintrag für die zeiten in denen das Problem aufgetretten ist.

Ich versuche nun Plesk mal zu Reparieren.
 

marce

Well-Known Member
... und ggf. auch einfach mal sagen, was denn "sind nicht erreichbar" konkret sagt.

"es geht nicht" ist sicherlich keine der Fehlermeldungen, die irgendwie ausgegeben oder geloggt wird.

(und - nur mal so nebenbei - welche Logfiles fandest Du denn richtig? Und hast Du auch dort geschaut, wo lt. Doku Plesk denn so seine Logfiles hinspeichert?)
 

danton

Debian User
Wenn der Fehler auftritt, außerdem mal schauen, ob noch alle Prozesse laufen. GGfl. auch mal den Loglevel hochdrehen, damit mehr in den Logs steht. Und wie sich das "tut nicht" äußert, auch mal konkret beschreiben. Irgendeine Fehlermeldung muß es ja geben, ob auf dem Server oder im Browser. Auch in den Access-Logs vom Apache sollte was drin stehen - die dürften übrigens nicht in /var/log liegen, sondern in den Verzeichnissen der Kunden, damit diese darauf zugreifen können.
 

GwenDragon

Registered User
Je nachdem was der @netzreiter als PHP nutzt sollte mal in folgende Logs rein gesehen werden:
/var/log/apache2/error.log
/var/log/apache2/suexec.log
/var/log/plesk-php*-fpm/*
/var/www/vhosts/system/DOMAIN/logs/*
 
Also das Problem äusert sich so das die Webseiten laden und laden und nach einer zeit ist es so als wenn man kein Internet hat.

Ich habe nun mal in die besagten Logfiles geschaut da steht soviel drinne,wonach genau müsste ich suchen?

Es its nervig da die Ursache welches das Problem verusacht einfach nicht aus zu machen ist,immer wenn ich versuch es zu Lokalisieren Tritt das Problem an andere stelle auf.
 

danton

Debian User
SIcher, dass das Problem an deinem Server liegt und nicht am Surf-PC (Browser, Betriebssystem, Security Suite, Internet-Provider)?
Ansonsten: Schauen, ob der Zugriff im access.log der jeweiligen Domain überhaupt auftritt - wenn nicht, kommt der Request möglicherweise erst gar nicht bei deinem Server an... Ansonsten kennst du den Zeitpunkt ja, wenn das Problem auftritt und kannst in den anderen Logs bei der Uhrzeit schauen...
 

nexus

Well-Known Member
Auch wenn ich normalerweise eine vernünftige Fehleranalyse befürworte, so gehe ich hier davon aus, daß das ziemlich aussichtslos sein wird, da der TE mit seiner Frickelei sein System vermutlich kaputtkonfiguriert hat.

Hier sollte man vielleicht einen anderen Weg gehen...Backup der Nutzerdaten und Neuaufsetzen des Systems.
Danach aber bitte keine manuellen Eingriffe mehr im System tätigen, nur über die offiziellen Wege konfigurieren!
Beim Restore der Userdaten eine Webseite nach der anderen wiederherstellen und jede Webseite einzeln auf Funktionsfähigkeit prüfen. Wenn hier schon ein Fehler auftritt, weiß man dann wenigstens, wo man weiter suchen muß...
 

danton

Debian User
Das sinnvollste wäre hier eher ein Webspace-Paket, denn es scheitert ja auch dran, hier mal ordentliche Infos zu geben. Die kommen ja oft erst nach mehrmaliger Aufforderung, wenn überhaupt. Die Antwort auf meine Frage, wie denn Änderungen rückgängig gemacht wurden ist ja auch immer noch offen. Und eine strukturierte Herangehensweise vermisse ich auch.
Zumal ich das genannte Phänomen schon mehrfach auf Systemen beobachtet habe, auf denen irgendwelche Internet-Security SUiten und/oder Optimierungstools installiert sind. Ratet mal, wo die Probleme waren... (Hint: Es war nicht der Webserver)
 
@danton
Ja bin mir sicher das es am Sever liegt und sorry die Frage wie die Änderungen Rückgängig gemacht wurden hatte ich vergessen es wurd mit SnapShot gemacht

@nexus
Ich denke dein Vorschlag wäre in meinem Fall das sinvollste um endlich mal ans Ende zu kommen,obwohl ich nun beim Suchen auf etwas gestossen bin wo ich den Zusammen Hang zu meinem Problem nicht verstehe.

Ich habe nun nach dem es mir aufgefallen ist mehrfach getestet um sicher zu gehen das es das Problem verusacht und zwar ,sieht es danach aus das Problem durch den FTP Upload der Backup Dateien von der Software die auf die Domain soll verusacht wird aber wäre das möglich?
 

danton

Debian User
Ich weis zwar nicht, welche Backup-Software du da verwendest, aber denkbar ist das. Backup-Software verursacht schon ganz ordentlich Systemlast (einen großen Schwung Dateien lesen, ggfl. komprimieren und/oder verschlüsseln und dann übers LAN-Interface wegschieben.
Es kann also sowas einfaches sein wie das die Software dir einfach die Leitung zubläst und keine Bandbreite mehr für andere Sachen übrig bleibt. Auch erzeugt Backup-Software eine recht hohe Auslastung auf den Festplatten, was sich auf virtuellen Systemen oft noch stärker bemerkbar macht, da man sich die Resourcen ja teilt. Und wenn die Backup-Software zuviel Speicher beansprucht, kann es passieren, dass der OOM-Killer des Linux Kernels zuschlägt und dir einzelen Prozesse wegkillt, um wieder freien Speicher zu schaffen. Letzteres würde im Syslog stehen, die anderen beiden Sachen lassen sich z.B. mit top und seinen Derivaten (htop, atop, iotop) evtl. beobachten.
 

GwenDragon

Registered User
Plesks Backups nehmen bei mir 50% eines CPU-Kerns ein über eine Stunde.

Ich nehm an wenn der vServer von Netzreiter wenig Ressourcen hat, könnte das ein Grund sein warum es lahmt. Allerdings dauert so ein Backup maximal ne Stunde und dann sollte alles wieder laufen. Zudem benutzt Plesk dafür ein eigenes PHP und nicht das des Systems bzw. ein user-installiertes.
 

GwenDragon

Registered User
Und jetzt mal Butter bei die Fische: wie schnell ist denn das Ganze lokal auf dem Server?
curl \
--write-out "%{http_code},%{time_total},%{time_connect},%{time_appconnect},%{time_starttransfer}\n" \
--silent \
--output /dev/null \
"https://DEINEOMAIN.TLD/URL"
 

DjTom-i

verifizierter Anbieter
verifizierter Anbieter
Wenn hier weder mysql Server noch Apache2/Nginx/Php-FPM/fcgid entsprechend konfiguriert werden ist das ein ganz normales Verhalten.

Bis zu den Limits werden Requests beantwortet.. Darüber hinaus wird dicht gemacht. Was so aussieht wie "down".. Im Log werden aber entsprechende Einträge gemacht.. (api_pass_brigade, timeouts, etc.)

Plesk installiert != Dienste optimiert .

Jetzt mal ganz abgesehen von "schlechtem Coding", Flooding, etc.. Was natürlich auch zu "down" (simpel gesagt.. ist ja eher ein Denial of Service der durch Unkenntnis der Funktionsweise der Serverdienste entsteht) führt.
 

GwenDragon

Registered User
bin nun nexus rat gefolgt und mache den server platt.
Wenns deiner Meinung nach dir hilft.
Aber beim nächsten Performanceproblem weißt du wieder nicht wo es hakt.
Ich denke du kommst dann wieder. Wir werden sehen…
Viel Spaß beim Lernen wie man einen Server samt Web-Anwendungen auf Peformanceprobleme prüft und dann so aufsetzt, dass es für die Begebenheiten passt. Das kann dir Plesk nicht abnehmen.
 

marce

Well-Known Member
Keine gute Idee:
Debian 8 wurde durch Debian 9 ("Stretch") ersetzt. Die regulären Sicherheitsaktualisierungen wurden am 17. Juni 2018 eingestellt.
... und das was Debian unter LTS versteht ist den Namen nicht wert.
 
Top