gebrauchter Hetzner Server als Neu verkauft

jeddix

Member
[netcup] Felix;386798 said:
Wir können so etwas nicht nachvollziehen.
Könnte mir auch vorstellen, dass es nicht WD RED alleine ist. Sondern in Kombination mit bestimmten RAID-Controllern und Cachesystemen. Die Frage ist halt, wie die Messung vorgenommen wurde. Gibt es zu dem Problem mit WD RED und WD GOLD weitere Nutzer, die das Problem nachvollziehen können. Wenn es kein temporäres Produktionproblem oder Firmwarefehler sind, dass sollte das Thema doch schon mal behandelt worden sein.
 

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Könnte mir auch vorstellen, dass es nicht WD RED alleine ist. Sondern in Kombination mit bestimmten RAID-Controllern und Cachesystemen. Die Frage ist halt, wie die Messung vorgenommen wurde. Gibt es zu dem Problem mit WD RED und WD GOLD weitere Nutzer, die das Problem nachvollziehen können. Wenn es kein temporäres Produktionproblem oder Firmwarefehler sind, dass sollte das Thema doch schon mal behandelt worden sein.

Wir konnten das Problem mehrfach feststellen bei unseren Kunden immer mit Festplatten ab 2 - 2,5 Jahren. Dies ging immer einher mit einem sehr hohen Load Cycle Count der Festplatten. Die Performance hatten wir immer mit dd und hdparm getestet. Wir sprechen hier aber nicht über 8 / 10 Festplatten sondern eher 2 / 10. Ob Software RAID oder Hardware RAD hat keinen Unterschied gemacht.

Mit 3-4 Jahre alten WD Gold Festplatten hatten wir bei einigen LSI Setups und Dual Xeon Systemen in den letzten Wochen auf 6 unterschiedlichen Servern immer wieder das Problem, dass der Server nach einer unbestimmten Zeit immer unkontrolliert neugestartet hat. Nachdem alle WD Gold Festplatten jetzt gegen HGST Ultrastar ersetzt wurden ist dieses Problem nicht wieder eingetreten. Das obwohl die Smart Werte der Festplatten absolut einwandfrei waren. In Controller Log oder System Logs war absolut nichts ersichtlcih. Aber naja, das ist eben Hardware, manchmal ist da der Wurm drinnen.
 

d4f

Kaffee? Wo?
Wir konnten das Problem mehrfach feststellen bei unseren Kunden immer mit Festplatten ab 2 - 2,5 Jahren. Dies ging immer einher mit einem sehr hohen Load Cycle Count der Festplatten.
Physikalisch betrachtet gibt es keine Ursache warum Festplatten im Alter signifikant langsamer werden sollten ausser
a) es gibt einen hohen reallocated sector count und die Platte muss ständig in den Spare-Berech und zurück seeken
b) der Kopf hat Leseprobleme durch nachlassende Magnetisierung - das sollte bei Neuformatierung nicht mehr auftreten und im SMART ersichtlich sein
c) der Kopf hat Lese-/Schreibprobleme was auch im SMART ersichtlich ist
Software (Fragmentierung, volllaufende Platte, ...) habe ich hier absichtlich aussen vor gehalten.

Bei WD-Platten gibt es aber wiederkehrend bekannte Probleme mit kluge-Controller-Logik welche im Endeffekt nur Schaden und Latenzzeiten anrichtet... das innig geliebte Intellipark/Intellipower.

Bei älteren WD Platten gab es sogar noch Firmwarefehler welche durch einen Bug Intellipark in Endlosschleife triggern konnten. Firmwareupdate ist dabei alles andere als trivial und meist merkt man es im Desktopbereich leider erst wenn die Platte dadurch bedingt bereits aus dem letzten Loch pfeift....
 

Haxley

Member
So ich hab die Antwort von Hetzner erhalten.
Haben die Platten ohne Aufpreis gegen neuere (eine fast nagelneu) getauscht. Das nenne ich mal Support und da fühle ich mich dort wohl.
Code:
root@enterprise2 ~ # smartctl -A /dev/sda | grep Power_On_Hours
  9 Power_On_Hours          0x0012   100   100   000    Old_age   Always       -  52
root@enterprise2 ~ # smartctl -A /dev/sdb | grep Power_On_Hours
  9 Power_On_Hours          0x0012   100   100   000    Old_age   Always       -  1012
 
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