Sorry aber hier hätten sich vermutlich rechtliche Schritte gelohnt und diese wären sicher auch nicht erfolglos geblieben, falls sich die Sache tatsächlich wie beschrieben zugetragen hat. Insofern kann ich nur den Kopf schütteln, wenn jemand einfach insgesamt 1000€ für nichts bezahlt.
Ich hatte leider keine Erfahrungen in den Dingen und der rechtliche Besitzer des Servers war nicht rechtsschutz versichert. Da ich den Rechtshilfeforen nicht traue, wäre der Weg zum Anwalt vielleicht ein teurer Weg geworden.
Wie ich leider auch persönlich im Umgang mit Firmen (gerade im Bereich Webhosting/Serverhosting/ISP) erfahren musste, also Firmen mit denen man keinen persönlichen Kontakt hat, ist man als einfacher Verbraucher ohne jedes Druckmittel und meistens sogar wegen der geschliffenen AGB im Abseits.
(Beispiel: Miete einen Server bei S4U und was machst du wenn sie ihn auf 1mbit drosseln? Nichts, da nirgends 100mbit garantiert werden.)
Mittlerweile habe ich meine Erfahrungen und gehe nur noch kompromisslose Verträge mit Firmen ein, in denen ich einen persönlichen Ansprechpartner habe. Und teurer sind die nicht. Seitdem hatte ich nie wieder solche Probleme.
Leider sind solche Erfahrungen zwar oft in Foren zu lesen, aber viele (ich eingeschlossen) denken es wäre ein Einzelfall und man habe nicht selber das Pech. Der Weg zum Verbraucherschutz ist langwierig, bis etwas getan wird, ist es nicht mehr wichtig.
Ich kann nur raten, sich rechtsschutz zu versichern, alle AGB/Verträge auszudrucken und nach Lücken zu suchen, und sie schriftlich vor dem Vertragsabschluss klären. Wenn der Anbieter nicht darauf eingeht, sollte man einen anderen suchen.
MfG, h00ch