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Homepage - BerlinOnline verbraucht in guten Monaten ca. 650 GB Traffic. Laut Angaben des Anbieters wurde die Hardware des Servers mitte des Jahres auf den Besucheransturm neu dimensioniert.
Daraus schließe ich, das der Server der Last einer zweiten Internetpräsenz dieser Größe nicht unbedingt Stand halten könnte.
Ich würde waage behaupten, das ein Trafficvolumen von ein TB für einen Server, der normale Internetpräsenzen hostet, völlig ausreichen würde.
Wenn sich ein Anbieter hinstellt und behauptet, er würde seinem Kunden unlimited seiner Leistungen versprechen, dann wäre das eine glatte Lüge.
Wer hat eine Telefonflatrate Zuhause?
Ein Anbieter kalkuliert seinen Traffic nach den Verbrauchsdaten der Benutzer in der Vergangenheit.
Machen wir doch mal eine Testkalkulation für eine DSL-Flatrate (zum Beispiel):
Nehmen wir an:
1. 100.000 Kunden verbrauchen bei mir derzeit 2.000.000 GB Traffic
2. Gehen wir von einem mittlerem Wachstum des Internets von 25% aus.
3. 2.000.000 GB + 25% wären im kommenden Jahr ca. 2.500.000 GB
4. Jeder meiner Kunden wird also voraussichtlich im kommenden Jahr ca 25 GB pro Monat verbrauchen.
5. Sagen wir nun, 1 GB Traffic kostet mich 0,05 Euro im Einkauf (extrem teuer, wenn wir T-Online wären)
6. Ein Flatrate-Kunde würde mich jetzt 1,25 Euro pro Monat kosten.
Diese Rechnung ist übrigens durchaus realistisch. Prüft doch mal, wie viel Traffic ihr über euren DSL-Zugang jeden Monat erzeugt! Überlegt, zu welcher Zielgruppe Ihr zählt! Überlegt, welche Zielgruppe weniger als diese 25 GB erzeugt und welche Zielgruppe mehr erzeugt? Überlegt mal, wie sich diese Zielgruppen prozentual im Verhältnis verteilt. (Rein unter dem Aspekt, das diese Kalkulation für ein Privatkundenangebot ist.)
MfG taz