Webhoster für die Entwicklung eines OpenSource-Webshop-Moduls gesucht

...der war echt gut^^
Es geht natürlich nicht darum, eine Plattform für 21.000 Versandapotheken aufzubauen :D
So hatte ich aber deine bisherigen länglichen Ausführungen aufgefasst. Sprich:

Entwicklung einer Webshops für Apotheken mit Anbindung an WaWi (Frage welche?) unter einer Open-Source-Lizenz mit Blick darauf, dass die Anwendung möglichst kostengünstig betrieben werden kann.

Und genau da sehe ich für die einzelne Präsenzapotheke nicht wirklich Bedarf. Die Entwicklung einer guten und sicheren eCommerce-Anwendung ist alles andere als trivial und sehr aufwendig. Da die Anforderungen in diesem Falle sehr speziell und sehr hoch (deutsches Recht, Datensicherheit) sind, sehe ich keine realistische Chance, dass sowas von Freiwilligen für lau entworfen wird.

P.S.: Schau nochmal kritisch über Deine Versandinformationen drüber (http://www.offizin24.de/arzneikutsche/Seiten/ONLINE-SHOP/Online-Shop/Versandinformationen.aspx)
 
...Eine vernunftige Shop-Lösung gibt es zwar, aber die kostet mit einem ähnlichen Funktionsumfang wie meine Arzneikutsche, d.h. in schnell und schön anzuschauen, ungelogen mehr als 500€ im Monat.

Die ist dann von Mauve.
...

Mit den vorhandenen Shop-Lösungen kann man doch bestimmt vernünftige und brauchbare Lösungen bauen, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein?
...

Um es kurz und knapp zu sagen: man schon, Du nicht.

Ich verstehe Deine Beweggründe (nicht wirklich), das herangehen an die Problematik ist eine völlig falsche.

Du alleine !!! hast überhaupt gar keine Chance, so etwas umzusetzen. Dir fehlt neben dem nötigen Wissen auch das Geld und die Zeit.

Eine Neuprogrammierung (und das wäre es hier, eine Anpassung ist, so glaub ich, aufwändiger) kostet mal locker einen mittleren 6stelligen Betrag.

Bitteschön, wer soll das bezahlen und dann auch noch das ganze opensource tauglich machen?

Nur weil es keine frei Lösung gibt (warum wohl) willst Du völlig ohne die nötigen Kenntnisse eine solche entwickeln lassen? Grundsätzlich ja löblich, aber ohne das nötige Kapital hast Du keine Chance.

Ein kleiner Tipp, kam übrigends auch schon von anderen:

Es kommt in Foren nicht auf die Quantität der Wörter in einem Beitrag, sondern auf ihre Qualität an. Sprich, kurze, aussagefähige Beiträge haben einen überdurchschnittliche Hohen Grad an passenden Hilfestellungen als lange Beiträge, wo man am Ende des lesens nicht mehr weiß, was am Anfang stand, da man ewig zum durchlesen und sortieren der nötigen Informationen brauchte.
 
Schau nochmal kritisch über Deine Versandinformationen drüber


...es geht bestimmt um meine Versandkosten-Pauschale.

Zuerst wollte ich mit der Arzneikutsche ja auch eine Versand-Apotheke aufbauen, aber sowas rechnet sich erst für eine Mischkalkulation (rx und non-rx) ab einer bestimmten Größe, und einem Automationsgrad. Bei sowas mitzumachen ist sinnlos, denn es mündet in industrie-mäßigem Versenden.

Es ist nicht so, daß ich das nicht gekonnt hätte.
Es hat mich einfach nicht fasziniert.
Sowas ist langweilige Fließbandarbeit ohne Hirn.

Außerdem haben dann haben die Kollegen vor Ort weniger von dem Umsatz, den man zum Überleben braucht.
Ich fand das damals wie heute nicht sinnvoll.

Mein neues Projekt "Apotheken-API" ist einfach eine logische Konsequenz daraus.
Hier geht es ja erstmal nur um die proprietäre eCommerce-Schnittstelle.
 
Last edited by a moderator:
Wenn die das bezahlen, sehe ich das Problem nicht. Dann kannst Du mit diesem Geld ja ein Projekt in Auftrag geben, im Rahmen dessen sich sowieso alle Fragen dann lösen lassen, bzw. bei verbleibenden Unklarheiten kann man dann auch konkret helfen.
 
[...]
Außerdem haben dann haben die Kollegen vor Ort weniger von dem Umsatz, den man zum Überleben braucht.
Ich fand das damals wie heute nicht sinnvoll.

Mein neues Projekt "Apotheken-API" ist einfach eine logische Konsequenz daraus.
Hier geht es ja erstmal nur um die proprietäre eCommerce-Schnittstelle.
Öhm, widerspricht sich nicht die Aussage im ersten Absatz der im zweiten? Webshop => Versandhandel, ob nun kombiniert mit stationärem Vertrieb ist dabei nachrangig. Also ich verstehe jetzt echt nicht, was Du eigentlich willst.
 
Na, die ADAS natürlich? Man könnte ja mit denen zusammen auch Fördergelder abgreifen und sowas auf die Beine stellen :)

Die haben doch kein Interesse an offenen Standards. Der ganze Verein dient meiner Ansicht nur dazu, den Markt, den die Mitgliedsunternehmen besetzen, nach außen hin abzuschotten. Potentielle Konkurrenten sind unerwünscht.

Anstatt offene Standards zu verwenden, setzt man auf exotische proprietäre Lösungen, damit ja niemand die Möglichkeit hat, Vergleichbares anzubieten. Diese Strategie gibt es übrigens nicht nur im Bereich der Apotheken. Überall, wo es sog. Branchenlösungen gibt, läuft das nach dem gleichen Prinzip.

Stellt der ADAS die Dokumentation der verwendeten Apotheken-Schnittstellen denn überhaupt frei zur Verfügung? Ohne die wird das Nachbauen nämlich schwer bis unmöglich. Das einzige Projekt, dass ich von deiner Liste mittelfristig als realistisch einschätze, ist die Sache mit dem Kinderwagen und Inhalatorverleih. Das könnte man dann auch sehr schön als Referenz verwenden, um Mitstreiter und Budget für weitere Projekte zu werben.

Wer könnte einen denn zu sowas beraten?

...ich dachte HIER werden Sie geholfen?^^:rolleyes:

Die Beratung ist doch schon in vollem Gange. Als guter Berater sage ich einem potentiellen Kunden aber auch ganz klar, was möglich ist und was nicht. Ich habe auch kein Problem damit NGOs wie Ärzte ohne Grenzen meine Dienstleistungen uentgeldlich zur Verfügung zu stellen. Apotheker gehören dann aber doch nicht zum notleidenden Teil unserer Bevölkerung und das Allgemeinwohl steht hier auch nicht an erster Stelle. Deshalb erlaube ich mir den Hinweis, dass mein günstigster Tagessatz aktuell bei 650€ (netto) liegt.

Abschließend noch eine spontane Idee. Kunden via Internet gewinnt man primär auf zwei Arten. Entweder man bietet ihnen den günstigsten Preis oder man bietet ihnen einen Mehrwert, den sonst niemand bietet. Die Preis-Option fällt als kleiner, lokaler Anbieter flach. Aber was, wenn ich meinen Kunden eine Online-Bestellmöglichkeit anbieten kann, die Lieferung am selben Tag ermöglicht? Das können die Großen (noch) nicht. Ich gehe z.B. morgens zum Arzt, der verschreibt mir Medikament xy, das ich mir dann in der Apotheke besorgen müsste. Stattdessen bestelle ich das online und es wird mir bis zum Abend frei Haus geliefert. Ich würde so etwas als App (HTML5, Phonegap) realisieren, inkl. Scan-Option für das Rezept. Für Apotheken ist es doch bereits heute möglich über den pharmazeutischen Großhandel Medikamente zu bestellen, die noch am gleichen Tag geliefert werden. Die bringen das dann doch immer in diesen gelben Kisten. Statt Lieferung an die Apotheke, würde die Lieferung dann direkt an den Kunden erfolgen.
 
Last edited by a moderator:
Anstatt offene Standards zu verwenden, setzt man auf exotische proprietäre Lösungen, damit ja niemand die Möglichkeit hat, Vergleichbares anzubieten. Diese Strategie gibt es übrigens nicht nur im Bereich der Apotheken. Überall, wo es sog. Branchenlösungen gibt, läuft das nach dem gleichen Prinzip.

Ja, genauso ist es. Ich sehe das Problem ja etwas grundlegender Natur. Klar kann man Apotheker als Schubladen-Schubser o.ä. ansehen, aber im Grunde ist das komische A ja wesentlich mehr.

Hier im Thread geht es ja nur um den kleinen Bereich, den man als Kunde wahrnehmen kann. Der Kunde will natürlich alles billig und sofort. Bewertet wird dann die Freundlichkeit und Aufreger sind von Kunden immer gerne gesehen^^

Das Problem ist aber viel, viel größer. Ach, egal.
Ich schreib es einfach hier hin, damit es jeder wahrnehmen kann. Eigentlich ist es ja sowieso so, als ob man auf verlorenem Posten kämpft.

Es geht ja nicht nur um den 'Laden', den manche Apotheker betreiben. Es geht um die Verwaltung, die Kammern, die Verbände, die Vereinsmeierei und das Miteinander.

Hier in der Apotheker-Berufsvertretung ist heute alles voll demokratisch organisiert. Wem aber nutzt das was, wenn einige mit den Billig-Versandapotheken diese alten, guten Strukturen zerstören?

Das was gerade kaputtgeht sind ja die Strukturen, die Deutschland erst zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Ohne diese Strukturen ist es vermutlich unmöglich, Europa das zu vermitteln, was uns zu dem gemacht hat, wo wir heute sind. Es geht nicht nur um Wirtschaftswachstum auf Papier und Kennziffersysteme. Es geht auch um die Vermittlung von Wissen von einer Generation an die nächste. Wir Bürger sind ja nicht nur Zahlen und Kredite, sondern haben Wünsche und Bedürfnisse. Die anderen Europäer übrigens auch. Die Inder auch^^

Wenn man sich gegenseitig nur als Konkurrenten betrachtet und sich das Geld abgräbt, dann wird es gar nicht möglich sein, die 'Kammerberufe' auch europaweit einzubinden. Dann braucht man sich - überspitzt gesagt - nur ein Youtube-Video anschauen und macht dann einen Handwerksbetrieb auf. Man braucht erstmal jede Menge junge Leute, die den alten Hasen der verschiedenen Berufsvertretungen unterstützend zur Seite steht.

Wenn man aber als 'Neuer' in ein eingespieltes Team einer Berufsvertretung geht und sagt, man übernimmt den Bereich Internet, dann fragen sich die alten Hasen natürlich auch, ob man noch alle Tassen im Schrank hat, weil die das Internet oft ja gar nicht in deren Arbeitsabläufen haben wollen.
Die alten Hasen arbeiten überall mit Fax.

Schauen Sie sich mal das Chaos an, das alleine bei der Bereitstellung der Daten für die Notdienste angeht.

Einmal Nordrhein http://www.aknr.de/notdienst/inhalt.php?id=154

Und einmal Baden-Württemberg http://lak-bw.notdienst-portal.de/

Es ist bei beiden Bundesländern die jeweils identische Software verwendet worden, aber die damit erzeugten Daten werden auf völlig unterschiedliche Weise zur Verfügung gestellt.

Überzeugen Sie sich bei Interesse einfach selbst. Wir haben in Nordrhein diese individuellen Nummern, die man sich relativ bequem auf der aknr-Seite raussuchen kann.

In Baden-Württemberg aber ist das im Vergleich gar nicht so einfach möglich, weil dort diese individuellen Nummern gar nicht so einfach zu finden sind.
Dort muss man sich umständlich im Quellcode des iFrames von deren Seite ein Feld von Hand raussuchen, das apo=NUMMER heisst.

Sowas kann natürlich niemand, denn wir sind ja keine Software-Entwickler, sondern Apotheker^^

Bezüglich der Notdienstanzeige frage ich mich, warum die Kammern uns allen nicht eine einheitliche Möglichkeit bieten, den Plan automatisch abzurufen, und mit einem 0815-Monitor als HTML-Seite darzustellen, aber da will man wohl auch nicht in den Wettbewerb mit Softwareanbietern treten.

Hier im o.g. Notdienst-Beispiel bieten Baden-Württemberg und Nordrhein die XML-Schnittstelle kostenfrei für die Apotheker an, aber Bayern beispielsweise verlangt für die XML-Schnittstelle sogar Geld.

http://www.blak.de/integration-in-die-internetpraesentation.html

So ein Mega-Chaos ist ja sowas von unglaublich groß, daß es schon fast wieder lustig ist^^

Solche Bereiche gehören ja auch alle zu uns Schubladen-Schubsern. Für sowas fehlt aber noch das Fingerspitzengefühl und die Verantwortungs-Bereiche für die Admin.Aufgaben usw...

...das wird in mehr oder weniger allen Berufsvertretungen so sein, und solange das so ist, ist es völlig egal wer in der Politik ganz oben etwas zu sagen hat, weil die großen multinationalen Konzerne einfach viel schneller Kommunizieren können und viel mehr Geld haben, als die angestaubten Berufsvertretungen.

Thema Datenschutz ist ja in Deutschland Ländersache. Warum gibt es denn dann auf einmal eine EU-Richtlinie? Wer ist denn nun in seiner Entscheidungsfindung autark? Ein Bundesland kann es ja nicht sein, wenn es dafür eine EU-Richtlinie gibt, oder? Wer kann denn vorschreiben, daß man eine EU-Richtlinie beachten muß? Da beißt sich ja die Katze in den Schwanz.

Bei solchen Themen braucht man eigentlich Strategie und einen Plan, wie man es umsetzen will....

Hat man aber alleine schon innerhalb Deutschlands nicht, weil es für die Kammerberufe keine Technik-Abteilungen gibt

Es geht nicht nur darum, daß die Apotheke an der Ecke das Aspirin 30% billiger verschicken will, um den Versandhändlern Paroli bieten zu können...

Das mit der Notdienst-Anzeige soll ja nur ein Beispiel sein, damit man das Chaos wahrnehmen kann. Ich finde das schade & es ist auch einfach vergeudete Lebenszeit, wenn alle 16 Bundesländer jeweils einzeln all solchen Kram unabhängig voneinander und einzeln entwickeln sollen. Dann stünden ja sogar die Technik-Abteilungen in Konkurrenz und es ist gar nicht klar, welche Technik sich z.B: für eine Notdienstanzeige durchsetzen wird.

Ob es Bundesländer sind, oder Firmen mit anderen Technik-Standards.

Es macht auf jeden Fall irgendwo Sinn, sich europa/bundesweit auf irgendwelche berufsständischen IT-Standards zu verständigen und diese gemeinsam umzusetzen, damit die Berufspolitik Zeit hat, sich auf die wichtigen Sachen zu konzentrieren.

:rolleyes:
 
Ich rege an, den Thread in den Bereich Small-Talk zu verschieben, da es m.E. dem TE eher um eine allgemeine Diskussion bzgl. der Missstände im Bereich IT der Apotheken geht denn um ein konkretes technisches Webserver-Problem.
 
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