Wahl zwischen Hetzner und OVH?

Janny82

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Allgemeiner Eindruck und kein merklicher Unterschied zu dedizierter Hardware. Man hat ja auch die Festplatten für sich alleine und massig RAM.
 

yago

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Das Teil von HE teste ich gerade.
Ist echt performancemässig schon der Hammer.
Naja :rolleyes:
Wenn man vergleicht bekommt man bei anderen Anbietern mehr Leistung für das Geld.
99€ Einrichtung für das Teil sind auch heftig.
 

Mr.AndersoN

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Mehr Leistung im Sinne von Performance mag stimmen. Aber wie schaut's mit dem Leistungsumfang für das Geld aus? VNC? Hardware-RAID? Snapshot-Backups?
 

d4f

Kaffee? Wo?
Ich will jetzt nicht einen Anbieter schlechtreden oder "pushen", aber mal schlicht Mr.AndersoN's Kriterien etwas in Frage stellen.

Das nennt man bei Root-Server KVM oder IPMI. Bei Hetzner sind 2 Stunden auf Anfrage kostenfrei, zusätzliche garantierte Zeit kann formlos für eine Gebühr beantragt werden. Gegen (oft etwas happige) Gebühr können diese auch in den Server integriert oder fest angeschlossen werden.
Bei Hetzner und OVH ist zuätzlich der vKVM-Modus möglich welches das System bei Bedarf in einer virtuellen Umgebung auf dem Server startet und per VNC bereitstellt.

Hardware-RAID?
Ich bevorzuge generell immer Software-RAID denn Festplatten sind um zig Größenordnungen langsamer als eine CPU und der Mehraufwand des Systems für ein RAID-1 ist kaum messbar aber dank "intelligenten" Leseoperationen oft schneller.
Für das so gesparte Geld kommt dann lieber eine SSD für Dmcache/Flashcache rein. Bei ausreichend RAM ist das aber nicht zwingend notwendig da der Disk-Cache vieles davon abnimmt. Alternativ eine dritte oder Vierte Festplatte im gleichen RAID1.

Snapshot-Backups?
Das ist eine LVM-Bastelei und von Virtualisierung absolut unabhängig. Beachte aber dass LVM-Snapshots zumal auf normalen Platten viel Leistung kostet (da "benachbarte" Blöcke oft weit auseinander liegen können) und auch einen nicht unerheblichen Overhead verursacht - in direkter Relation mit der Anzahl an Snapshots.

Hingegen ist der echte Vorteil (kA ob der Anbieter dies tut) einer Paravirtualisierung dass man schlicht den Container im Livebetrieb bei Up/Downgrades auf eine andere Maschine schicken kann und bis zu einem gewissen Grad hardware-unabhängig ist.
 

Thunderbyte

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Ich bevorzuge generell immer Software-RAID denn Festplatten sind um zig Größenordnungen langsamer als eine CPU und der Mehraufwand des Systems für ein RAID-1 ist kaum messbar aber dank "intelligenten" Leseoperationen oft schneller.
Das mag für Raid 1 noch stimmen, bei Raid 5 sieht die Sache aber GANZ anders aus.

Hingegen ist der echte Vorteil (kA ob der Anbieter dies tut) einer Paravirtualisierung dass man schlicht den Container im Livebetrieb bei Up/Downgrades auf eine andere Maschine schicken kann und bis zu einem gewissen Grad hardware-unabhängig ist.
Der Nachteil einer derart großen "VM" ist aber auch, dass man die Ressourcen eben nicht nutzen kann, um damit selbst zu virtualisieren. Gerade 4 Kerne und 24 GB RAM bieten sich dafür doch geradezu an.
 

d4f

Kaffee? Wo?
Das mag für Raid 1 noch stimmen, bei Raid 5 sieht die Sache aber GANZ anders aus.
Raid-5 ist ein anderes Thema und wird generell in den Medien abgeraten (bspw. Heise-Verlag) sowie ist wegen Ausfallrisiko generell nicht für Storage-Systeme geeignet. Hier wäre Raid-6 geeignet - nur dass die üblichen bezahlbaren Hardware-Controller das nicht beherrschen und somit wieder Software-Raid zum Zwang wird. Alternativ könnte man bei entsprechend großen Speichermedien ein darauf zugeschnittenes Dateisystem (bspw ZFS) verwenden.
Ach übrigens; selbst meine uralte und schneckenlahme Celeron-220 schafft bei Benchmark mit 3 Festplatten RAID-5 mit 10% CPU-Belastung. So schlimm wie dargestellt ist das also auch wieder nicht. Ich rate zur folgenden Lektüre:
http://www.raid6.com.au/posts/hardware_RAID_disadvantages/

dass man die Ressourcen eben nicht nutzen kann, um damit selbst zu virtualisieren.
Nested Virtualisierung ist mindestens bei XEN und KVM ein beworbenes Feature sofern nicht deaktiviert. Wirklich sinnvoll ist es aber wohl nicht außer man hat wie hier keine Kontrolle über die eigene VM.
 
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Nuck Nuck

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Sicherlich interessante Nebengedanken die hier nun aufkommen, jedoch hilft es mir gerade nicht weiter.

Fakt ist, dass ich bisher bei den Meinungen erkennen konnte, dass sich beide Anbieter nicht unbedingt viel tun und keine Mehrheit mir zu einem rät oder von dem anderen abrät. Zudem soll ich aber die Augen öffnen für andere Anbieter.

Hosteurope möchte ich nun aussen vorlassen. Habe ich mir angesehen, sagt mir nicht zu.

Wie schaut es denn mit anderen Alternativen für das Budget und vergleichbarer Leistung aus?

Oder sollte ich dafür ein Gesuch im Marktplatz aufmachen? Empfehlungen und Erfahrungsberichte sind mir eigentlich erst einmal wichtiger als Angebote von Dienstleistern.
 

Thunderbyte

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Raid-5 ist ein anderes Thema und wird generell in den Medien abgeraten (bspw. Heise-Verlag) sowie ist wegen Ausfallrisiko generell nicht für Storage-Systeme geeignet.
Ach komm. Natürlich gibt es von der Sicherheit her bessere Modi, aber Raid5 spart nunmal am meisten Platz (bzw. es geht möglichst wenig verloren).

Hier wäre Raid-6 geeignet
Ab 8 Platten sinnvoll, m.E.

nur dass die üblichen bezahlbaren Hardware-Controller das nicht beherrschen und somit wieder Software-Raid zum Zwang wird.
Das stimmt doch nicht. Vernünftige Raid Controller können durchaus Raid6. Die spielen dann so in der 200-300€ Riege für 8 Platten.

Alternativ könnte man bei entsprechend großen Speichermedien ein darauf zugeschnittenes Dateisystem (bspw ZFS) verwenden.
Ist aber nur unter FreeBSD oder Solaris verbreitet. Meh.

Ach übrigens; selbst meine uralte und schneckenlahme Celeron-220 schafft bei Benchmark mit 3 Festplatten RAID-5 mit 10% CPU-Belastung.
Es geht ums SCHREIBEN, wenn der Ram Cache voll ist. Viel Spaß bei <10Mb/sec.

So schlimm wie dargestellt ist das also auch wieder nicht. Ich rate zur folgenden Lektüre:
http://www.raid6.com.au/posts/hardware_RAID_disadvantages/
So schlimm wie dort dargestellt ist HW Raid aber auch wieder nicht.

Aber lassen wir doch diese Off Topic Geschichten. ;)
 

tomasini

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Wenn ich dir noch einen anderen Vorschlag machen darf. Deine Anforderungen sind ja eher überschaubar. Die Power eines Servers aus der aktuellen 65€-Klasse wirst du damit kaum ausschöpfen können. Die Gesamtperformance eines Systems wird auch nicht nur durch die verbaute Hardware bestimmt, sondern auch von der eingesetzten Software bzw. durch deren (richtige) Konfiguration. Meiner Ansicht würde für dich z.B. auch schon ein PS-22 von OVH (http://www.kimsufi.com/de/) für unter 30€ reichen. Damit würdest du gute 400€/Jahr sparen. Einen Teil davon könntest du dann in einen fähigen und erfahrenen Admin investieren, der dir dein neues System richtig aufsetzt. In Summe würdest du damit m.A. die beste Lösung für dein Geld bekommen.
 

logicsale

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Kein H.

Ich kann nur von H. abraten.
Wir haben Erfahrung mit über 30 Maschinen dort hatten ständig Netzwerkprobleme.

Zudem hat man auch Gespräche über Minderung komplett abgelehnt.
Kein Entgegenkommen.

Ich würde da eher einen kleineren Anbieter empfehlen, wo man noch auf einer Ebene mit dem Unternehmen ist.

H. hatte im letzten Jahresabschluss über 10 Millionen Euro Gewinn.
Da habe ich kein Verständis mehr für so ein schädigendes Verhalten.

Thomas
 

Thunderbyte

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... Sagt jemand mit einem einzigen Post, der seit 2010 hier angemeldet ist und in seinem ersten Post nichts besseres zu tun hat, als einen Anbieter zu diffamieren.

Soll jeder darüber denken was sie/er will. :rolleyes:
 

JaEgErmEistEr

Registered User
... Sagt jemand mit einem einzigen Post, der seit 2010 hier angemeldet ist und in seinem ersten Post nichts besseres zu tun hat, als einen Anbieter zu diffamieren.

Soll jeder darüber denken was sie/er will. :rolleyes:
Genau. Und deswegen sollte man als Mod der unabhängig sein sollte auch still sein.
Irgendwie habe ich in letzter Zeit so das Gefühl, dass du nur aktiv wirst wenn jemand etwas negatives über Hetzner berichtet.
 

Thunderbyte

Moderator
Staff member
Genau. Und deswegen sollte man als Mod der unabhängig sein sollte auch still sein.
Ich erwarte von jedem Nutzer hier dass er "unabhängig" ist (ggfalls außer den verifizierten Anbietern). Was soll man also von einem 1-Poster halten, von dem man nichts weiß, der sich hinter der Anonymität verstecken kann und womöglich bei einem Konkurrenten ist? Und dessen erster Post über einen Anbieter lästert. Ich habe doch lediglich Tatsachen beschrieben und auf den unbekannten Status hingewiesen.

Irgendwie habe ich in letzter Zeit so das Gefühl, dass du nur aktiv wirst wenn jemand etwas negatives über Hetzner berichtet.
Mein Bester, es wäre völlig schnuppe, welcher der o.g. Provider gewesen wäre. Bei einem 1-Poster, der Frust ablässt, ist Skepsis immer angebracht. Punkt.

Davon abgesehen verbitte ich mir derartige Unterstellungen.
 
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