Hallo,
nach nem Reboot das selbe Problem wieder
reboot und rcnetwork restart haben bei dem Problem nicht die gleiche Wirkung, man muß bei der Fehlersuche wirklich jedesmal rebooten.
Mit dem Routingeinstellungen hat das nach meiner Beobachtung nix zu tun, sondern viel primitiver.
Code:
ifstatus eth0:
eth0 IP address: 85.214.xxx.xxx/32
eth0:1 IP address: 85.214.yyy.yyy/32
die zuerstgenannte IP-Adresse wird (sofern beim Dienst nicht explizit anders konfiguriert) für ausgehende Verbindungen verwendet, ist das die Cluster-IP und diese auf den anderen Server geschaltet können zwar ausgehende Verbindungen versucht werden aber die Antworten kommen beim anderen Server an.
Die Cluster-IP muß also unten stehen, was sich einfach dadurch erreichen läßt, daß man für die Haupt-IP Einträge in die ifcfg-eth0 vornimmt:
Code:
BOOTPROTO='dhcp'
BROADCAST='85.214.hhh.hhh'
ETHTOOL_OPTIONS=''
IPADDR='85.214.hhh.hhh'
MTU=''
NETMASK='255.255.255.255'
NETWORK=''
REMOTE_IPADDR=''
STARTMODE='auto'
USERCONTROL='no'
NAME=''
BOOTPROTO_1='static'
BROADCAST_1='85.214.ccc.ccc'
NETMASK_1='255.255.255.255'
IPADDR_1='85.214.ccc.ccc'
LABEL_1='1'
85.214.hhh.hhh ist die Haupt-IP, 85.214.ccc.ccc die Cluster-IP.
Damit gehen alle Dienste über die Haupt-IP raus außer denjenigen bei denen man es explizit anders konfiguriert hat.
Diese Lösung ist IMHO aber nur sinnvoll, wenn man den Zweitserver auch unabhängig von der Cluster-IP nutzen will.
Soll er ausschließlich schlummernder Backup sein ist es sinnvoller ihn über die Cluster-IP ausgehend verbinden zu lassen weil nur dann die Umschaltung nach außen vollständig unsichtbar bleibt. SSH braucht man natürlich auch für den schlummernden Server, der langsame Login liegt nur daran, daß er die Nameserver nicht erreicht und kann über
UseDNS no in der sshd_config verhindert werden.
Bleibt die Frage wie man an Updates rankommt ohne NS-Auflösung und ausgehende Verbindungen - wenn sich nix besseres findet eben über temporäre Konfigurationsänderung mit zwei Reboots.
Läßt man (was ich für sinnvoller halte) den Zweitserver als Backup-MX (und bei Bedarf auch Secondary NS) laufen und schaltet nur einzelne Dienste (insbesondere www) auf die Cluster-IP scheint das mit obigem Vorschlag zu funktionieren. Man muß dann eben die Dienste die über die Cluster-IP ausgehend verbinden sollen entsprechend konfigurieren.
Außerdem ist bei bei dieser Lösung wohl sinnvoll, eingehende Dienste wie MTA und FTP ausschließlich an die statische IP zu binden.