Server mit KVM over IP ohne extra IP + Switchport: Router in Gehäuse reinfriemeln?



Cyborg

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Hi.

Ich wollte mir einen Server zusammen bauen, und ein KVM over IP einbauen.

Das KVM over IP System benötigt aber ebenfalls einen Switchport und eine extra IP.

Man könnte natürlich auch den Provider fragen, ob man nen zweiten Switchport + IP bekommt. Oft ist ein weiterer Switchport aber mit monatlichen Extrakosten verbunden.

Nun kam mir die Idee, einfach einen Router in das Gehäuse mit rein zu friemeln.
Und innerhalb der Kiste NAT machen.
Zumindest für die SystemIP. Weitere IP's können ja 1:1 durchgereicht werden.

Diesen Router könnte man dann auch gleich noch als VPN Zugangspunkt benutzen.
Gibts Router von der Stange, die folgendes können:
Haupt-IP: Nat
Weitere externe IP's 1:1 durchreichen
VPN Server/Client


Ich bekäme bei dem Vertrag 2 HE aber ich weiß nicht, ob ein 1 HE Server + getrennter 1 HE Router immer noch als ein System zählt oder ob ich für den Router extra zahlen müsste.


Diesen Router müsste ich dann zur Not irgendwie in das Gehäuse reinfriemeln.
Nen kleineren "standalone Router" (kein Rackrouter) bekäme man da schon rein.
Sollte machbar sein wenn er nicht zu groß ist. Habe einen freien 5,25 Zoll Einbauplatz, da ich auf das CD-Rom Laufwerk verzichte.

Alternative wäre, ein zweites kleines System, z.B. ein für Router entwickeltes Embedded System rein zu bauen und da nen kleinen Linuxrouter aufzusetzen.

Alternativ ginge auch noch MidiTower hinstellen, kostet das gleiche. Bietet vielleicht etwas mehr Platz für zusätzliche Einbauten.

Wisst ihr etwa, was der oben genannte Router etwa an Systemkapazität bräuchte, bei 100 Mbit/s Anbindung.
 
Abgesehen von deinem zu erwartenden Datendurchsatz durch solch einen kleinen Router....

.. jede Fritzbox neueren Zeitalters könnte deine Wünsche realisieren. ;-)

.... vergiss nicht das der Router auch nen Stromanschluss benötigt :cool:
 
Hi.

Ich habe ein Gerät gefunden, was sowohl von den features als auch von der Baugröße passt:

http://www.cisco.com/web/DE/pdfs/ds/Cisco-RV042-Datenblatt-deutsch.pdf

Ich bestelle eh keine Gigabit Anbindung, da reicht das Gerät.

Es hat laut Datenblatt 100 mbit/s NAT Durchsatz.
VPN ist auch ganz nett.

Es hat Eins-zu-Eins Nat und viele-zu-eins Nat.

Und es passt in einen 5,25 Zoll Laufwerksschacht.
Die Lan Kabel kann man einfach durch ein Loch nach Außen an den Netzwerkanschluss des Mainboards führen.
Für den Uplinkanschluss nehme ich dann einfach eine "Doppelbuchse", also sowas, was man benutzt um 2 Patchkabel miteinander direkt zu verbinden.
Ein passendes Loch wird ebenfalls am Gehäuse ausgeschnitten, und das Teil darin befestigt.

Dann kann ich die KVM over IP Karte und den Server über 1 öffentliche IP laufen lassen und brauche vorerst nur einen Switchport.

Der Router ist ein SOHO Gerät von Cisco. Sowas reicht, der ganze Server besteht ja überwiegend auch aus Desktop Hardware.
Er ist zwar ein single Point of Failure, d.H. wenn der Router versagt, komm ich auch nicht mehr an die KVM Karte ran.
Aber das ist zu verschmerzen.
Die KVM Karte kaufe ich aber eh hauptsächlich nur, um bis auf Biosebene auf den Rechner zugreifen zu können, und über ein virtuelles Laufwerk von Grund auf neu installieren kann. Damit ich keine RemoteHands brauche, wenn das System mal richtig abgeschossen habe.

Es ist der erste Anfang. Da brauche ich noch nicht so die absolute Hochverfügbarkeit und Redundanz. Dann dürfte ich ja auch keine Desktophardwre nutzen. Habe nicht so viel Geld für das Projekt, da spielt der finanzielle Aspekt (Hardware+Stellplatzkosten) natürlich eine große Rolle. Aufrüsten kann man später immer noch. Und dann auch bessere Hardware nutzen und keine Bastelaktionen mehr machen.

Naja, mal sehen wie weit man mit dem gegebenen Stromverbrauch und der gegebenen Baugröße kommt, was man alles da rein stopfen kann. Eventuell reichts auch noch für ein kleines Embedded Bord mit CF Karte als kleines Zusatzsystem für besondere Anwendungen.
 
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Warum so kompliziert:

Bau Dir nen ESXi / VMware Server und Du kannst den VMs bei Booten zusehen. Mehrere IPs brauchst Du da aber auch, dass sollte aber meist nicht das Problem darstellen (man hat ja schließlich die WAHL!!).

Außerdem bekommst Du noch weitere Leckereien wie Snapshots und Cloning.

Du kannst bei jeder VM entscheiden, ob sie hinter einem NAT ist, oder "bridged" Networking macht (also eine externe IP hat).

Es gibt sogar einige Provider, die Dir die Virtualisierung schon fertig liefern: z.B. https://www.ovh.de/bestellung/kimsufi.cgi?hard=092sk2 mit einer der zahlreichen Virtualisierungssysteme.
 
Warum nimmst du nicht einfach einen fertigen Root-Server bei einem der zahlreichen Anbieter? Ist Housing soviel günstiger als einen Server zu mieten. Bedenke, daß du dir keine Sorgen über Hardware-Defekte machen brauchst, denn die sind durch die Miete ja mitbezahlt. Und wenn der Server mal zu klein wird, holst du dir einen neuen größeren.
 
Hi,

die meisten Provider werden dich mit deiner Friemel-Lösung wohl gleich wieder nach Hause schicken.

Kauf dir ein gescheites Serverboard, z.B. Supermicro X8SIL-F. Das kann IPMI "shared" auf dem normalen LAN-Port, d.h. Du brauchst zwar eine zweite IP-Adresse für den KVM-Zugriff, aber keinen zweiten LAN-Port.

CU
Tom09
 
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