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S4F-Server - Betriebssystem updaten

DrComputer

Registered User
Hallo zusammen,

zuersteinmal möchte Ich sagen, dass Ich es klasse finde, dass hier ein inoffizielles S4F-Forum besteht. Die Admin-Seiten von Server4Free lassen sehr zu wünschen übrig.

Ich habe folgendes Problem:
Meinen Server bei S4F läuft aus SuSE Linux 7.2.

Ich möchte allerdings aus diversen Gründen auf SuSE Linux 8.0 oder höher updaten.

Kann mir jemand eine kurze Beschreibung geben, wie Ich dabei am Besten vorgehen sollte, was zu Beachten ist, wo Ich die benötigten Dateien herbekomme, usw ... ?!?!?!?!

Vielen Dank im vorraus.

Gruss Flo
 
Das wird wohl nix werden

Laut meines Wissens, kannst Du den Kernel nicht updaten.

Grüsse

Dr.Evil
 
Hallo Dr.Evil,

irgendwie muss es möglich sein.

Auf der Admin-Seite habe Ich die Möglichkeit ein Recovery-System zu booten:

----Ausschnitt auf Admin-Seite ---
Kurzbeschreibung
Das SERVER4FREE Recoverysystem soll es den Kunden ermöglichen, im Falle eines Systemcrashes, oder einer fehlerhaften Konfiguration auf den Server zuzugreifen und diesen zu reparieren. Bei Ausführung des Recoverysystems wird ein kleines RedHat Linux-System auf Ihrem Server gestartet, ohne dass die interne Festplatte Ihres Servers dazu verwendet wird.
Das System beinhaltet die wichtigsten Tools und Programme um Ihren Server wieder lauffähig zu machen.

Welche Arbeiten kann ich mit Hilfe des Recoverysystems ausführen?

Anpassung von Konfigurationsdateien
Neupartitionierung der Festplatte
Neusetzen von Passwörtern
Beheben von Dateisystemfehlern
Durchführung eines manuellen Filesystem-Checks bei erfolglosem Reboot
Installation anderer Linux-Distributionen

Derzeit befindet sich das Recoverysystem noch in der Testphase und ist daher nur Montags bis Freitags zwischen 9 und 17 Uhr verfügbar.
Zugangsdaten zum Recoverysystem
Nachdem Sie das Recoverysystem angefordert haben, erhalten Sie nach ca. 30-45 Minuten eine Email, die Sie darauf hinweist, dass Ihr Server im Recoverysystem gebootet wurde. Sie können nun per SSH unter der bekannten IP auf Ihrem Server mit dem Benutzer root und dem Passwort Ihres Kundeninterfaces einloggen. Bitte beachten Sie, dass das von Ihnen gesetzte Rootpasswort im Recovery-Modus nicht gültig ist.

Erste Schritte im Recoverysystem
Bitte beachten Sie, dass sich das Recoverysystem nur an erfahrene Linuxbenutzer richtet und auch nur von diesen verwendet werden sollte, um grössere Schäden am Server zu vermeiden. Sobald Sie sich im Recoverysystem einloggen, erhalten Sie eine kleine Einführung in das System.
--- Ausschnitt Ende ---

Ich suche nach Infos, wie Ich dann diese vorhandene Linux-Distribution durch eine aktuelle Version ersetzen kann.
Auf dem SuSE-FTP-Server sollte es doch die aktuelle Version zum Download geben.
Da Ich ein Linux-Neuling bin, wäre Ich für Hilfen sehr dankbar, da Ich Angst habe, mein System lahm zu legen und nicht mehr zum Laufen zu bekommen.
 
Re: Das wird wohl nix werden

Dr.Evil said:
Laut meines Wissens, kannst Du den Kernel nicht updaten.
Das gilt nur für die vServer. DrComputer hat aber wahrscheinlich einen dedizierten Server, da vServer nicht mit SuSe ausgestattet sind. (Schon gar nicht mit so einem Alten)

@DrComputer
Wenn Du wirklich ein Linux-Neuling bist, dann bau Dir zuhause ersteinmal einen Linux-Server zusammen. (Ältere Suse Versionen erhälst Du übrigends bei http://www.linuxiso.org/ .)
Und dann versuch dort ein Linux-Upgrade ohne den Rechner selbst zu berühren... ;)
Ansätze z.B. mit Yast (da Du ja bei Suse bleiben willst).

da Ich Angst habe, mein System lahm zu legen und nicht mehr zum Laufen zu bekommen.
Die Angst ist völlig berechtigt!

huschi the husch
 
Prinzipiell kann man in etwa so ein neues System aufspielen:

- sicherheitshalber wichtige Daten backupen - immer mit dem worst case einer Neuinstallation ohne Übernahme alter Daten rechnen.
- swap partition deaktivieren
- mit cfdisk swap partition zur linux partition machen
- Rebooten
- neue Partition mounten und Grundsystem draufkopieren (je nach Distribution automatisch oder manuell). chroot ist sehr praktisch dafür.
- Ethernet/IP Config vom laufenden System kopieren und fertig konfigurieren.
- /etc/fstab korrekt konfigurieren
- nicht vergessen: ssh und/oder telnetd installieren
- wenn man fit ist, beim booten einen "watchdog" prozess starten der das Originalsystem wieder rebootet wenn man nicht ins neue System einloggen kann und ihn rechtzeitig killt.
- neue Partititon in lilo.conf eintragen (z.b. "newlinux", root partition setzen, aber alten kernel benutzen) und lilo aufrufen
- lilo -R newlinux -> die neue Partition wird (nur) beim nächsten Reboot gebootet.
- reboot - hoffen dass es klappt.

Jetzt hat man hoffentlich ein Grundsystem (Rescuesystem) mit der neuen Distribution laufen. Lilo konfigurieren und nochmal starten um diese Partition zur neuen default Bootkonfiguration zu machen. Je nach Geschmack kann damit auf die alte Partition das neue System installieren und einen neuen Kernel compilieren und installieren.

Am besten man probiert die Prozedur zuerst bei einem Rechner aus, bei dem man Zugriff auf die Konsole hat. Damit läßt sich die Installation des Grund/Rescuesystems testen.
 
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