OVH oder Hetzner

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Leider hat der Threadersteller keine witeren Informationen ueber die Renderumgebung gepostet

- auf mehrere Serven skalierbar? (Pflicht fuer Clouds)
- auf mehrere Cores/CPU's skalierbar? (ansonsten eher weniger aber staerkere Core's)
- auf Grafikkarte auslagerbar (OpenCL/CUDA)

Maybe it's just me, aber wieso willst du unbedingt den Renderer ins Rechenzentrum auslagern? Hitze und Laerm sind da kein Kriterium da sich relativ einfach ein Rechner fluesterleise machen laesst (Stichwort Wasserkuehlung) und sich die Abhitze in diesem Fall auch vor das Fenster transportieren laesst.
 
Danke an alle. Habe mich nun für Hetzner (der bessere Support gerechtfertigt für mich den Preisunterschied)entschieden....
 
Kommt immer drauf an welcher Marketingidiot das Wort Cloud für sich entdeckt hat :) Die Angebote die man so bezahlbar findet sind nichts anderes als bessere vServer, der Vorteil bei z.B. Amazon ist halt dass ich mir mit 10 Mausclicks einen Cluster aus beliebig vielen Maschinen clicken kann, aber das muss halt auch die Software mitmachen.

Grüsse
 
Das ist ja auch der eigentliche Begriff. Im Gegensatz zu Mainframes wo du je nach Credit-Verfuegbarkeit mehr Rechenzeit zugeordnet kriegst, hast du bei Cloud-Server eine (oder mehrere) fixe Grundeinstellung, kannst aber ohne langfristige Vertragsbindung und relativ guenstig eine fluechtige VM starten.
(Fluechtig in dem Sinn dass das Speicherabbild nach Abschaltung zerstoert wird)

Vorteil
- Abfedern von Lastspitzen (wenn die eigenen Server nicht reichen)
- fast beliebig skalierbar
- keine verschwendeten Ressourcen
- Green IT (gott, wie ich den Begriff hasse)

Nachteil
- alles was vServer an Nachteile haben
- teurer als normale Server wenn es zur Grundversorgung eingesetzt wird
- alles muss synchronisiert werden

Cloud-Server wie sie aktuell 1&1 und Co rausbringen sind eher ein Aufspringen auf einen fahrenden Zug da der Begriff "Cloudcomputing" aktuell bei allen Firmenchefs die Augen leuchten laesst, da es wirklich nur vServer sind wie sie bereits seit langem angeboten werden. Naja, Marketing...
Dotcom-Blase 2.0 ... Cloudcomputing

Da es aber keine Woerterbuch-Definition des Begriffes gibt (Duden, mach hinne) ists auch wieder eine subjektive Definiton :)
 
Hab z.B. bei Amazon vor kurzem einen nginx/varnish "cluster" aufgesetzt, der kurzzeitige Lastspitzen eines Projektes abfedern musste (hier lief ne Werbung zu nem bestimmten Zeitpunkt), und den Cluster einfach vor den eigentlich Rootserver gesetzt und gut war. Hab hier 5 VEs kurzzeitig geordert.

Nach der Werbekaktion einfach bei Amazon ausgemacht, und die DNS Einträge wieder direkt auf den Root geschwenkt und gut ist. Der ganze Spass hat mit mehreren VMs keine 50$ gekostet. Hätte ich für die Lastspitze extra Rootserver oder vServer ordern müssen, wäre ich warscheinlich alt/arm geworden.

Grüsse
 
Cin3fix

Hardware Preis/Leistung ist unschlagbar bei Hetzner und da es hier nicht primär um die Anbindung geht würde ich daher definitiv von HE abraten. Anbindung und Service sind erstklassig aber dafür sindse auch nicht ganz günstig ;)
 
Hardware Preis/Leistung ist unschlagbar bei Hetzner und da es hier nicht primär um die Anbindung geht würde ich daher definitiv von HE abraten. Anbindung und Service sind erstklassig aber dafür sindse auch nicht ganz günstig

Nicht bei Managed Servern :)

Ich habe das mit der Cloud etwas anders verstanden.
Eine Cloud stellt in einem großen Unternehmen eine Art Pool da der alle Teilbereiche des Unternehmens bedient. Die Cloud kann z.B. Tools bereitstellen für die Buchhaltung, Tools bereitstellen für den Vertrieb oder gar für das Marketing. Das alles aus einem größem Rechnerpool wo alles in der Gesamtheit drinnen läuft. Das Prinzip dahinter geht über ein paar Webseiten Anwendungen o.ä. weit hinaus.
Durch die Cloud hat man an dieser Stelle eine hohe Flexibilität und Ausfallsicherheit und eine einfachere Wartbarkeit des Gesamtsystems.

Naja, es ist wirklich ein schwammiger Begriff nur was viele darunter verstehen ist einfach wie schon festgestellt, ein V-Server in einem Rechnercluster :)
 
Eine Cloud stellt in einem großen Unternehmen eine Art Pool da der alle Teilbereiche des Unternehmens bedient. Die Cloud kann z.B. Tools bereitstellen für die Buchhaltung, Tools bereitstellen für den Vertrieb oder gar für das Marketing.
Das ist doch eher SaaS? (Software as a Service)
Meistens basiert dies aber aus Kosten- und Skalierbarkeitsgruenden auf einer Cloud (sehr oft Amazon EC2 oder halt inhouse-Loesungen).
 
Also ohne jetzt mich mit Rendering auszukennen, möchte ich dir meine eigene Meinung zwischen den beiden Hostern generell mal aussprechen:

Ein Kumpel hatte mal einen Server bei OVH für ein früheres Projekt und ich hab den für ihn administriert. Die Supportlaufzeiten waren eher schelcht (seltenst Antworten < 48h bei relativ einfachen Fragen) und die Ausfälle teils schlimm. Lt. Support war damals ein Router ausgefallen, was eine Serverdowntime von schlappen 18h zur Folge hatte. Einen Router zu ersetzen sollte in einem RZ nicht so lange dauern...

Bei Hetzner gab es so einen Fall in der Stromversorgung einmal, wo es einen Kurzschluss gab (ich glaube es war eine Umbauarbeit gewsen), wobei ein zuleitungskabel dann getauscht werden musste. die Downtime war mit unter iener Stunde sehr kurz gehalten. - Da war ich noch kein Kunde sondern Spieler eines bei denen eghosteten Spiels. - Ein Routerausfall war auch bei Hetzner einmal in der Zeit und die Dauer betug 3h bis alles wieder einwandfrei lief (wieder online war alles bereits nach knapp zwei Stunden, jedoch noch nicht stabil).
die Supportlaufzeiten betragen in der Regel unter drei Stunden innerhalb der Hauptsupportzeit, je nach Anfrage, Dringlichkeit und Bereich. Maximale Wartezeit (Ausnahme: Einmal ist ein Ticket "zwischend die Akten gerutscht", und es dauerte drei Tage) war bislang immer um die 16 Stunden wenn die anfrage kurz (1-2 Stunden) vor Supportende kam. Dringendere Anfragenw erden shcnell und kompetent bearbeiten (E-Mail binnen 1h, oder Telefonsupport zum Festznetztarif)
Einziger Kritikpunkt sind die hohen Kosten für Extra-Hardware (Flexi-Pack jetzt nicht mitgerechnet)
So kostet eine 750GB-Platte soviel, dass sie sich in wenigen Monaten (unter einem halben Jahr) komplett abbezahlt. (Ich nenne keine Preise, da diese variieren können, und auch nur über den support erfragbar sind)

Ich bin zufriedener Hetzner-Kunde!
 
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