LSI SAS/SATA-Controller IR- vs. IT-Firmware?

#1
Hallo zusammen

Kann mir jemand sagen, für was es eigentlich die IT-Firmware bei LSI-Controllern braucht?

Ich meine wenn man mit der IR-Firmware KEIN RAID konfiguriert, dann werden die Festplatten "ganz normal", also nicht als RAID-Verbund, dem System durchgereicht...

Habe so ein Controller, mit IR-Firmware und x86-BIOS sogar in einer Sun Utra45 (SPARC-Architektur) mit Debian 7.11 & wheezy-backports-Kernel im Einsatz... läuft ganz ordentlich mit der angehängten SSD... (der in der Sun Ultra45 eingebaute Controller mag keine SSDs)

Falls man mit der IT-Firmware Festplatten "zusammenfassen" (NICHT spiegeln!!) kann, dann kann man ja in der IR-Firmware RAID0 konfigurieren (auf einem Intel-Rechner, nicht auf meinem SPARC) - ich sehe da zumindest keinen grossen Unterschied...
 
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#3
Das geht aber auch mit der IR-Firmware, solange man keine Konfiguration per Controller-BIOS hinterlegt...

Ich denke die IT-Firmware kann Platten in einem ähnlichen Modus wie RAID0 zusammenfassen, aber halt eben (intern) doch nicht ganz gleich wie RAID0...

Habe mal gehört das eine Verfahren (JBOD?) füllst zuerst die eine Platten, dann die Andere. Bei RAID0 werden die Daten "gleichmässig" auf beiden Platten aufgeteilt. (Deshalb Performancesteigerung...?)
 

danton

Debian User
#4
Controller mit der IT-Firmware werden weniger kosten, d.h. die zusätzlichen RAID-Funktionen in der IR-Firmware kosten zusätzliche Lizenzgebühren.
 
#6
In Systemen, in denen wir einen klassischen HBA (ohne RAID) brauchen, flashen wir die IT-Firmware drauf, einfach damit nichts Zusätzliches da ist was irgendwie kaputtgehen kann. Man schaltet ja auch typischerweise BIOS-Funktionen ab, die man nicht nutzt :)
 
#9
Also Debian 7.11 SPARC mit wheezy-backports-Kernel scheint zumindest zu merken dass der Controller im RAID-Betrieb ist, erkennt aber die angeschlossene Platte nicht als virt. Datenträger, sondern mit allen Details. (Hersteller, Typ, Seriennummer etc)
 
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