LSI MegaRAID Fehlermeldung

jmar83

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Also chkdsk C: /F /V hat keine defekten Sektoren ergeben, hat allerdings sonst ein paar Meldungen ausgegeben und Probleme korrigiert...

Mal schauen was nun passiert, wie sich das ganze nun verhält..
 

jmar83

New Member
Nach der Korrektur der Dateisystemfehler per chkdsk ist "CloneZilla" nun durchgelaufen - immer noch mit ein paar Fehlermeldungen, jedoch ohne abzubrechen. (Mit "rescue"-Option!)

Aus diesem Grund konnte das Image nun erstellt werden.

Also habe ich es nun gewagt, die Festplatte auf Port 0 offline zu schalten und dann zu entfernen. (In ausgeschaltetem Zustand)

Dann habe ich die HD mit dem "Low Level Format Tool" unter Windows bearbeitet. Resultat: Ist ordentlich durchgelaufen, keine Probleme. Danach habe ich die Platte wieder in den Server eingefügt und der Resync-Vorgang wurde automatisch gestartet.

Kurze Zeit später wieder Meldungen:

Controller ID: 0 Unrecoverable medium error during rebuild: PD 0 Location 0x8b05386 Event ID:109 Generated On: Sat Oct 13 01:16:00 CEST 2018

Controller ID: 0 Unrecoverable medium error during rebuild: PD -:-:5 Location 0x8b05386 Event ID:109 Generated On: Sat Oct 13 01:16:00 CEST 2018
 

danton

Debian User
Ich weiß zwar nicht, was dein Tool da formatiert hat, aber mit einem echten Low-Level-Format wird das nichts zu tun gehabt haben, sondern vermutlich einfach nur fleissig Nullen auf die Platte geschrieben haben. Moderne Platten werden während der Herstellung Low Level formatiert, bevor sie zusammengebaut werden (siehe Wikipedia)
Medienfehler werden von der Firmware der Platte erkannt und dann remappt - das passiert völlig transparent für den SATA-Kontroller (oder SAS, SCSI, etc.) und das Betriebssystem. Diese bekommen nur ggfl. die Folgen mit (Sektor gar nicht mehr lesbar) und bei einigen Platten lassen sich diese Informationen auch per SMART auslesen. Da SMART-Werte bei jedem Hersteller etwas anders interpretiert werden müssen, ist es bei HW-RAID-Controllern wichtig, die Kompatiblität von Controller und Platte zu prüfen - das ist übrigens auch einer der Gründe, warum System-Hersteller wie HP und DELL auf ihre Server-Festplatten eine eigene Firmware flashen und nicht die des HDD-Herstellers verwenden.
 

danton

Debian User
Klar, ist nur wipen.... aber wenn die HD hardwaremässig defekt ist, dann geht das Tool kräftig den Bach runter. Daran kann ich erkennen ob die HD anch brauchbar.
Nur solange du die Daten im Anschluss auch wieder liest und das ganze auch mit verschiedenenen Bit-Mustern machst, also mehrfach schreiben und lesen pro Sektor.
 

jmar83

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Geht jedenfalls relativ lange und killt das Dateisystem...

Aber momentan hab ich eigentlich ganz andere Probleme - trotzdem danke! ;-)
 
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danton

Debian User
Auf gut deutsch: Du weist nicht, was dein Tool da macht - alle Sektoren einer Festplatte einmal mit Nullen zu beschreiben, dauert ziemlich lange und zerstört das Dateisystem - aber danach kannst du nicht sicher sein, ob auch alle Sektoren nur noch Nullen enthalten - dazu musst du sie wieder lesen.
 

danton

Debian User
Eigentlich sollte der RAID-Controller selbst die SMART-Werte der Festplatten auswerten können. SMART kann einige Ausfälle vorab erkennen, aber es gibt auch immer wieder Fälle, bei denen Platten ausfallen, bei denen die SMART-Werte keine Auffälligkeiten zeigen. Und ein RAID-Controller muß auch die SMART-Daten richtig deuten können - Stichwort Kompatiblität.
 

jmar83

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Nun habe ich den Controller mit der Firmware 20.00.06.00 ausgestattet (irgendwo gelesen dass 20.00.07.00 schuld ist an den lächerlichen 35MB/s) sowie auf die zusätzliche Festplatte (am Mainboard-SATA-Anschluss) Windows 10 Pro x64 installliert.

Auf dem RAID-10-Verbund sind ab jetzt nur noch die Daten. Das RAID-10 läuft mit 2x RAID0 über den LSI-Controller, und diese beiden Arrays werden dann über ein Windows 10-Software-RAID1 zusammengefasst.

Die Geschwindigkeit scheint ganz ordentlich zu sein, rund 100MB/s - durchaus akzeptabel für mech. Platten würde ich meinen.

Der Treiber von Windows 10 ist irgendwann von 2017.

Nun werde ich dann noch die virt. Maschinen (phpVirtualBox) auf das RAID-Drive verlegen.

(Windows & VirtualBox ist weltweit wahrscheinlich millionenfach im Einsatz, und läuft soweit ganz gut...:))

Die Frage, welche ich mir nun aber gestellt habe: Das Windows-10-SW-RAID1-Array wird sich melden sobald was nicht mehr geht. (Davon gehe ich zumindest aus)

Wie stelle ich aber nun fest, welche Festplatte vom RAID0-Verbund es dann ist? Über eine Software, welche die SMART-Werte an einem LSI-Hardware-RAID0-Verbund pro Festplatte auslesen kann?

CrystalDiskMark zumindest schweigt zum Thema, und zeigt mir nur die Festplatte an, auf welcher das OS ist. Also ne einzelne Platte am Mainboard...
 
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