Geeignete Virtualisierungslösung Windows auf Linux Root Server



chris085

Registered User
Ich möchte gerne für einen Kunden einen Windows 2003 Server auf einem Rootserver virtualisieren. Er benötigt zwingend AD für seine Applikation.

Nun gibt es einige Lösungen mit denen ich mehr oder weniger schon Erfahrungen habe. Xen, VirtualBox, VMware.
Die Frage ist nun, welche Lösung ist die geeignetste ?
Auch im Hintergrund einer Macadresse Switchsperre die bei diesem Provider relativ schnell greift. Hatte Probleme bereits auf einer Windows HN mit Vmware und Bridging.

Nat oder Routing via vpn ist keine alternative.

Danke
Gruß
chris
 
Wenn dein Provider einen MAC Filter auf dem Netzwerkswitch einsetzt kommst du um NAT oder Routing nicht rum.
 
VMWare Server ist (leider) tot. Da gabs seit Ewigkeiten kein Update mehr. Entweder verwendet man ESXi oder was anderes.
 
Wenn du auf dem Root kein Image / keine CD mounten kannst um z.B. einen ESXi zu installieren oder die Hardware einfach nicht dafür geeignet ist, dann ist vielleicht Proxmox mit KVM noch eine Alternative.
 
Darf man jetzt eigentlich ESXi für den kommerziellen Bereich gratis nutzen?

würd auch ProxMox mit KVM nehmen
 
Ich würde meinen das war schon immer erlaubt. Die Frage ist eher ob man Support von VMWare will, dann müsste man dafür bezahlen.
 
Ich habe ab und an immer eine praktikable Virtualisierungslösung mit VirtualBox im Einsatz.

Gegeben:
- 1x Server
- 2 IP Adressen

Zunächst installiert man VirtualBox Headless zusammen mit PHPVirtualBox (PHPVirtualBox ist optional)

Über die IPTables Regeln (POSTROUTING , PREROUTING) kann man der VirtualBox eine eigene IP Adresse zuweisen. Durch die IPTables Regeln kann man sogar komfortabel den Trafficverbrauch der jeweiligen Box messen.

Nun kann man über PHPVirtualBox via HTTP(s) (bitte gut absichern) VirtualBoxen einrichten und konfigurieren. PHPVirtualBox muss manuell über IP-Sperre oder mindestens ".htaccess" abgesichert werden, da es von Haus aus nicht über ein User Management verfügt.

Damit hat man die Freiheit, nicht den ganzen Server zu virtualisieren und man kann ggf. schnell eine neue VirtualBox starten, wenn diese benötigt werden.

Für den Zugriff auf die einzelnen Boxen kann ich NoMachine NX empfehlen, durch die Komprimierung kann man sogar mit UMTS noch einigermaßen auf den einzelnen VirtualBoxen arbeiten. Auch das Session-Management ist komfortabel von NoMachine.
 
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