Dedi. Server - Preisunterschiede wie Welten?



xeidoo

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Liebe Community!

da ich Aktuell auf der Suche nach einem neuen Root-Server war habe ich mehrere Provider um ein Angebot gebeten und Preislich lagen diese im raum von 69Euro - 450Euro.

Mir ist klar das manche Provider mehr Kosten Tragen durch beispielsweise 24h Support.
Auf Anfrage erhielt ich von 5 von 7 Providern das diese DELL hardware einsetzten (alle die Identische, da meine Konfiguration immer gleich war) Hardware wäre bei jedem neu gewesen allerdings waren genau da Preisliche Unterschiede ich habe mir auf DELL die Angebote angeguckt und wie viele dies Kostet in einer Finanzierung monatl. 35Euro der Günstigste provider hat mir dies für 45Euro monatl geboten die anderen zu teilweise 120Euro im schnitt, mir geht es eigentlich nur um die hardware Kosten, schlagen alle Provider so viel drauf um einfach mehr Gewinn zu erziehlen?

Klar, jeder will Umsatz bzw. Gewinn machen, aber ich finde unterschiede von 300Euro dann schon recht enorm.

Ps. bitte bei Rechtschreibfehlern oder Grammatik Fehlern nicht böse sein, schreibe gerade von keiner Deutschen tastatur das ist recht ungewohnt.
 
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"Gewinn" relativiert sich.

Schon bei der Ausstattung des Rechenzentrum gibt es Unterschiede. Einige Anbieter werben zB mit direkten Peerings zu regionalen Anbieter, allerdings ergibt die Summe der Peerings/Transitleitungen nicht mal die Bandbreite zum DeCIX. Von guter Redundanz also keine Spur wenn beim Ausfall des DeCIX-Uplinks ploetzlich 30Gbs sich durch ein oder zwei 1 Gbs Leitungen druecken muessen...

Weiter geht es ueber die Anzahl der Stromversorgungen und Notstromaggregate (einige setzen auf 2N, andere auf 2N+1, andere wiederum auf schlicht N Aggregate)

Ein eher dich als Kunde interessierender Punkt ist natuerlich der Support. Du kannst nicht von einem Anbieter welcher mit 10Euro Monat kalkulieren muss auch noch Spitzensupport bei Problemen und Stoerungen oder gar Software-Fehlkonfigurationen erwarten.

Ausserdem gilt auch die Vertragslaufzeit; wenn du einen Server fuer 1 Monat bestellst ist das Risiko hoeher dass der Anbieter auf der Hardware sitzt ohne dass diese produktiv eingesetzt werden kann als wenn du dich fuer 2 Jahre knebelst; nach Ablauf dieser Frist ist die Hardware meist ehe nicht mehr vermietbar (oder als Billigangebot), der Anbieter hat also einen -im Voraus berechenbaren- maximalen Gewinn.

Eine 35-Euro-monatlich-Server_fuer_-45-Euro-monatlich Kalkulation ist mehr als nur knapp (es sei der Anbieter kriegt guten Rabatt und/oder geht von einer langen Laufzeit des Servers aus.
Es kommt natuerlich immer darauf an was du zu bezahlen bereit bist, was du fuer den Preis erwarten willst und was dich eine verlaengerte Downtime durch langsamen Support oder Verweigerung einer Vorab-Tauschung der Komponenten kostet.

Billige aber leistungsfaehige Hardware wirst du nur bei Anbieter finden die diese zu Tausenden in identischer Konfiguration betreiben; zB Hetzner. Diese sind aber natuerlich entsprechend unflexibel was Sonderwuensche angeht...
 
Danke für deine Antwort. - Sehr ausführlich und aufschlussreich. :)

Naja also ich war bis jetzt immer bei Firmen wie: He*zner Online AG, Str*to, Server*you und anderen ''Größeren'' Anbietern Kunde.

Probleme gabs nie, allerdings sind so Große Anbieter nicht am einzelnden Kunden Interessiert sondern eher an der masse und dem nach gibt es auch keine Persönlichen Kontakte oder Individuelle Service.

Das ist der Grund weshalb ich einen ''kleineren'' Anbieter Suche und erschrocken bin das ich bei He*zner Online AG für die hardware 49Euro gezahlt habe und dieser Anbieter von mir mehr als das doppelte will, klar bekommt Hetzner Rabatte, aber ich habe wirklich kaum Preisliche Vorstellungen ich suche Imprinziep einen Provider der Service bietet und ein preis Leistungs verhältnis wie die Großen und einen Support und die Kundennähe wie ein kleiner Provider.

Leider scheint es so etwas ja nicht wirklich zu geben.

Ich habe mir auch schon überlegt bei DELL einen Server auf Finanzierung zu mieten allerdings dann das Problem, ich bezahle ihn 2 Jahre ab habe dann aber schon wieder halbwegs veraltete Hardware und komme beim Deffekt für diese Hardware auf.
 
Das ist der Grund weshalb ich einen ''kleineren'' Anbieter Suche und erschrocken bin das ich bei He*zner Online AG für die hardware 49Euro gezahlt habe und dieser Anbieter von mir mehr als das doppelte will
Viele kleine Provider mieten sich bei den Grossen unter (sei es Colocation oder direkt die volle Hardware-Miete) - man muss also die Gewinnspanne des Rechenzentrums UND die des kleinen Providers beruecksichtigen.
Wie du schon angemerkt hast kriegen Hetzner und Konsorten die Hardware guenstiger da sie Lastwagen-weise angeschafft wird und nicht nur ein Duzend Stueck, dann ist noch der ganze Ablauf tiefstgehenst automatisiert um die Kosten weiter zu senken.

Kundennaehe und Support sind bei Managed-Angeboten oder All-in-one Loesungen wichtig, jedoch imho nicht bei einem Rootserver; ich bevorzuge es die Machinen bei einem Anbieter stehen zu haben welcher sich auf seine Arbeit beschraenkt statt beim Kernel-kompilieren hilft aber dafuer ein stabiles Netz, 24/7 Notfall-Support und gut ausgebildete Techniker bereitstellt.
Was bringt einem Kundennnaehe wenn der Betreiber stundenlang mit Packetloss durch defekte Core-Router kaempft waehrend die Grossen durch volle Redundanz und Ersatzteile "mal eben" umschalten koennen und somit das Problem binnen Minuten behoben ist.

Zu Beachten ist -da du Hetzner und Dell im gleichen Kontext erwaehnst- dass diese keine Server-Hardware sondern guenstigere aber weniger fehlertolerante und ausfallsichere Desktop-Komponenten einsetzen. Fairerweise muss man aber sagen dass meist die Festplatte stirbt und diese bei allen mir bekannten Anbieter soft- oder hardware-raided ist oder gesetzt werden kann. Ein Defekt anderer Komponenten ist -auf die Daten bezogen- weniger kritisch, Hetzner ist recht bekannt fuer einen fixen Austausch bei kaputten Teilen.

Mit 2 Hetzner-Server im Master-Slave Setup und einer Failover-IP faehrst du uebrigens guenstiger als andere Anbieter fuer eine einzige Machine verlangen.
(Mal abgesehen vom dann doch recht hohen Setup ;) )

Ich habe mir auch schon überlegt bei DELL einen Server auf Finanzierung zu mieten allerdings dann das Problem, ich bezahle ihn 2 Jahre ab habe dann aber schon wieder halbwegs veraltete Hardware und komme beim Deffekt für diese Hardware auf.
Bei einer kleinen Anzahl an Server lohnt sich Rackspace in aller Regel wirtschaftlich nicht, die technischen Nachteile hast du ja bereits selber aufgezaehlt ;)
 
Zwei Dinge gibts da nur zu sagen:

"You get what you pay for"

Und

Deine Vorstellung von den Preisen der Großen und dem Service der Kleinen ist die Quadratur des Kreises und wird Dir nie begegnen.

Ich muß auch d4f beipflichten. Das einzige was ich von einem Rootserver Provider erwarte ist schnelle Reaktion beim Hardwaredefekt oder bei Connectivityproblemen.
 
Deine Preiskalkulation für die Hardware hat auch einen kleinen Haken: Ersatzteile vor Ort.
Wenn der Hoster speziell für dich Hardware einkauft, muss er auch entsprechend Ersatzteile (sei es einzelne Komponenten oder ein vollständiges System) kaufen und lagern. Alternativ kannst du ihn in deiner Anfrage natürlich auch drauf hinweisen, dass du gewillt bist, 2 Wochen auf einen Hardwaretausch zu warten. Könnte den Preis etwas nach unten drücken. ;)

Es ist auch ein bisschen entscheidend, was der jeweilge Hoster an sonstiger Hardware einsetzt. Wenn er halbwegs passende Systeme im Lager hat und nur Festplatten oder Ram tauschen muss um deiner Anfrage gerecht zu werden, wirkt sich das ebenfalls völlig anders auf den Preis aus, als wenn er sie wie oben beschrieben komplett neu anschaffen muss.
 
Die Pizzaschachtel ist doch wirklich nur der kleinste und unwichtigste Posten in der Kostenkalkulation. Personal, Strom, Infrastruktur, Traffik, Supportverträge und externe Dienstleister sind die viel grösseren und wichtigeren Posten, hinzu kommen noch die ganzen anderen betriebswirtschaftlichen Kosten. Selbst das Toilettenpapier auf den Personal-WCs ist betriebswirtschaftlich teurer als die Pizzaschachtel...
 
Selbst das Toilettenpapier auf den Personal-WCs ist betriebswirtschaftlich teurer als die Pizzaschachtel...
Normalerweise sind aber keine hunderte oder tausende Klo's im Dauereinsatz - andernfalls wuerde ich mal ein Woertchen mit dem Koch in der Firmenkantine oder dem Pizza-Lieferanten reden ;)

Das Klopapier gehoert zu den Fixkosten und wird auf die Menge der Server aufgeteilt waehrend jede "Pizzaschachtel" ihren eigenen Preis hat welcher ueber die Laufzeit reingekriegt werden muss. Natuerlich sinken die Fixkosten bei optimaler Auslastung des Rechenzentrum je Servereinheit...
Ein Server kann man ausserdem nicht nach 10 Jahren noch als neu vermieten, Klopapier stoert es kaum.
 
Vergessenes oder zu billiges Klopapier kann aber sehr schnell zu unzufriedenen oder gar kranken Angestellten führen, was betriebswirtschaftlich nicht von den Fixkosten gedeckt ist. Desweiteren sinkt das Arbeitsklima und der Ruf als guter Arbeitgeber, weshalb das gute Personal dann beim Mitbewerber anheuert usw...
Diese Kleinigkeiten sind schnell der Tod eines Unternehmens und somit teurer als die Pizzaschachteln. BWLer wissen soetwas nicht, am eigenen Unternehmen interessierte Unternehmer mit langjähriger Erfahrung und >10 Angestellten hingegen schon. Fixkosten sind nunmal keine Fixkosten, auch wenn der Begriff etwas Anderes vermuten lässt.

So, genug Off-Topic.
 
Ich bedanke mich für eure Beiträge.

Ich fande eure Beiträge bzgl. des Klopapiers Interessant und zu gleich Amüsant, denn das ist etwas was ich garnicht beachtet habe. Ich werde mir jetzt wohl gedanken machen was ich will, will ich Persönlichen Kontakt werde ich zu einen kleineren Provider gehen und ggf. ein paar Euro mehr zahlen müssen. - Will ich ein gutes Preis Leistungsverhältnis ''nur'' (soll nicht heißen das kleine Provider kein Gutes Preis Leistungsverhältnis haben) dann werde ich eher zu Fimen wie Hetzner gehen.

Würde mich natürlich über Weitere Beitrage und Meinungen freuen!
 
Du solltest dir mal von den Providern, welche in Frage kommen, eine Liste der zusätzlichen kostenpflichtigen und kostenlosen Dienstleistungen zukommen lassen.

Es gibt kleine Anbieter, welche einen Server für einen Apfel und Ei vermieten. Nehmen aber gleichzeitig für einen Reset außerhalb der Uhrzeiten 30 Euro oder mehr.

Andere kleiner Anbieter nehmen für den gleichen Server wesentlich mehr, haben aber gewisse (oder zumindest gewisse Kontingente an) Dienstleistungen inklusive .
 
Du solltest dir mal von den Providern, welche in Frage kommen, eine Liste der zusätzlichen kostenpflichtigen und kostenlosen Dienstleistungen zukommen lassen.

Es gibt kleine Anbieter, welche einen Server für einen Apfel und Ei vermieten. Nehmen aber gleichzeitig für einen Reset außerhalb der Uhrzeiten 30 Euro oder mehr.

Andere kleiner Anbieter nehmen für den gleichen Server wesentlich mehr, haben aber gewisse (oder zumindest gewisse Kontingente an) Dienstleistungen inklusive .

Nicht nur kleinere Anbieter selbst Server4You verlangt für eine Neu Installation 39Euro, im 1 Monat hat man das noch Kostenlos und ab dem 2. Monat dann immer 39Euro (also von wegen Server4You = billig Anbieter) :)
 
Einige wichtige Kriterien wurde außer Acht gelassen.

Hetzner kann man sowie die meisten großen Anbieter außen vor lassen. Dort trifft eine ganz andere Kostenrechnung zu. Mietet man sich einen Server bei Hetzner, so kann es sein, dass das gelieferte System bereits X mal an andere Kunden vermietet wurde. Kauft man einen Server mit einem Gegenwert von ca. 500 € und betriebt diesen 3 Jahre in gleicher Bauform, wird das System unter Umständen 4 - 5x an einen Kunden vermietet. Jedes Mal fallen 149,00 Euro Setup Gebühren für die Kunden an. Der komplette Kaufpreis + Gewinn wird also alleine durch die Setup Kosten getragen. Der monatliche Betrag dient daher ausschließlich zur Kostendeckung und schaut man sich die Geschäftszahlen von Hetzner beim eBundesanzeiger an, weis man, dass diese Politik im Massenmarkt offenbar Beständigkeit hat.

Bei "kleinen" Anbieter (ab wann ist man eigentlich kleiner und großer Anbieter? Gibt es da einen Richtwert oder entscheidet das die Geschäftsform) ist es im Regelfall so, dass neue Hardware für den Kunden angeschafft wird. Da man nicht über entsprechendes Kapital Verfügt, um große Marketingkampagnen zu starten und eine ähnliche Politik wie Massenhoster zu führen, muss man zwangsläufig einen höheren Preis ansetzen als solche Anbieter.

Auch steht natürlich ein anderes Potential hinter kleineren Unternehmen wie der direkte Kontakt mit dem Kunden. Ich denke hier wird sich aber auf dem Markt in naher Zukunft noch sehr viel tun, gerade da die Leistung der „großen“ Anbieter stetig abnimmt dank des Einsatzes von geschulten BWL Absolventen die noch das letzte Quantum an Profit aus dem Unternehmen quetschen wollen ohne Rücksicht auf Verluste.

Ich konnte in den letzten Jahren feststellen, dass viele Kunden sich Heute ausführlicher über das Produkt und das Unternehmen hinter dem Produkt informieren, als dies damals der Fall war. Dies könnte damit zusammenhängen, dass die Kunden oftmals durch lange Vertragslaufzeiten mit vielen versteckten Zusatzkosten über den Tisch gezogen werden, von großen sowie von kleinen Anbietern.
 
Ein sehr schöner Beitrag um die Frage zu Beantwort (zumindest wie es meine ansicht ist) ab wann man ein kleiner Provider und ein Großer ist:

Für mich sieht es wie folgt aus:

Kleinunternehmen > 5.000 Kunden
Mittelständigesunternehmen < 5.000 Kunden
Großes Unternehmen < 15.000 Kunden


Aber was ich dann nicht verstehe die kleineren Unternehmen haben ja eigentlich den selben Kostenaufwand dann müssten die Angebote doch 100% von Preis & Leistung identisch sein.

Große Unternehmen unterscheiden sich ja Preislich auch nicht wirklich, finde ich. Dann müsste das doch bei den kleineren genau so sein.

Mir ist klar das ich Große Unternehmen nicht mehr mit kleinen vergleichen kann. :)
 
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Hallo!
Nicht nur kleinere Anbieter selbst Server4You verlangt für eine Neu Installation 39Euro, im 1 Monat hat man das noch Kostenlos und ab dem 2. Monat dann immer 39Euro (also von wegen Server4You = billig Anbieter) :)
Das kann u.U. für deinen Vertrag so zutreffend sein. Gilt aber nicht im Allgemeinen bzw. für die aktuellen Verträge:
PowerRestore
Sollten Sie Ihren Server wieder in seinen Auslieferungszustand zurückversetzen wollen, können Sie jederzeit im Kundeninterface eine Neuinstallation anfordern, die nach einer Wartezeit von maximal zwei Stunden erfolgt. Es wird das ursprüngliche Betriebssystem aufgespielt.
Ist IFAIR kostenlos bei allen aktuellen Verträgen dabei.
PremiumRestore
Beim PremiumRestore können Sie in Ihrem Kundeninterface eine sofortige Neuinstallation anfordern, die von uns ohne jede Verzögerung ausgeführt wird. Bei der Wiederherstellung haben Sie erneut die freie Wahl des Betriebssystems.
Ist für monatlich €10,00 hizubuchbar.

mfG
Thorsten
 
Kleinunternehmen > 5.000 Kunden
Mittelständigesunternehmen < 5.000 Kunden
Großes Unternehmen < 15.000 Kunden,

Der Staat ermittelt die Werte nach den Unternehmensumsatz, nicht nach den Kundenzahlen.
Ein Unternehmen mit 20 Kunden, kann auch im Jahr X Millionen Euro erwirtschaften.

http://dejure.org/gesetze/HGB/267.html

Toll, wenn in einem Staat einfach alles geregelt ist.


Aber was ich dann nicht verstehe die kleineren Unternehmen haben ja eigentlich den selben Kostenaufwand dann müssten die Angebote doch 100% von Preis & Leistung identisch sein.

Grundsätzlich bietet jedes Unternehmen eine andere Leistung die im Preis enthalten ist. Ich kann hier leider nur von uns sprechen, da ich die Leistungen anderer Unternehmen nicht beurteilen kann und sich viele Unternehmen mit den enthaltenen Leistungen sehr zurückhalten.

Leistungen
- 24/7 besetzter Kundensupport (auch rechenzentrumsseitig, das ist im Übrigen nicht zu unterschätzen. Es macht einen Unterschied aus, ob in der Nacht ein Techniker da ist, der defekte Festplatten oder Mainboards tauschen kann oder ob dieser erst 45 Minuten für die Anfahrt zum Rechenzentrum benötigt. Aktuell ist es in vielen Rechenzentrum nicht üblich 24/7 besetztes technisches Personal vor Ort zu halten oder gar Reaktionszeiten des Supports zu garantieren.)

- ausreichend Ersatzhardware (Ersatzteile kosten immer Geld und erwirtschaften durch im Schrank liegen kein Geld. Gerade wenn man sehr viele verschiedene Serversysteme baut, kann man schon einmal 20 - 30 Mainboards auf Lager halten. Dazu passende RAID Controller, RAM Riegel und Festplatten. Durch die Einführung unserer Atom Baureihe mussten wir u.a. auch 2,5 " Festplatten, Spezialnetzteile, Atom Mikro Boards in 3 verschiedenen Bauvarianten, Laptop Arbeitsspeicher und kleinere Lüfter auf Lager legen. Der Kostenaufwand an dieser Stelle ist daher nicht zu unterschätzen)

- Gigabit Equipment (gerade als kleiner Anbieter ist es schwierig individuelle Angebote wie Gigabit Uplinks anzubieten. Gigabit Switches kosten mitunter rund 250 - 350 € in kleineren Ausführungen. Diese müssen spezielle Anforderungen erfüllen um überhaupt in die rechenzentrumsseitigen Spezifikationen eingegliedert werden zu können. Natürlich muss man dann auch wieder Gigabit Equipment auf Lager nehmen, es kann ja auch passieren, dass einmal ein Switch den Dienst verweigert.)

- Stromversorgung (Gibt es eine redundante Stromversorgung der Server oder sind diese direkt mit dem Stromnetz verbunden? Gerade in Frankfurt kommt es über das Jahr hinweg sehr häufig zu Lastspitzen und 1 - 2x zu Stromausfällen. In der Tat gibt es auch Rechenzentren die nur abschnittweise über eine USV oder redundante Stromversorgung verfügen. Redundanz schafft Sicherheit, kostet aber Geld)

- Klimaanlage (Wie warm darf es im Rechenzentrum werden? Sind 30 Grad im Warmgang akzeptabel oder sollte es doch etwas weniger sein? In guten und etwas teuerreren Rechenzentren werden SLA vereinbart die auch die Temperatur betreffen. Wenn es draußen 36 Grad hat will man ja nicht, dass drinnen die Festplatten den Hitzetod sterben.)

Hier könnte man wohl noch einige Dinge mehr auflisten, wir wollen es aber einmal nicht übertreiben.


Es gibt hier sehr viele Unterschiede zwischen den Anbietern, keine Leistung gleicht der anderen Leistung. Daher ist es nicht möglich alles über einen Kamm zu scheren.
 
Aber was ich dann nicht verstehe die kleineren Unternehmen haben ja eigentlich den selben Kostenaufwand dann müssten die Angebote doch 100% von Preis & Leistung identisch sein.

Große Unternehmen unterscheiden sich ja Preislich auch nicht wirklich, finde ich. Dann müsste das doch bei den kleineren genau so sein.


Das ist so nicht korrekt beim Bsp Personal ist es so das du einen Mitarbeiter auf mehrere Kunden aufteilen kannst, allerdings hast du jetzt nicht soviele Kunden kostet der Mitarbeiter auf einen Kunden gesehen mehr.

Des Weiteren kostet der Hardwarekauf natürlich mehr, da man ja nicht die selben Rabatte bekommt.

Um welche Hardware handelt es sich genau?

Wenn du mich um meine persönliche Erfahrung fragen würdest, würde ich dir Michael von Ip-Projects empfehlen. Persönlicher Kontakt, Kompetent, geht auf alle Kundenwünsche ein und auch vom Preis her passts
 
Hallo,

ich suche von der Hardware nichts ''besonderes'':

CPU: Intel Xeon oder Intel i3 - i7 (QuadCore) (am liebsten Intel i7 2600k)
RAM: 4GB (bin ich schon von 8GB auf 4GB gesunken)
HDD: 2 x 500 GB SATA II (von 2 x 1.500GB gesunken)
Traffic: 1.000 GB
Anbindung: 100Mbit -> je nach Preis 1000Mbit
Standort: Frankfurt oder Düsseldorf

Habe dies bezüglich ein Angebot in einem 1HE Chenbro gehäuse bekommen, schon ein sehr Interssantes Angebot, aber ich will nicht das 1. beste. ;)
(Das Gehäuse ist für mich nur nennenswert weil es sich um einen Mietkauf Vertrag nach 12 Monaten laufzeit handelt.)

Die Hardware ist für mich am 2. wichtigsten, wäre diese für mich am wichtigsten dann würde ich denken: Na dann kein Persönlicher Support sondern günstige Hardware und würde zu Serve*You oder He*zner gehen.
 
Die Preise sind wirklich gut.

Allerdings höre ich irgendwie recht viel negatives über den Provider.
Größte Kritik die ich mitbekommen habe ist das ein eigenes Rechenzentrum betrieben wird und das immer ausfälle hat und keiner wirklich Fachmännisch Ausgebildet ist.

Ich weis nicht ob es stimmt, aber habe da natürlich schon etwas ''angst''.

Was mich auch so ein bisschen abschräckt ist AMD, ich selbst hatte nie schlechte erfahrungen (hatte bei Strato 2 Dedi mit AMD im einsatz ca. 1 Jahr) allerdings raten meine Kollegen von AMD ab und eher zu Intel.
 
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