Das Problem der Verschwendung besteht nämlich auch hier. So gibt es Provider, die zu jedem Ihrer dedizierten Servern 64 Bit Subnetze bereitstellt. Wenn ich das korrekt in den Rechner getippt habe sind das 18.446.744.073.709.551.616 IPv6 Adressen (z.T. je Server[!]).
Das hängt ganz einfach damit zusammen, daß sich bei IPv6 Subnetze jenseits der /64 nicht praktikabel abtrennen lassen.
Die EUI-64-Addressen, die bei IPv6 an vielen Stellen (z.B. der stateless Autoconfig) verwendet werden und (zumindest bei Ethernet) auf der 48-Bit-MAC basieren, bedingen ganz einfach, daß Du in einem von Dir verwalteten Addressbereich die letzten 64 Bit frei vergeben kann.
Damit stehen effektiv eben doch nur 64 Bit zur freien Vergabe an - das ist allerdings trotzdem noch genug (die Zahl hast Du oben genannt).
Schade ist übrigens, daß sich TCP/IP damals gegenüber IPX durchgesetzt hat.
Bei IPX besteht alleine die Netzwerknummer aus 32 Bit (also dem, was jetzt alle IPv4-Adressen ausmacht) und der MAC-Addresse als Knotenadresse innerhalb des Netzwerkes. Eine solche Verknappung wie bei IPv4 wäre damit also noch längst nicht eingetreten.