Will einen eigenen Mailserver


dateitausch

New Member
Derzeit hab ich einen LAMP V-Server mit Plesk und Open Suse. Auf dem laufen neben diversen CMSen auch die Mails (zumeist POP) über einen Greylisting gepachten Mailserver.
Da ich demnächst mit dem Server eh umziehen muss, hab ich mir überlegt für die Mail Geschichte einen separaten V-Server zu nehmen (z.B. Strato V-PowerServer S). Alle Domains liegen extern bei einem Domainrobot und sind daher DNS technisch recht flexibel.

Meine Frage nun, was soll ich auf der Kiste einrichten?
Meine Anforderungen:
- möglichst keine PLESK Verwaltung, da mehr als 30 Domains vorhanden
- möglichst kein Webserver (sehe ich als Pflege intensive Schwachstelle)
- Vernünftiges IMAP (auch IMAP idle)
- Bedienung der Kiste über ssh
- Greylisting

Mögliche OS:
openSUSE 11.1
Debian 5.0
Ubuntu 8.04 LTS
CentOS 5
 
- Debian Lenny
- Postfix (z.B. mit dieser Basis-Konfiguration)
- Dovecot pop3d/imapd

Und je nach Bedarf amavisd-new, Spamassassin, Clamav, Postgrey, etc.
Passend zum oben verlinkten HowTo gibt es auch ein nettes Konsolen-Admin-Script.
 
Schluck, in dem tutorial ist die Rede von mindestens 2GB RAM :rolleyes:
Bei dem von mir ins Auge gefassten Server liegt der max Ram bei 1GB, garantiert werden nur 512MB. Soll ich das wirklich mal probieren?
Also bei dem mit greylisting gepachten qmail läuft Mail so neben her. Ist Postfix da evt. etwas anspruchsvoller?
 
Achwas. Das einzige was etwas CPU-Leistung und Speicher benötigt ist amavisd-new bzw. und der Virenscanner.

Ich habe die (angepasste) Konfiguration u.a. auf einem PIII mit 128 MB RAM in Betrieb :D Funktioniert einwandfrei, nur der Virus-Check dauert eben einige Sekunden.

Mit welchem Mailaufkommen muss die Maschine denn fertig werden?
 
Hallo dateitausch,

ich hatte lange Zeit eine recht ähnliche Konfiguration auf einem virtuellen Server mit 1024MB dynamischem RAM laufen, die zu jeder Zeit mindestens 500MB (inklusive ~170MB MySQL) in Anspruch genommen hat. Allerdings durfte ich bei dem Anbieter den dynamischen RAM immer voll ausschöpfen. Es geht also, falls der Durchsatz nicht allzu groß sein muss, aber ich würde dir trotzdem zu dem kleinsten Angebot von Hosteurope für 12,99€ im Monat raten. Das hat auch den Vorteil, dass du als Laufzeit einen Monat wählen kannst.

Gruß

Henk
 
Hallo zusammen,
der Mail-Server sollte ca. 10.000 Mails am Tag verkraften. Wobei 70% SPAM sind die bereits am Greylisting scheitern.

IMAP Konten soll es 2-3 Stück mit je 4GB geben.
 
Das hat die erwähnte Konfiguration problemlos bewältigt. Die hat allerdings über das Greylisting hinaus auch noch die Blacklist zen von Spamhaus abgefragt. Dafür bin ich mir sicher, dass der von dir genannte vServer von Strato nochmals eine Spur leistungsfähiger als mein damaliger vServer ist.
 
Hallo,

ich würde Postfix mit virtuellen Benutzern (aus einer MySQL-Datenbank) nutzen, das erleichtert die Verwaltung erheblich!

Gruß,
Michael
 

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