Wieso leitet Plesk 8.4 nicht existierende Subdomains auf andere Domains um?

djohnb

New Member
Hallo Leute!

Ich habe folgendes Problem:

Habe auf einem vServer mit SuSe 10 und Plesk 8.4.0 zwei Kunden mit unterschiedlichen Domains laufen.

Subdomains habe ich keine eingerichtet.

Wenn ich nun folgendes eintippe: subdomainxy.domain1.tld
und diese subdomain eine beliebige nicht existierende Subdomain ist,
routet mich Plesk oder wer auch immer auf die Standardseite des
anderen Kunden: Domain2.tld.

Wahnsinn. Der vServer ist im "orginalzustand" und es wurde noch nicht
wirklich was verändert.

Was könnte da falsch laufen? DNS Einstellungen möglicherweise?

Gruß aus Stuttgart.
 
Hab gerade folgendes gefunden:

Das war schon des Rätsels Lösung...
Trotzdem frage ich mich eigentlich, wie Plesk so doof sein kann,
naja.
 
Plesk ist garnicht so doof, denn zumindest hier tut Plesk, was man ihm sagt: Es richtet die Subdomains ein, die der Kunde/Admin/werauchimmer angelegt hat, in der Apache-Konfiguration ein.
Und Apache tut auch nur was man ihm sagt, nämlich die zu den aufgerufenen Seiten passende Webseite anzeigen.
Und wenn jemand eine Subdomain aufruft, die nicht existiert, dann muss der Apache ja irgendwas machen und so bedient er sich halt des Default-vHosts.
Der doofe sitzt hier eigentlich am DNS-Server, denn der hat scheinbar einen Wildcard-Eintrag, der pauschal alles, was irgendwie mit der Domain zu tun hat auf den Server weiterleitet. Das liegt aber auch einfach daran, dass der Domainhoster vermutlich will, dass neu eingerichtete Subdomains sofort erreichbar sind und nicht erst nach stundenlanger Wartezeit, bis sich alle DNS-Server einigermaßen frisch gemacht haben.
Letzteres hätte vermutlich auch dazu geführt, dass tausende von Kunden sich beim Domainhoster beschwert hätten, dass die Subdomain nicht erreichbar ist, und das, obwohl man die doch schon vor drei Minuten eingerichtet hätte!

Also alles in allem kann man sagen, dass eigentlich keiner doof ist, sondern jeder nur seinen Job so gut wie möglich erledigt :)
 
Der doofe sitzt hier eigentlich am DNS-Server, denn der hat scheinbar einen Wildcard-Eintrag, der pauschal alles, was irgendwie mit der Domain zu tun hat auf den Server weiterleitet. Das liegt aber auch einfach daran, dass der Domainhoster vermutlich will, dass neu eingerichtete Subdomains sofort erreichbar sind und nicht erst nach stundenlanger Wartezeit, bis sich alle DNS-Server einigermaßen frisch gemacht haben.
Neue (Sub-)Domains sind sofort verfügbar, sobald der DNS-Master mit den neuen Daten gefüttert wurde. Bei den meisten Providern wird das alle paar Minuten (bei TLD-Servern seltener) gemacht. Was länger dauert (TTL-Zeit) ist das Propagieren von Änderungen an einem bestehenden Eintrag, da dieser von vielen anderen DNS-Servern gecached wird und die Anfrage somit nicht bei den authoritativen DNS-Server landet, die die richtige Antwort kennen -- ein bisher nicht existierender Eintrag kann nicht gecached sein und die Anfrage wird daher automatisch an die authoritativen DNS-Server weitergeleitet.

Insofern zieht dieses Argument nicht. Der wahre Grund wird eher sein, dass der Provider sein DNS-Webfrontend simpel halten möchte.
 
Wie auch immer, der Provider möchte die Anzahl der Supportanfragen von Kunden möglichst gering halten :D
 
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