Naja, fail2ban macht nicht viel, außer irgendwelche Logdateien auf neue Einträge zu überprüfen und diese zu parsen, dns auflösen usw. Kommt dann z.B. eine Regelverletzung bei raus, fügt fail2ban eine neue iptables-Regel hinzu. Alte ausgelaufene Sperren werden auch wieder entfernt. Es gab mal die Diskussion darüber, dass sich fail2ban auch negativ auswirken kann, wenn der Angreifer es drauf anlegt. Das filtern nach rDNS benötigt Zeit, da für jede IP-Adresse eine rDNS-Abfrage gestartet wird. Die benötigt etwas Zeit. D.h. wenn zufällig 10.000 IP gleichzeitig auf irgendeinen Port mit Dienst dahinter connecten, ist fail2ban etwas beschäftigt mit IP-Adressen auflösen. Zum Glück arbeitet fail2ban asyncron und nicht mit Threads. Es kann dann aber vorkommen, dass einige erst später vom Dienst ausgesperrt werden, wenn sie z.B. die falsche rDNS haben. Ich glaube fail2ban soll einem irgendgwie nur ein gutes Gefühl geben. Echte Sicherheit liefert das Tool leider nicht. Nach rDNS würde ich nicht aussperren. Was ist, wenn du mal von woanders auf deinen Server zugreifen willst? Bist gerade zufällig in China oder so. Was machst du dann, wenn du dich selbst ausgesperrt hast?