Vertragslaufzeit


skydrak

Member
Hallo,

ich habe derzeit ein kleines Problem. Ein Server (Vertrag läuft bis Oktober), angemietet im Jahr 2007, habe ich gekündigt, da ich diesen nicht mehr benötige.

Zusätzlich habe ich im Juli 2010 eine Dienstleistung dazubestellt. Weder bei Vertragsschluss, noch in der Produktbeschreibung stand etwas von einer Mindestlaufzeit/Vertragslaufzeit.

In den AGB steht folgendes dazu:

Der Vertrag beginnt mit Bestellung der Dienstleistung im Internet und wird je nach Leistungsbeschreibung ohne oder mit einer Mindestlaufzeit von bis zu 24 Monaten geschlossen.

Da aber in der Leistungsbeschreibung keinerlei Mindestlaufzeiten vereinabert sind, gehe ich davon aus, dass ich diese Dienstleistung jederzeit kündigen kann zur nächsten Abrechnungsperiode, wie es auch in den AGB des Anbieters vermerkt ist:

Verträge ohne Mindestlaufzeit können jederzeit zum Ablauf der aktuellen Abrechnungsperiode gekündigt werden.

Jedoch bekam ich heute die Auskunft, dass diese Dienstleistung nur zu dem Datum gekündigt werden kann, wo auch der Vertrag des Servers endet.

Mir geht es hierbei nicht um die Restlaufzeit des Servers, sondern nur um diese zusätzliche Dienstleistung, die ich nun nicht mehr benötige, da der Server nicht mehr im Einsatz ist. Ich will auch nicht vorzeitig aus dem Serververtrag heraus, nur möchte ich die Dienstleistung eingestellt haben.

Fraglich ist für mich auch, warum die Vertragslaufzeit der Dienstleistung an das Datum der Vertragslaufzeit des Servers angepasst wird. Die Dienstleistung wurde im Juli 2010 bestellt, und wäre somit nicht erst zum Oktober kündbar, sollte ich tatsächlich eine Mindestlaufzeit übersehen haben.

Wie würdet ihr in diesem Fall vorgehen?
 
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Ich will ja echt nicht hetzen, aber kann es sein das es sich um eine Backupoption bei einem Anbieter mit ner 4 im Namen handelt? :cool:

Ich hatte selbiges Problem vor Jahren. Es hilft dir rein garnix denen ihre eigenen AGBs und sonst was um die Ohren zu hauen. Das einzige das bei mir geholfen hatte war mein Freund Anwalt. Traurig aber wahr.
Keine Panik, der muss nur einen Brief schreiben und schwupps bist deine rechtmäsig gekündigte Option wieder los.

BTW: Ja, Anwalt kostet Geld, muss man in Relation zu den monatlichen Kosten sehen ob sich ein Brief - 30 bis 70 Euro - rentiert.

Viel Erfolg!
 
Nicht mit einer 4 im Namen, aber der Anbieter mit der 4 im Namen ist die "Billigmarke" des Anbieters und ja, es handelt sich um eine Backupoption. ;)

Danke für deine Information - aber echt traurig, dass große Anbieter solche Spielchen nötig haben...

Schade ist, dass man wegen so etwas einen Anwalt einschalten muss. Ich werd mich mal online nach einem Anwalt umschauen, da ich keinen Wohnsitz in Deutschland habe und der Anbieter wohl nicht viel mit einem spanischen Schreiben anfangen kann.
 
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Es geht in die nächste Runde. Anwalt habe ich nicht eingeschaltet gehabt, dafür aber nochmal eine eindeutige Kündigung abgesendet. Faxbestätigung liegt vor.

Fazit: Wurde nicht beachtet und die Backupoption wird weiter berechnet. Mein Supportticket was ich zu diesem Fall offen hatte, wo ich den Bearbeiter fragte, wo steht, dass diese Option an die Vertragslaufzeit des Servers gebunden sei, wurde ohne Kommentare/Rückmeldung geschlossen.

Mail an die Buchhaltung ging heute raus, ich werde die Abbuchung stornieren, sollten sie die Rechnung nicht überarbeiten. Irgendwann ist Schluss mit lustig und es ist echt traurig, dass PlusServer (jetzt ist die Katze aus dem Sack) nach dem ich über 5 Jahre ein treuer Kunde war, so einen Umgang zeigt.

Buchhaltung kann ich leider nicht direkt anrufen, daher der Umweg über E-Mail. Im Kontaktformular ist leider nur eine 0180er-Nummer angegeben, die ich aus dem Ausland natürlich nicht erreichen kann... Ich halte euch auf dem Laufenden.
 
Es zahlt sich nie (!) aus einen Vertrag über 24 Monate zu schliessen. 1 bis 3 Monate ist mein persönliches Maximum. So hast du keine Probleme.

Dass du hierfür ggf. etwas mehr bezahlst dankt dir dein Nervenkostüm.
 

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