Plesk Backup sichert nicht alles Webs


evilduffp

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Tag zusammen !!

Ich habe folgendes Problem:

Jede Nacht erstelle ich mir ein Backup meiner Plesk Installation (plekbackup --all) Um sicher zu gehen das auch alles gesichert wurde habe ich mal einen Restore gemacht. Und siehe da:

Plesk wirft am Ende folgende Fehlermeldung aus: "The restore has been completed, but with errors. For more information, see the log file at /usr/local/psa/PMM/logs/restore/migration-logs.tar" Ich habe in das Logfile geschaut und siehe da, es werden nicht alle Webs gesichert. Plesk hat einfach bei manchen Domains die Webinhalte nicht mitgesichert. Die Struktur ist schon vorhanden, aber es fehlen einfach die Inhalte. Wie kann das kommen ? Ich kann keinen Fehler finden. Das Backup ist etwas über 5GB, aber es gibt da doch keine Begrenzung, oder ?

Ich habe dann die Backup-Datei einmal mit ripmime manuell entpackt. Die Webs sind tatsächlich einfach leer. Also hat das Backupscript schon den Fehler verursacht...

Dann habe ich es einmal auf meinem zweiten Plesk-Server probiert. Genau das selbe Problem.

Meine beiden Systeme sind beides Linux Suse 9.3 Server von 1und1.

Hat jemand eine Idee wie ich den Fehler eingrenzen kann ?

Danke + Gruß Philipp
 
Grundsätzlich scheint diese in Bug zu sein.
Aber evtl. liegt es an einzelnen Dateien? Hast Du irgendwelche außergewöhnliche Dateinamen (z.B. mit Leerzeichen, Umlauten, Sonderzeichen, etc.)?

(Oder ganz banal deshalb in Klammern: Ist die Festplatte voll?)

huschi.
 
Hallo,

ich mische mich einfach mal dazwischen, weil ich gerade selbst ein Desaster mit Plesk erlebt habe und bevor es noch mehr werden, erzähle ich kurz, was passiert ist... es erinnert sehr an das, was evilduffp bereits schrieb:

Ich bin weiß Gott nicht auf den Kopf gefallen, weder unerfahren noch unvorsichtig und habe bisher immer alles lokal regelmäßig gesichert. Ok, die Tage haben wir unseren Hoster gewechselt, nen Rooty bei einem anderen angemietet und da war zufälligerweise eine aktuelle Plesk Version (8.1.1) installiert. Sowas verführt ja.
Ok, heute morgen zerschoß uns die Deinstallationsroutine einer Komponente das Menüsystem und was macht man als vorsichtiger Admin, man zieht das letzte Backup auf, gerade mal 2 Stunden alt gewesen. Zja, bis auf "winzige" Kleinigkeiten hat der Backupdienst wohl auch ganze Arbeit geleistet, nur eben nicht genug. Nach dem Restore können über's CMS keine Artikel mehr angelegt werden. Sie sind zwar vorhanden, werden aber nicht mehr eingebunden.
Bisher kann ich mir noch keinen Reim darauf machen, forsche aber bereits und so wie es ausschaut, scheint die DB Struktur ziemlich verschoben worden zu sein.

Das nur, falls jemand auf die Idee kommt, Plesk ernsthaft zur Datensicherung einzusetzen. Ich könnte den ganzen Mist nehmen und vor die Wand hauen. Hilft aber auch nicht weiter, weil's ja eigene Schuld ist. Wie heißt's immer so schön: Admin bleib auf der Konsole, da kann wenig passieren.

Gruß Blue
 
Hallo network_blue,

stehe ebenfalls auf Kriegsfuß mit dem Pleskbackup backup und restore .

SWSoft weißt allerdings ausdrücklich auf einen Bug in Plesk 8.1.1 Backupfunktion über die Grafische Oberläche in kombination mit MySQL <= 4.1.20 RHEL4 or <= 5.0.22 RHEL5 hin.

Man solle es über die Konsole erstellen/wiederherstellen. Ich hatte das Problem das sämtliche "auto_increments" nach einem Restore in den Datenbanktabellen fehlten. Ein Backup/Restore über das putty verläuft aber reibungslos. Jedenfalls sollte es. Ich (scheint ein Einzelfall zu sein) habe aber auch dabei Probleme mit der Kombination opensuse10.1 / Plesk8.1.1.

Also muss ich nun erstmal vorlieb mit SuSE10.0 nehmen. Damit läuft es komischerweise.

Der Fehler von "evilduffp"
scheint der gleiche zu sein wie hier , der bereits gelößt wurde. Wahrscheinlich liegt es an der Lizenz und der Installierten Sprachen. Zusätzliche Sprachpakete einfach mal deinstalliern und den Pleskkey vorher einladen. Das sollte den oben genannten Fehler beheben. sollte.. ;)

Viele Grüße , opaa
 
SWSoft weißt allerdings ausdrücklich auf einen Bug in Plesk 8.1.1 Backupfunktion über die Grafische Oberläche in kombination mit MySQL <= 4.1.20 RHEL4 or <= 5.0.22 RHEL5 hin.

Danke für den Hinweis :)

Ach deshalb verbaut Strato Plesk 8.1.1 mit MySQL 5.xx
Sind ja richtige Künstler, kann man nicht anders sagen*gg

Was mich an der ganzen Geschichte so kollossal ärgert ist die Reaktion auf den Hinweis, da kann was mit Plesk nicht stimmen. Man teilte mir mit, davon könne man sich nichts annehmen, schließlich würde man ja die Software nur weiterreichen und der Kunde wäre eben selbst dafür verantwortlich. Sollen sie ja auch nicht, nur ein kleiner Hinweis wäre wirklich nett gewesen. Dafür haben die extra nen Info-Bereich, wo technische Meldungen abzufragen sind. Stattdessen findet man dort allerdings nur Werbung.
Ok, wieder was gelernt. Wenn ich demnächst ein Auto kaufe, frage ich auch erst beim Bremsenhersteller nach, ob es denn ein Problem damit gäbe.
Was bin ich froh, dass ich so vorsichtig bin und mich nie auf Technik verlasse, die jemand anderes eingebaut hat. Ich sichere zusätzlich immer noch alle 2 Stunden meine DBs lokal mit dem MySQL Admin. Der Aufwand ist notwendig, weil dahinter ne Firmenseite steckt. Dennoch muss das nicht sein.

Gruß Blue
 
Man teilte mir mit, davon könne man sich nichts annehmen, schließlich würde man ja die Software nur weiterreichen und der Kunde wäre eben selbst dafür verantwortlich.

Wir haben wohl den gleichen Anbieter !? ..
Mir sagte man das selbe, womit ich aber nicht einverstanden bin. Schließlich habe ich einen Vertrag nicht mit SWsoft abgeschlossen, sondern mit der Firma XY, die es als Zusatzleistung anbietet. Ich verstehe auch nicht, warum man Kunden so hängen lässt und nicht einfach vorläufig ein anderes System zur Verfügung stellt.
Schließlich klappt es bei einem anderen Anbieter, mit dieser Kombi, ein Restore durchzuführen, also kann es doch nicht nur an Plesk8.1.1 liegen !?
In wie weit ist man verantwortlich dafür, wenn ein frisches System (neuinstalliert) nicht den Leistungsumfang enthält, wie eigentlich gedacht ? Man schlug mir vor, das ich ja Suse und Plesk selber installieren könne und auf die offiziellen Repositories, mit dem erworbenen Firma-xy-pleskkey, zurückgreifen könne. Aus meiner Perspektive aber ein eindeutiger Nachteil gegenüber den anderen Kunden, die eine Install mit einem klick durchführen können, die auch anschließend reibungslos läuft - ich zahle doch das gleiche Geld :mad:
Zumal Sie auch garkein Blanko-Opensuse 10.1 im Angebot haben .. wie soll das gehen ? Muss ich nun ein Studium als Administrator ablegen ?
Ganz klar, ich werde versuchen aus dem Vertrag zu kommen, falls keine passable Lösung gefunden wird. Sollte dieses nicht gelingen, wird eine Vertragsverlängerung auf keinen Fall in Betracht gezogen.

Wie Du schon sagtest, man lernt immer wieder dazu. Nur habe ich nicht gedacht, das wenn man ein Auto kauft, wo z.B das Reserverad fehlt, man sich an den Reifenhersteller wenden muss :confused:
Die Logik werde ich nicht nie verstehen, sondern nur als Lerneffekt abstempeln und die Konsequenzen daraus ziehen...

So long, opaa
 

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