Plesk Backup/Restore nach OS-Update

LionBit

Member
Hallo!
Ich habe vor, meinen Strato vServer neu zu installieren und gleichzeitig von SUSE-9.3 (mit Plesk 8.1.1) auf SUSE-10.1 (auch mit Plesk 8.1.1) zu wechseln.
In Plesk gibt es ja dieses schöne Backuptool und wollte hier mal nachfragen ob das Backupfile nach der Neuinstallation funktionieren würde. Ich frage hier weil ich nicht weiß ob sich an der Verzeichniss Struktur was geändert hat und es dadurch evtl nicht mehr funktionieren würde...
 
Da die Plesk-Version bleibt, wird das Backup auch funktionieren.
Die Plesk-Verzeichnisse sind bei diesen zwei Suse Versionen die selben. Hier ändert sich nix.

huschi.
 
Ich würde gerne das selbe Upgrade vornehmen.
Gibt es keine möglichkeit, die kompletten Plesk-Einstellungen zu exportieren, anstatt für jeden Benutzer/Domain einzeln?
 
Hallo,

ich habe gerade versucht nach obiger Anleitung Plesk komplett zu sichern.
Wenn ich
Code:
# /usr/local/psa/bin/pleskbackup --all <backup_file>
eingebe erhalte ich erstens die Warnung:
Code:
*** You are using old-style pleskbackup command-line interface.
*** Consider switching to new style documented in 'pleskbackup help',
*** because old style eventually will be dropped
und zweitens eine Backupdatei die ca. 3MB groß ist.

Verwende ich dagegen wie im Help angegeben
Code:
# /usr/local/psa/bin/pleskbackup -v all <backup_file>
ist die Backupdatei nur 500k groß.

Ich habe mir jezt noch nicht die Mühe gemacht, die Dateien mit Ripmime und Gzip zu untersuchen, in der Hoffnung, dass mir einer von Euch den Grund dafür erklären kann.

AnyKey
 
Ich habe heute das Backup gemacht, wie AnyKey aber bei mir ist das Backupfile 432.3 MB groß.
Code:
xxxxx:~ # /usr/local/psa/bin/pleskbackup -v all /private-backup/Plesk-Backup/all/fullbackup-new
------------------------------------------------------------------------
Backup started (1 client(s), 1 domain(s))
Start date: Wed Jun 20 11:04:21 2007
------------------------------------------------------------------------
Phase 1/2: collecting information
[client] xxxxxxx
  [domain] xxxx.xxx
Phase 2/2: packing data
------------------------------------------------------------------------
Backup finished.
Finish date: Wed Jun 20 11:07:19 2007
------------------------------------------------------------------------

Sicherheitshalber habe ich auch die "alte" Methode gemacht und da ist das Backupfile 525.7 MB groß:
Code:
xxxxxx:~ # /usr/local/psa/bin/pleskbackup --all /private-backup/Plesk-Backup/all/fullbackup
*** You are using old-style pleskbackup command-line interface.
*** Consider switching to new style documented in 'pleskbackup help',
*** because old style eventually will be dropped.

Heute Nacht werde ich den Server auf openSUSE 10.1 aktualisieren, das Restore versuchen und berichten wie es verlaufen ist...

[Edit]
Wie funktioniert das mit dem Pleskbackup help? Wenn ich /usr/local/psa/bin/pleskbackup --help eingebe, kommt nichts und in der Pleskoberflächenhilfe gibt es auch keine brauchbaren Infos.
Also ich muss schon sagen, die Dokumentation von Plesk ist schon sehr bescheiden :-(
 
Last edited by a moderator:
Hi,

nachdem ich diesem Thema hier zu verdanken habe, dass ich nun auch den neuen Befehl für das Pleskbackup kenne, ist mir das mit dem "Kleinerwerden" auch aufgefallen:

mit dem neuen Befehl [(all) ohne --] ist mein Backup ca. 25% kleiner.
Ich hoffe für uns alle das Beste!

Grüße
 
Hallo,

ich habe mir die resultierenden Backups mal näher angeschaut.

Der Unterschied liegt wohl bei der "neuen" Methode in
Code:
Phase 2/2: packing data

Nach der "alten" Methode erstellte Backups kann man wie bei Huschi
huschi.net - Plesk-Backup: einzelne Dateien extrahieren
beschrieben analysieren.

Nach der "neuen" Methode erstellte Backups sind danach offensichtlich noch gezipped. Erst mal entzipped, dann mit Ripmime behandelt erzeugt einen vernünftigen Extrakt, allerdings stimmt der Inhalt der entpackten Textfiles dann nicht mehr mit der bei Huschi genannten überein.

AnyKey

P.S. Die Backup Dateien sind bei mir so klein, weil ich für Versuche einen weiteren Vserver habe. Ich teste nich auf dem Produktiven, auch wenn ihr mich jetzt für ein Weichei haltet :)
 
MOD: Full-Quote entfernt!
Hallo AnyKey,

da ich mich momentan auch mit dem "analysieren" und Verwerten eines erstellten pleskdumps beschäftige, fand ich deine Info sehr interessant. Wie genau meinst du das
Erst mal entzipped, dann mit Ripmime behandelt

Hatte es versucht aber bekomme einfach keine, für mich deutlich, lesbare Dateien zum Vorschein, wie z.B die einzelnen vhosts, ein httpdocs Verzeichniss oder Mysql-Dateien.
Wie man hier nachlesen kann, komme ich nur soweit, das ripmime mir das Dump-file so auflöst, das textfiles0 und doubleCR-Datein erscheinen, die sich mit gunzip, gzip tar und allen anderen packprogrammen nicht weiter verarbeiten lassen. Jetzt frage ich mich: "mach ich da etwas verkehrt, oder ist das Dump einfach irreperabel??" :confused::eek:

Sorry, das ich meine "Hilferufe" hier so reinschallen lasse. Es wäre sehr nett, wenn Hushi's Anleitung für die "neue Methode" fortgeführt würde :). Vllt wäre mir damit schon geholfen :cool:

Viele Grüße, opaa
 
Last edited by a moderator:
Hallo opaa,

ich schreibe mal wie ich es gamacht habe, vielleicht hilft es Dir.
Code:
# /usr/local/psa/bin/pleskbackup -v all <backup_file>

# gzip -d -c -S "" backup_file > backup_file_neu
# ripmime -i backup_file_neu -d testdir/
Dann habe ich in testdir diverse Dateien für Kunde und Domains, wie PLSK...key, domain.attach, dump.xml etc. und diese berühmten textfiles, die bei genauerem Hinschauen offensichtlich die Mail dieser Domain sind.

Diese doubleCR Dateien erscheinen nur wenn Du die Backup Datei ohne Umweg über Gzip an Ripmime schickst.

AnyKey
 
@ AnyKey
Ui, danke für die rasche Antwort. Damit lässt sich weiterarbeiten. Werde es morgen mal in Ruhe nochmal durchgehen und weiterversuchen. Wenn es fehlschlagen sollte, bin ich entweder nicht fähig oder der Dump hat eine Macke..


Trotz alle dem, vielen Dank :)
 
Es ist soweit! Der Server läuft wieder mit openSUSE 10.1 und das Plesk-Backup hat einwandfrei funktioniert!
Und noch ein sehr positiver Nebeneffekt (Bug?) ist daß Spamassassin jetzt ohne weitere Konfiguration funktioniert obwohl der Lizenskey das nicht unterstützt :p
Der SA Funktioniert tatsächlich, es kamen schon einige "Opfer" mit dem Bertreff ****SPAM**** ins Postfach! Soll das mal einer verstehen...
Siehe Screenshot!
 

Attachments

  • plesk-sa1.jpg
    plesk-sa1.jpg
    198.3 KB · Views: 537
Ah schön dass das bei euch geklappt hat.
Bei mir ging es mit dieser Methode auch und das Update auf Suse 10.1 hat hingehaun... nach ein paar anfänglichen Problemen.

Danke nochmal für den Tipp @ flyingoffice ;-)
 
Hallo opaa,
ich schreibe mal wie ich es gamacht habe, vielleicht hilft es Dir.
AnyKey

Hallo AnyKey,

hat diesmal geklappt:). Es lag an mir. danke nochmal vielmals. Huschis Anleitung ist übrigens quasi identisch. Hatte mich nur in der Reihenfolge wohl vertan :o

EDIT: der letzte Schrite, das entpacken der Dateien mit

Code:
 tar tzf textfile4
(laut huschis.net FAQ)
z.B..schläg bei mir mit einem error fehl:

Code:
gzip: stdin: [B]not in gzip format[/B]
tar: Child returned status 1
tar: Error exit delayed from previous errors

mist, was mache ich da falsch ? :D

Viele Grüße Allen, opaa
 
Last edited by a moderator:
dasselbe poblem habe ich auch

Hallo zusammen,

genau desselbe problem habe ich auch:

habe meine Backup-datei auch mit ripmime entpackt.
Bei dem letzten schritt, wo ich die jetzt noch immer gepackte Datei(n) entpacken will, bekomme ich von winrar und winzip (nachdem ich zip oder tar oder tar.gz als Endung hinzugefügt habe) die Fehlermeldung:

"Invalid archiv directory" oder "Errror reading header after processing 4521 entries"

Kann mir jemand helfen???

Ist vieleicht meine backup-datei kaputt?
Lässt sich ein evtl. kaputtes backup durch eine Datenreperatur (fast) wiederherstellen?
(sind wichtige Dateien im backup)


Vielen Dank für eure Hilfe!

Schöne Grüße
Michael :)


huschi.net - Plesk-Backup: einzelne Dateien extrahieren

Nun hat man im Verzeichnis backup_dir einige textfiles. Diese kann man sich nacheinander ansehen, aber ich verrate schon mal soviel:
textfile0 enthält nichts wesentliches
textfile1 ist die o.g. XML-Datei
textfile2 & textfile3 enthalten Zertifikate
textfile4 und der Rest sehen nach Datenmüll aus.
Ist es aber nicht! Ein tar tzf textfile4 bringt Licht ins Dunkle.
Es sind also tar.gz-Dateien. Aber Vorsicht: Manche Dateien sind nicht getared sondern nur gezipped. Aber das merkt man daran, daß tar dann entsprechend meckert.
 
Last edited by a moderator:
Es gibt in dem Backup verschiedene Dateien. Manche sind getart, mache gezipped, manche gezipptart. Einige wenige sogar gar nix davon.
Hier muß jeder selber rumprobieren.

huschi.
 
Moin moin,

wird mit

# /plesk_installation_directory/bin/pleskbackup --all <backup file name>

das komplette Plesk eingeschlossen? Auch die DBs?

Gruss Doc
 
Hi docbrown76,

alles was mit Plesk zu tun hat und erstellt wurde, wird gesichert. Vhosts, Datenbanken, Domaineinstellungen, Mail, Kunden, Reseller - einfach alles :)

Gruß
 
Back
Top