mod_rewrite



Ich bin mir nicht sicher, ob ein klassischer Redirect hier die beste Lösung darstellt. Soweit ich verstanden habe, sollen Teile des Contents (hier: Avatare) von einem anderen Server geliefert werden. I.d.R. soll das ja meist so transparent wie möglich erfolgen: daher würde ich mir mod_proxy anschauen; insbesondere die Direktiven ProxyPass und ProxyPassReverse.
 
richtig, es werden avatare und anhänge per nfs auf einem anderen server abgelegt nun soll aber auch der traffic dort rüber gehen
 
Dann benutze die von wstuermer vorgeschlagene Variante mit RedirectPermanent.

I.d.R. soll das ja meist so transparent wie möglich erfolgen
Für den Benutzer ist der HTTP-Redirect transparent. Bei der Variante mit mod_proxy hast du jedoch einige Nachteile:
  • Die Daten werden doppelt übertragen (Server 2 -> Server 1 -> Client)
  • Cookies werden weiterhin bei jedem Request (da an die gleiche Domain) übertragen
 
Für den Benutzer ist der HTTP-Redirect transparent. Bei der Variante mit mod_proxy hast du jedoch einige Nachteile:
  • Die Daten werden doppelt übertragen (Server 2 -> Server 1 -> Client)
  • Cookies werden weiterhin bei jedem Request (da an die gleiche Domain) übertragen

Hinter meinem Vorschlag stand die Idee, dass der Client von dem "LoadBalancing" gar nichts mitbekommen und der "Auslagerungsserver" auch gar nicht von Clients direkt ansprechbar sein soll. Mit einem normalen Redirect ist das so IMHO nicht möglich.

nun soll aber auch der traffic dort rüber gehen
Das ist allerdings, wie bereits von Roger Wilco dargestellt, bei mod_proxy in der gewählten Variante nicht der Fall. Der gesamte Traffic läuft über den Server1. Wenn der Traffic strikt getrennt laufen soll, kommt man tatsächlich um hartes URL-Rewriting nicht umhin.

Auf eines sollte man noch hinweisen - der Einsatz von mod_proxy ist in puncto Sicherheit kritischer zu betrachten. Sprich die Konfiguration ist sorgfältig zu prüfen und entsprechende Restriktionen zu hinterlegen.
 
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Hinter meinem Vorschlag stand die Idee, dass der Client von dem "LoadBalancing" gar nichts mitbekommen und der "Auslagerungsserver" auch gar nicht von Clients direkt ansprechbar sein soll.
Dein Vorschlag mit mod_proxy läuft aber genau entgegen der Idee des "Load Balancings".

Die Anfragen gehen ja trotzdem noch über den ursprünglichen Server, der damit jetzt doppelt soviel Arbeit hat: einmal die Proxy-Anfrage an den "Asset-Server" und einmal die Auslieferung der Daten an den Client.

Der einzige Vorteil (den man sich durch einige Nachteile erkauft) dabei ist, dass die Daten jetzt nicht mehr auf der Festplatte des ursprünglichen Servers liegen. Dafür erhöht sich der Aufwand die Daten zu beschaffen und die Zeit, bis der Client die Daten erhält.
 
Yepp, stimmt - ich hatte den Apsekt des gewünschten Traffic-Shapings erst zu spät gelesen. Für das konkrete Szenario des TE ist mein Vorschlag daher weniger geeignet :D
 
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