Mini-Setup 2 Server; Redundanzmöglichkeiten?



little_endian

New Member
Hi,

Da ich bisher egtl. nur mit Linux zu tun hatte (Windows das letzte mal zu NT 3.51/NT4 Zeiten), wollte ich fragen, was ich für Möglichkeiten habe, was das folgende Setup angeht.

Es ist ein Mini-Unternehmen, für das ich tätig bin. Ca. 5 Rechner, Web-/Mailserver ist bei einem Hoster ausgelagert.

Es kommen 2 neue Server ins Haus, die ne alte Mühle ablösen.

Sind beide quasi baugleich, bis auf dass der eine 2 CPUs hat, der andere eine.

Logischerweise wird also der schnellere der eigentliche Server, der schwächere soll als Backup dienen.

Beide Server haben jew. 2 Platten im RAID.

Das einzige was mit dem Server realisiert wird, ist quasi:
- eine Dropbox-Lösung für's Büro
- bis dato war Lexware im Einsatz, wird nun abgelöst von einer anderen Software. Einzige Voraussetzung hierfür ist SQL (und Windows)

Gibt es also eine Möglichkeit, beide Server so zu konfigurieren, dass der eine als failover für den anderen einspringen kann? Hier geht es nicht unbedingt um High Availability, sondern einfach darum, was für Möglichkeiten ich hier habe.

Ich weiß, dass sich SQL so konfigurieren lässt, dass die DB immer gespiegelt ist auf einem 2. Server. Wie sieht es mit der Storage aus? Sind SCSI320 Platten. Beide Server verfügen jew. über 2 Gbit NICS. Wenn alle 4 Std ein Skript die Platten synchronisiert ist schon gut. Wenn ich im Notfall via Teamviewer die IP der Failover-Servers auf die des Hauptservers ändern kann und alles läuft ist auch schon gut.
Die Frage ist nur, ob das noch schicker und eleganter geht?
 
Für ein solches Vorhaben nutzt man heute meist die Möglichkeiten der Vitalisierung wobei es auch ohne geht (siehe Link). Aber auch da ist failover nicht immer ganz billig und nimmt eine gewisse Zeit für die Konfiguration in Anspruch. Inbesonder ist eine Speicheranbindung von nöten (Fibre Channel, iSCSI, ..).

Hier ein passendes openbook: http://openbook.galileocomputing.de...20_002.htm#mjadc064611e0554ec15534a912890c5c7

Danke für die Antwort und für den Link. Diese Kapitel hatte ich mir bereits durchgelesen, empfand aber die beschriebenen Ansätze für mein Vorhaben etwas zu "dick aufgetragen".
Inwiefern das Virtualisieren mir hier von Vorteil wäre, ist mir ein wenig schleierhaft. Ich gehe davon aus, dass das Windows und die Software läuft; wenn der RAID Controller abraucht, bringt es mir nichts, wenn der Server virtualisiert ist, oder?
Ich habe leider auch nicht die Möglichkeit vor Ort zu sein, falls etwas ist. Von daher wäre mir ein Setup á la:
- SQL DB wird von Srv A nach Srv B gespiegelt: (diese ist nur vormittags von Nöten - der Zeitraum in dem Abrechnung betrieben wird)
- Ein Bereich der HD, der gesynct wird (z.B. stündlich)

Notfalls könnte ich via Teamviewer die IP des "Ersatz"-Servers händisch ändern sodass dieser so tut, als wäre er der Richtige, solange bis entsprechende Ersatzteile für den Server bestellt, diese geliefert und eingebaut wurden.

Meine Frage hierzu war, was in so einem Beispiel best-practice wäre:
- mit welchen Tools (Boardmitteln) lässt sich so ein sync am besten bewerkstelligen?
- was wäre in der windows welt der "cron-job" für mich, oder gibt es etwas besseres hierfür? (ich erinnere mich vage, dass es bei XP so etwas wie "geplante Tasks" gab)

Hier wird wirklich ein möglichst kostenminimales Projekt betrieben. Alle Hardware ist gebraucht (Clients waren ein Geschenk und für die beiden Server werden insg. 240,- EUR bezahlt) ... Und ein Serviceausfall von 24h kann schon mal vertreten werden. Es arbeiten z.T. Leute ohne Bezahlung oder mit minimalster Bezahlung in der "Firma", weil sie an das Projekt glauben. Aus selbigem Grund betreibe ich die IT(Fern)Betreuung auch für geschätzte 3,- EUR die Stunde...

Danke nochmals für eure Bemühungen und eventuellen Ideen-Anregungen.
 
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