Hoster verlangt mehr Geld für Root nutzung.


OffT:

100Mbit pro Sekunde = 12,5MByte pro Sekunde
1 Monat = 30,5 Tage im Monat = 732 Stunden im Monat = 43920 Minuten im Monat = 2635200 Sekunden im Monat

Also: 12,5MByte pro Sekunde * 2635200 Sekunden im Monat = 32940000MByte im Monat = ~ 32167,9688GByte im Monat = ~ 31,414032TByte im Monat

Also, hol' dir eine 32TB Traffic-Flat :D
 
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@Thorsten: Vertragsbestandteil hin oder her, wenn der Hoster den Vertrag kündigt bringt das auch nichts. Wenn du eine einmonatige Kündigungsfrist hast, kann das Umziehen schnell zum Problem werden.

1 Monat = 30,5 Tage im Monat = 732 Minuten im Monat = 43920 Sekunden im Monat
muss heissen
1 Monat = 30,5 Tage im Monat = 732 Stunden im Monat = 43920 Minuten im Monat = 2635200 Sekunden im Monat
=> 31.41 TB pro Monat.
 
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Ich hatte einen 100 Mbit Flat-Server von Leaseweb über mehrere Monate. Durchschnittlich wurden 70Mbit genutzt.

Die 100Mbit Flat-Server von Leaseweb stehen in einem anderen Rechenzentrum, im Volume Network. Dieser Traffic ist billig, nimmt aber dafür halt manchmal etwas komische/längere Routen.

Aber back 2 Topic: Such dir einen anderen Anbieter, gibt ja genug zur Auswahl in diesem Preissegment.
 
Hallo!

Das ist ja genau das was ich meine: Natürlich wird Host Europe (oder auch andere Anbieter) unbegrenztes Datenvolumen anbieten. Allerdings basiert diese Art von Flatrate eben auf einer Mischkalkulation. Und wenn du ein Projekt hast, das 10, 15 oder 30 TB im Monat verursacht, wird sich der Anbieter u.U. überlegen, ob er sich dich als Kunden noch leisten kann.

Im schlimmsten Fall kommen halt die Bad Guys in ein eignes Netzwerksegment.

mfG
Thorsten
 
Natürlich basiert das alles auf einer Mischkalkulation und das ist ja auch vollkommen normal. Allerdings kann ich das eben nicht nachvollziehen, dass gegen Leute die ein wenig ausscheren solche Maßnahmen getroffen werden.

Weil bei einer gut durchdachten Mischkalkulation werden Leute die verdammt viel Traffic machen mit einkalkuliert.
 
Hallo!

Auch bei G-Portal hast du u.U. keine echte Flatrate:
http://www.g-portal.de/g-portal/agb/ said:
Insbesondere ist es dem Mieter untersagt, folgende Dienste im Zusammenhang mit Nutzungen des ihm von Vermieter zur Verfügung gestellten Webspace und Server zu verwenden: FTP Dienste oder andere Dienste die über das normale Maß an Traffic hinausgehen.
Wer definiert jetzt das normale Maß an Traffic?

mfG
horsten
 
Sorry, Mischkalkulation von Provider 1 gegen Mischkalkulation von Provider 2, hin wie her. Ist doch alles egal. Wenn es eine Drosselung gibt, dann muss das irgendwo im Vertrag stehen, wenn es nicht im Vertrag steht, keine Drosselung. Ebenso Fair-Use Klauseln. Fertig. Jetzt steht es dem Provider natürlich frei, selbst am Ende der Vertragslaufzeit zu kündigen.

Alles andere dürfte rechtlich ziemlich schwierig zu begründen sein. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich als Kunde die Pflicht habe durchzurechnen, ob die Kalkulation des Providers sinnvoll ist. Aldi ist auch billiger als Rewe. Und da steht keiner an der Tür, der mir nochmal 15% auf den Preis schlägt, weil ich ja an Rewe sehe, dass Aldi zu billig ist. Was soll das denn für ne Logik sein?

Edit: Könnte mir sogar vorstellen, dass da ein guter Rechtsanwalt wegen Nötigung zurückschießen kann.
 
Hallo!

Genau aus diesem Grund bin ich persönlich gegen Trafficflatrates und Fair-use Regelungen.

mfG
Thorsten
 
Allerdings kann ich das eben nicht nachvollziehen, dass gegen Leute die ein wenig ausscheren solche Maßnahmen getroffen werden.
Es ist im Zweifel immer eine Beeinträchtigung des Netzwerks und diese ist bei jedem mir bekannten Rechenzentrum nicht gestattet. Spätestens wenn der Anbieter diese Keule auspackt, hat der Kunde automatisch verloren, völlig unabhängig von sonstigen Vertragsbedingungen.

"Flat" ist und bleibt ein dämliches Marketing-Buzzword und solange dieser Begriff nicht rechtlich eindeutig definiert wird, wird der Begriff auch nicht eingemottet...
 
Es ist im Zweifel immer eine Beeinträchtigung des Netzwerks

Gut, dann muss ich als Provider schreiben: "Lieber Kunde, ihr Server beeinträchtigt unser Netzwerk, bitte Abstellen, sonst Kündigung."

Aber zu schreiben: "Lieber Kunde, auch wenn wir dir was anderes verkauft haben, du schrottest gerade unsere Kalkulation, bitte jetzt mehr zahlen."

Und dann noch draufzulegen: "Na gut, dann mach halt Bannerwerbung."

Sollte jeder gute Anwalt heftigst zerlegen. Selbst wenn am Schluss noch die Keule kommt. Nach der Vorgeschichte...
 
Meine Meinung dazu: Wenn ein Anbieter mit Flatrate wirbt, muss er sich auch daran halten. Gerade, wenn in den Details oder den AGB keine gesonderten Regelungen dazu getroffen werden. Ob diese Menge (Flatrate / alles) dann auch über 100Mbit geht, oder nicht, wäre ebenfalls den Details zu entnehmen.

Letztlich ist es dem Anbieter überlassen, ob mit Flatrate wirbt oder nicht. Solange der Kunde weiß, was er bekommt, etwa, weil es Fair-Use-Klauseln gibt, ist auch alles in Ordnung. Schlimm ist ja nur, wenn man von Flatrate ausgeht, und dann plötzlich gekündigt werden soll oder mehr bezahlen. Und grad der Hinweis auf Transparenz und "keine versteckten Kosten" ist doch richtig lächerlich in diesem Zusammenhang. Glück hat man, wenn man eine lange Vertragslaufzeit gewählt hat.

Wieso ist der Begriff Flatrate nicht rechtlich greifbar? Wie kann man darunter etwas anderes verstehen, als, dass ich keinen Traffic bezahlen muss. Das in meiner monatlichen Gebühr diese Kosten bereits enthalten sind? (Die Frage, ob 100Mbit, ist halt wieder eine andere).

PS - der Kunde kann aufgrund der ordentlichen Kündigungsmöglichkeit kaum was machen. Gefragt wären hier imho Mitbewerber, die solches Verhalten abmahnen.
 
Hier sehen einige den Hoster immer noch als Abzocker, obwohl er einer ganz normalen Geschäftspraxis nachgeht.
Wie schon geschrieben, ist er nicht gezwungen, den Vertrag ewig aufrecht zu erhalten. Er kann jederzeit fristgerecht ohne Angabe von Gründen den Vertrag kündigen.
Das er dir ein neues Angebot zu deinem Bedarf macht, ist einfach nur nett. Er könnte es auch sein lassen.

Völlig unabhängig davon ob du nun zuviel Traffic produzierst oder ihm 2 Tage zuvor die letzte Banane im Supermarkt weggeschnappt hast.

Und wie schon von Joe angemerkt wurde, hat der Hoster immer noch die Regelung im Ärmel, dass eine übermäßige Nutzung, eine Gefährdung der Netzwerkinfrastruktur, eine Beeinträchtigung der anderen Kunden oder wie auch immer der jeweilige Hoster es nennen mag, nicht geduldet wird und eine Sonderkündigung durch den Hoster ermöglicht. Dann hast du als Kunde wirklich die Arschkarte gezogen.
 
Hier sehen einige den Hoster immer noch als Abzocker, obwohl er einer ganz normalen Geschäftspraxis nachgeht.

Meiner Meinung nach ist das keine normale Geschäftspraxis.
Normal und seriös wäre einen Satz in dieser Art dazu zu schreiben wie es zum Beispiel OVH, Hetzner und andere seriöse Anbieter machen, oder es wenigstens in der AGB zu regeln:

Beispiel:
Der Traffic ist nicht limitiert. Falls Sie 15 TB / Monat überschreiten wird die Bandbreite auf 10 Mbit/s limitiert. Optional kann Ihnen ein Durchsatz von 100 Mbit/s ermöglicht werden wenn Sie Zusatztraffic kaufen
 
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Ich verstehe das Sonderkündigungsrecht nicht ganz. Ich nutze die Leistung, für die ich bezahle, in der Weise, wie ich es kann. Z.B. mit der Bandbreite, die mir durch den Hoster zur Verfügung gestellt wird. Wie kann dadurch eine "Gefährdung der Netzwerkinfrastruktur" entstehen? Es wäre vom Hoster doch fahrlässig, wenn jedem in seinem Netzwerk die Möglichkeit gibt, dieses zu Gefährden? Aber vielleicht fehl mir an dieser Stelle auch das technische Verständnis?

Rechtlich mag es in Ordnung sein, dass der Anbieter mich fristgerecht kündigt. Dann soll er aber bitte nicht mit Flatrate und "transparenten Preisen" und "keine zusätzlichen Kosten" etc. werben.
 
Hallo!

Sonderkündigungsgründe hat nicht automatisch nur der Anbieter!

Ich würde mich als Mieter hier relativ entspannt zurücklehnen. Der Anbieter kann die vertraglich vereinbarte Leistung (Flatrate ohne definierte Einschränkungen) nicht mehr zum vereinbarten Preis erbringen. Ergo steht mir als Mieter ein (Sonder-) kündigungsrecht zu.

Such dir einen Anbieter bei dem genau definiert ist was was a) mit dem Begriff ,Traffic-Flatrate‘ gemeint ist, b) sofern vorhanden der Anbieter unter ,Fair-Use‘ in Mbit/s und TB pro Monat versteht (dauerhaft) und letzten Endes c) ab wie viel Übertraffic welcher Preis pro Gbyte gezahlt werden muss.


mfG
Thorsten
 
Und wie schon von Joe angemerkt wurde, hat der Hoster immer noch die Regelung im Ärmel, dass eine übermäßige Nutzung, eine Gefährdung der Netzwerkinfrastruktur, eine Beeinträchtigung der anderen Kunden oder wie auch immer der jeweilige Hoster es nennen mag, nicht geduldet wird und eine Sonderkündigung durch den Hoster ermöglicht.

Wenn ein Dienstleister eine Dienstleistung verkauft, die er dann nicht so erbringen kann, wie er sie verkauft hat, dann ist ja wohl nicht der Kunde schuld, wenn sich daraus Probleme ergeben.

Wenn die Nutzung die Netzwerkinfrastruktur gefährdet, muss der Dienstleister halt die Infrastruktur so aufbauen, dass sie dem Stand hält, was er verkauft hat. Oder er darf eben nicht so viel verkaufen.
 
Dann hoffen wir mal, dass die Kündigung nicht nur per E-Mail erfolgt.
 
Hallo!

Wie bereits angemerkt: Halte ich für beide Seiten für die beste Lösung.

mfG
Thorsten
 

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