Hardware für Storage und Asterisk gesucht

Werner S

Member
Grüß euch,

nachdem mir hier so gut geholfen wurde, möchte ich gleich um weiteren Rat fragen.

Wir haben im Büro eine Asterisk VoIP Anlage, über diese laufen 4 Telefone
Als Hardware kommt ein HP t5740 Thin Client Intel Atom N280 1.66 GHz mit 1 GB RAM und 50GB HDD zum Einsatz.
Es lief damit die Jahre bestens und würde es auch noch die Jahre tun.

Jetzt würden wir uns gerne dafür neue Hardware Anschaffen.
Unterstützen soll es neben Asterisk mit 4 Telefonen auch Storage Speicher damit wir alle Arbeiten drauf abspeichern können so das jeder Mitarbeiter auf diese Zugreifen kann.

Eine Externe Lösung für Storage kommt nicht in Frage. Nun frage ich euch, was würdet Ihr empfehlen? Stromsparend, evtl. sogar mit Hotswap.
 
Was sind die konkreten Anforderungen fürs Storagesystem?

Spontan hätte ich gesagt: Lass den Asterisk vorerst wo er ist und schaff ein NAS der üblichen Verdächtigen (Synology/QNAP/…) für diesen Zweck an.
 

Werner S

Member
Dann lassen wir die VoIP mal in Ruhe weiter Arbeiten.

Große Anforderungen habe ich nicht für das Storagesystem.
Ob SSD oder nicht ist zweitrangig. Wichtiger ist die Größe der Platten.

Mindestens 2TB im RAID und HotSwap, das wenn mal eine Platte abraucht wir einfach eine neue rein setzten.

Ansonsten wird es nur als Netzlaufwerk dienen für Bilder, kleine Videos und ablagefläsche für fertige Projekte.
 

marce

Well-Known Member
auch wenn evtl. schon bedacht: Raid ist kein Backup - denkt also auch bitte an eine saubere Backuplösung für das Storage...

... und überlegt, ob das Ding wirklich immer nur Storage und rein gar nichts anderes werden soll.

Ansonsten solltet ihr bei QNAP was brauchbares, auch für den "mehr als Home-Office-Einsatz" tauglichen Bereich finden.
 

Werner S

Member
auch wenn evtl. schon bedacht: Raid ist kein Backup - denkt also auch bitte an eine saubere Backuplösung für das Storage...
.
An Backups wurde schon gedacht. Entweder über eine angeschlossene USB Platte oder Externe Lösung. Das wird dann Entschieden wenn die Storage Lösung gefunden ist. Ein System mit Raid ist aber etwas angenehmer.

... und überlegt, ob das Ding wirklich immer nur Storage und rein gar nichts anderes werden soll.
Ja, zumindest ist bis jetzt auch nichts anderes angedacht. Mir würde jetzt auch nicht einfallen als was es noch dienen könnte.
 
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Thunderbyte

Moderator
Staff member
Synology möchte ich hier als Verwalter mehrerer dieser Geräte (privat und beruflich) auch in den Raum werfen.

Nun es gibt Dutzende bis hunderte weitere Einsatzmöglichkeiten:
https://www.synology.com/de-de/dsm/packages

Als naheliegendste würden mir mal folgende einfallen:
- Active Directory Server
- Druckserver
- Time Machine Backup Ziel (bei Macs)
- Backup Ziel für Client Rechner
- Dropbox / OneDrive Ersatz auf eigener Hardware
- Server für Google Docs artiges Online Office, integriert mit Gmail artigem Mailserver, sowie Business Chat (wie Slack) auf eigener Hardware
- Evernote Ersatz
- Sicherheitskamera Zentrale
- Plex Media Server
- Google Foto artiges Fotoalbum
- Host für virtuelle Maschinen
u.v.m.

Hinzu kommt das Zusammenspiel mit einem Haufen von Android und iOS Apps zu zahlreichen Aspekten.
 

Werner S

Member
Sicherheitskamera Zentrale, das wäre auch noch ein Punkt.
Mir wurde hier im Laden Synology Diskstation DS918+ empfohlen. Hat damit einer Erfahrung?
 
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Thunderbyte

Moderator
Staff member
Ja, das erscheint weitestgehend sinnvoll.
https://www.synology.com/de-de/products/DS918+

Video Review: https://www.youtube.com/watch?v=1R-s2rfMo0w&t=3s

Du kannst das 4 Bay NAS mit einem 5 Bay Erweiterungsgehäuse auf 9 Festplatten erweitern (daher das "DS9"), das Gerät ist aus der aktuellsten Serie ("18" für Modelljahr 2018) und das + gibt an, dass ein Intel Prozessor verbaut wird, was es einem ermöglicht, X86/x64 kompatible Pakete und virtuelle Maschinen aufzusetzen.

Soll virtualisiert werden, wäre evtl ein RAM Upgrade anzuraten (für Windows 10 oder Server wären 16GB nötig, für Linux VMs reichen 8 oder evtl auch 4GB, 16GB schaden aber auch nicht), ein SSD NVMe Cache (z.B. mit 2x256GB NVMe) kann den Zugriff auf Volumes, Programme und häufig benutzte Daten beschleunigen.

Volumes sollten m.E. vom Start weg mit SHR und BTRFS formatiert werden (beides kann man nicht mehr im Nachhinein ändern).

EDIT: Asterisk würde ich in der Tat vom Storage trennen.
 
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