heinztoedter
New Member
Hallo Plesk/Greylisting-Experten!
Ich habe jetzt seit einer Woche Greylisting mit dem Controlpanel im Einsatz, so wie es hier von huschi und haggybear vorgestellt und beschrieben wird.
Zuerst war ich auch absolut beeindruckt, mittlerweile sind aber ein paar unschöne Probleme aufgetaucht, die ich hier mal zur Diskussion stellen möchte.
Erstmal meine Konfiguration: Suse 10.1, Plesk 8.3, Greylisting und CP aktuell und einwandfrei installiert (inkl. des Compiler-Fehlers in tls.c, der von Claus VB auf seiner Seite beschrieben wird). Außerdem nach Problemen mit extrem hoher Load (>50!) die Tipps von Huschi zu Timeout und Zertifikat.
Wenn ich per telnet teste, bekomme ich auch die Meldung 421 temporay envelope zurück, Datenbank und Logfile auch einwandfrei (soweit ich es beurteilen kann).
Weiterhin wahrscheinlich wichtig: alle Domänen haben sowohl einen MX-Eintrag auf den Server mit Greylisting, als auch (mit niedrigerer Prioritätm, also höheren Werten) MX-Einträge zu Backup-Servern bei anderen Dienstleistern, damit unser Server auch mal Pause machen darf.
Ich beobachte jetzt folgendes:
1. Viele Server verhalten sich einwandfrei: der erste Zustellversuch wird in der Datenbank protokolliert, nach einigen Minuten kommt der zweite Versuch und wird dann wunderbar zugestellt.
2. Einige Server machen nur einen Versuch, dann ist Ruhe, auch nach Tagen kein zweiter Kontakt. Das ist ja prinzipiell so gewollt (ein Versuch=Spammer), allerdings gehören zu diesen Servern auch einige von z.B. T-Online, ebay und anderen großen Providern.
3. Einige Server sind nach diesem ersten Versuch sofort beleidigt und geben eine Fehlermeldung an den Absender zurück (in der Form: Server nicht erreichbar, allerdings je nach Provider unterschiedliche Meldungen). Auch hier wieder T-Online und andere wichtige Provider.
4. und der Rest nutzt gleich nach dem ersten Versuch die Backup-Server, so daß die Mail dann über diese Backups läuft (diese Backups sind auf den Whitelisten). Hierzu gehört z.B. auch der Mailserver dieses Forums.
Das Problem sind jetzt im Wesentlichen die Server, die sich entsprechend Punkt 3 verhalten, und natürlich die Kandidaten von T-Online und Co. mit Verhalten entsprechend Punkt 2.
Da sich jetzt etliche Nutzer über nicht ankommende Mails beschwert haben, bin ich überhaupt erst auf diese Merkwürdigkeiten aufmerksam geworden, eigentlich bin ich total begeistert von der Geschichte, da ich jetzt seit einer Woche Ruhe vor Viagras und Co. habe. Die Frage ist bloß, was kann ich tun, damit "dumme" Server von "guten" Absendern erkannt werden. Es scheint die Nutzer weniger zu stören, jeden Tag mehr als 100 Spammails zu bekommen, als das mal eine Mail nicht ankommt (kann ich ja auch irgendwie nachvollziehen....)
Ich habe jetzt bereits viele T-Online, ebay, web.de-Server auf die Whitelist gesetzt und zumindest etwas Ruhe in das Ganze gebracht, das scheint aber nicht die wirkliche Lösung zu sein.
Mich würde erstmal interessieren, ob meine Beobachtungen so korrekt sind, und ob es vielleicht Verbesserungsvorschläge / Erfahrungswerte dazu gibt.
Bin für jede Hilfe dankbar
Heinz
Ich habe jetzt seit einer Woche Greylisting mit dem Controlpanel im Einsatz, so wie es hier von huschi und haggybear vorgestellt und beschrieben wird.
Zuerst war ich auch absolut beeindruckt, mittlerweile sind aber ein paar unschöne Probleme aufgetaucht, die ich hier mal zur Diskussion stellen möchte.
Erstmal meine Konfiguration: Suse 10.1, Plesk 8.3, Greylisting und CP aktuell und einwandfrei installiert (inkl. des Compiler-Fehlers in tls.c, der von Claus VB auf seiner Seite beschrieben wird). Außerdem nach Problemen mit extrem hoher Load (>50!) die Tipps von Huschi zu Timeout und Zertifikat.
Wenn ich per telnet teste, bekomme ich auch die Meldung 421 temporay envelope zurück, Datenbank und Logfile auch einwandfrei (soweit ich es beurteilen kann).
Weiterhin wahrscheinlich wichtig: alle Domänen haben sowohl einen MX-Eintrag auf den Server mit Greylisting, als auch (mit niedrigerer Prioritätm, also höheren Werten) MX-Einträge zu Backup-Servern bei anderen Dienstleistern, damit unser Server auch mal Pause machen darf.
Ich beobachte jetzt folgendes:
1. Viele Server verhalten sich einwandfrei: der erste Zustellversuch wird in der Datenbank protokolliert, nach einigen Minuten kommt der zweite Versuch und wird dann wunderbar zugestellt.
2. Einige Server machen nur einen Versuch, dann ist Ruhe, auch nach Tagen kein zweiter Kontakt. Das ist ja prinzipiell so gewollt (ein Versuch=Spammer), allerdings gehören zu diesen Servern auch einige von z.B. T-Online, ebay und anderen großen Providern.
3. Einige Server sind nach diesem ersten Versuch sofort beleidigt und geben eine Fehlermeldung an den Absender zurück (in der Form: Server nicht erreichbar, allerdings je nach Provider unterschiedliche Meldungen). Auch hier wieder T-Online und andere wichtige Provider.
4. und der Rest nutzt gleich nach dem ersten Versuch die Backup-Server, so daß die Mail dann über diese Backups läuft (diese Backups sind auf den Whitelisten). Hierzu gehört z.B. auch der Mailserver dieses Forums.
Das Problem sind jetzt im Wesentlichen die Server, die sich entsprechend Punkt 3 verhalten, und natürlich die Kandidaten von T-Online und Co. mit Verhalten entsprechend Punkt 2.
Da sich jetzt etliche Nutzer über nicht ankommende Mails beschwert haben, bin ich überhaupt erst auf diese Merkwürdigkeiten aufmerksam geworden, eigentlich bin ich total begeistert von der Geschichte, da ich jetzt seit einer Woche Ruhe vor Viagras und Co. habe. Die Frage ist bloß, was kann ich tun, damit "dumme" Server von "guten" Absendern erkannt werden. Es scheint die Nutzer weniger zu stören, jeden Tag mehr als 100 Spammails zu bekommen, als das mal eine Mail nicht ankommt (kann ich ja auch irgendwie nachvollziehen....)
Ich habe jetzt bereits viele T-Online, ebay, web.de-Server auf die Whitelist gesetzt und zumindest etwas Ruhe in das Ganze gebracht, das scheint aber nicht die wirkliche Lösung zu sein.
Mich würde erstmal interessieren, ob meine Beobachtungen so korrekt sind, und ob es vielleicht Verbesserungsvorschläge / Erfahrungswerte dazu gibt.
Bin für jede Hilfe dankbar
Heinz