Gemieteten Virtueller Server meldet BlueScreen


helpmevs

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Guten Tag

Ich habe bei www.prepaid-hoster.de einen virtuellen Server gemietet.
Dieser Meldet mit einem BlueScreen. Wenn ich die Meldung übersetze sagt es aus, dass die Festplatte nicht mehr gefunden wird.
Habe auch den SUpport von Prepaid-Hoster angeschrieben.
Die haben dies geantwortet: Das Problem liegt dabei innerhalb des installierten Windows-Systems (Treiber/Bootkonfiguration/Dateisystem) und nicht an der virtuellen Hardware des vServers – die virtuelle Festplatte ist aus Sicht der Virtualisierung korrekt vorhanden und eingebunden.
Somot können Sie nicht weiterhelfen. Da es kein Hardwarefehler ist.
Ausserdem haben die auch meine Backup's gelöscht. Die Behauptung, dass ich keine ANgelegt habe, stimmte nicht. Den am 5.12.26 habe ich eines der Backup heruntergeladen und versucht auf die Festplatte irgend wie über VirtualBox zuzugreifen.
Gemäss Prepaid-Hoster ist die Festplatte“ im qcow2-Format.

Meine Frage an euch.
Wie kann ich den Server bei Prepaid-Hostern wieder zum Laufen bringen, ohne den Server neu installieren zu müssen.
Oder mittels VirtualBox „mein Laptop hat Windows“ die Festplatte, die ich vom Prepaid-Hoster heruntergeladen habe, laufen lassen.

Ich möchte gerne den Server wieder zum laufen bringen, ohne alles neu zu installieren.

Freundliche Gruß
Yves

vionity-ErrorCode.jpg
 
am 5.12.26 habe ich eines der Backup heruntergeladen
Cool, du hast eine Zeitmaschine:love::love:

Wenn du magst, kannst du uns ja mal die IPs des Servers (am besten v4 und v6) verraten, damit man prüfen kann, ob der Server überhaupt von außen erreichbar ist...
 
Ist der Bluescreen von deinem VirtualBox Versuch oder von der VM-Konsole/Bildschirm der originalen VM?
Bzgl. VirtualBox: um die Platte zu verifizieren, einfach ein unabhängiges OS (in dem Fall bietet sich wieder Windows an), als VM neu installieren und eine Kopie des qcow2 Images als zusätzliche Platte anhängen. Dann kannst zumindest überhaupt erstmal prüfen, was da drin ist.
Mit einer Linux VM gehts natürlich auch. Da aber ein NTFS zu erwarten ist, erspart man sich den ein oder anderen Stolperstein, wenn man mit einem Windows ins Dateisystem schaut.
Alternativ lässt sich ein qcow2 Image natürlich auch direkt auf einem Linux-System mounten, wenn man das mag.

Bezgl. der originalen VM: Rescue System vom Hoster booten, Platte mounten, Booteinträge anschauen, Eventlog lesen. Prüfen als was die Platte eingebunden wird (ide, scsi, virtio, ... ggfls. Treiber installieren ;)).
Falsche Bootloader Einträge im Rescue zu fixen ist noch recht einfach. Treiber darüber nachzuinstallieren wird fummelig. Da würd ich mir schon überlegen, ob man dann das Rescue nicht eher zum Daten sichern nimmt und neuinstalliert.
Und wie immer: Finde heraus was vorher passiert ist. Hast du irgendwas installiert/deinstalliert? Irgendwas umkonfiguriert? Wird die Festplatte plötzlich als ein anderer Typ erkannt? (Bspw. weil der Hoster von ide auf scsi/virtio umgestellt hat oder weil er nachträglich die emulation als SSD für die virtuelle Platte aktiviert hat).
Und erspar uns das "ich hab nichts gemacht". Das stimmt nicht. Ersetze es gedanklich durch ein "ich weiß nicht (mehr) was ich getan habe" ;)
 
Der PrintScreen ist von dem gemieteten virtuellen Server
Gemß dem Anbieter haben Sie nichts umgestellt.
Ich habe keine Updates installiert und auch sonst keine neue Software neu installiert.
Gemäss Anbieter kann man das System im RessourcenModus starten mittels SSH
Wie finde ich heraus, was ich als Treiber nach installieren muss
Hatte och NIE Probleme mit dem VM
 
Habe auf YouTube ein Video gefunden. Im Video ist nicht mein System abgebildet, würde dies auch für Windows Server 2019 funktionieren?


bootrec /fixmbr
bootsect /nt60 sys
bootrec /fixboot
bootrec /scanos
bootrec /rebuildbcd
chkdsk c: /f /r
 
Last edited:
Das würde voraussetzen, dass du ein WinPE als Rescue System booten könntest. Wenn ich dich oben richtig verstehe, bietet dir dein Hoster aber nur ein Linux Rescue an.
Ich möcht nun nicht behaupten, dass es aus einem Linux nicht möglich wäre so ein Windows zu reparieren. Allerdings befürchte ich, übersteigt das deine Kenntnisse bei weitem. Und zumindest ich hätte grad keine Copy&Paste Anleitung parat, die du für sowas abarbeiten könntest. Und so eine Anleitung passend für deinen Kenntnisstand zu erstellen ist vermutlich auch nicht wirtschaftlich. Wenn man stattdessen auch einfach die Daten retten und neuinstallieren könnte. ;)

Lässt dich dein Hoster ein ISO-Image booten? Dann könntest du dir das WinPE selbst bauen und die VM damit booten. Ob die Befehle vom vorherigen Post ausreichen kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Wir wissen ja noch nicht was der Auslöser war und woran er sich nun tatsächlich stört.
Viel kaputt machen kannst du zum jetzigen Zeitpunkt mit den Befehlen nicht. Wenn man sich die aufwendige Analyse sparen will, könntest die Befehle einfach Blind anwenden und gucken was passiert.
Ansonsten siehe oben.
 
Ich möchte gerne den Server wieder zum laufen bringen, ohne alles neu zu installieren.
Da kann man dir bei deinem aktuellen Kenntnisstand eigentlich nur den pragmatischen Weg empfehlen...Nimm etwas Geld in die Hand, hol dir einen professionellen Admin ins Boot und laß den dein System reparieren (und auch gleich korrekt konfigurieren, speziell was Backupstrategie angeht).
Jedes weitere "Rumfrickeln" deinerseits erhöht nur das Risiko, daß deine Daten ins Nirvana verschwinden...
 
Habe die Befehle abgesetzt, das meldet es mir zurück:
bootect /nt60 sys
Meldung: Dass es die Systempartition nicht findet?

bootrec /scanos
Meldet: Indetifiziert

bootrec /rebuildbcd
Meldet: Identifizierte Windows-Installationen 0


Nexus :
Ich hatte früher einmal bei mir zu Hause einen Windows Server. Somit weiss ich wie man einen Server installiert und auch Backups anlegt/verwaltet. Dieser war in die Jahre gekommen und so habe ich mir eine Alternative gesucht und eben PrePayHoster gefunden .

Ich habe nun diesen Server dort einige Jahre gemietet und nie Probleme gehabt, auch nicht mit dem Backup. Alle Woche 1s erstellt-
Bis vor ein paar Wochen der Server eben auf einmal ohne Vorzeichen diesen BlueScreen mir ausgegeben hat.
Daraufhin habe ich das Backup gespeichert, dass es keine neuen macht. Nun musste ich feststellen, dass diese nicht mehr vorhanden sind auf PrepayHoster.
Als das Problem begann, habe ich ein Backup auf meinen lokalen Laptop heruntergeladen.
Auf dem Server hatte ich diverse Anwendungen, die ich mit anderen Personen gemeinsam genutzt habe .

Ich wäre wirklich froh, wenn mir jemand Tips gibt, ohne alles neu zu installieren
Habe aber kein Budget für teuren Techniker.
 
Ich hatte früher einmal bei mir zu Hause einen Windows Server. Somit weiss ich wie man einen Server installiert und auch Backups anlegt/verwaltet.
Offensichtlich wohl nicht gut genug, denn sonst:
Daraufhin habe ich das Backup gespeichert, dass es keine neuen macht. Nun musste ich feststellen, dass diese nicht mehr vorhanden sind auf PrepayHoster.
wüßtest du wenigstens, daß man Backups immer extern speichert, nicht beim selben Hoster und schon garnicht auf derselben Maschine.


Ich wäre wirklich froh, wenn mir jemand Tips gibt, ohne alles neu zu installieren
Habe aber kein Budget für teuren Techniker.
Nochmal: Dein Kenntnisstand scheint nicht ausreichend zu sein, wenn du nicht mal das Problem beheben kannst, daß kein Bootdevice gefunden wird.
Solche Problembehebungen sind absolute Basics, die ein Admin beherrschen muß, wenn er einen Server betreibt, der mit >= 100MBit am Netz hängt.

Du hast effektiv 2 Optionen: Entweder lernst du umgehend die Basics der Serveradministration und reparierst dann deine Kiste selber oder du bezahlt einen Profi dafür.
Mit ein paar 'Tips' unsererseits wirst du nicht weiterkommen, wenn du nicht verstehst, was du da überhaupt machst, wie man schön an deinen Reaktionen auf die CLI Befehle (bootsect, bootrec) sieht.
 
PrePayHoster speichert die Backups in unterschiedlichen Netzen von Ihm. Die sind/waren nicht auf dem gleichen Server
Schade, dass Ihr mir nicht unterstützen wollt.
 
Es muss ja nicht gleich der bezahlte Admin sein, wie nexus vorgeschlagen hat.

Aber man muss auch ein kleines bisschen wirtschaftlich denken. Auch Freizeit hat einen Wert. Wenn du die investieren möchtest, um etwas zu lernen. Dann mach es. Niemand stört sich daran.
Aber bei deinem Kenntnisstand, bedeutet das auch für uns, dass wir 1:1 genauso viel Zeit investieren müssten, weil wir bei jedem Schritt Händchen halten müssten. Gepaart mit dem etwas lückenhaften Informationsfluss vervielfacht das den Zeitbedarf.

Jeder der Erfahrenen Admins hier weiß, dass man diese Zeit manchmal aufbringen will oder muss.
Für ein "muss" sehe ich aber keinen Bedarf. Du hast ein Backup in Form einer qcow2 Datei zuhause liegen. Also Installier die Hütte neu, mount das Image und schieb die Daten wieder auf den Server.
Ja man wird die Software neu konfigurieren müssen. Aber ich mutmaße, dass wird immer noch schneller gehen, als sich da krampfhaft ohne Neuinstallation durchzuquälen.

Und das "will", magst du für dich entschieden haben. Viele andere hier haben aber noch anderes zu tun. :D

Edit: Ich sehe es wie nexus, was du brauchst, sind nicht nur paar Tips, sondern eine vollständige Anleitung und Begleitung. Da wirst du nicht viele Leute finden, die dazu kostenlos bereit sind.

Und das ist halt leider auch kein Problem, wo man sich als helfender denkt "boah geil spannend - das bau ich nach und probier es selbst". ;)
 
Last edited:
Ich bin eigentlich mehr Support "MS Office" unterwegs als Betriebssystem Techniker. Den Server habe ich nur gemietet um eben gemeinsam mit anderen Personen darauf arbeiten zu können und auch Softwares welche Resourcen intensiv sind darauf laufen zu lassen.
 
der Fehler liegt am VirtIO-Treiber – Windows findet die virtuelle Platte nicht mehr. Kein Hardwaredefekt.

So reparierst du den Server direkt beim Hoster:

  1. Rescue-System booten (hast du ja schon)
  2. qcow2-Image mounten, Windows-Partition finden (meist /dev/vda2 oder /dev/sda2)
  3. VirtIO-Treiber-ISO ins Rescue laden und entpacken
  4. Treiber mit dism ins Offline-Windows injizieren:


    dism /image:/mnt/windows /Add-Driver /Driver:/pfad/zu/viostor.inf
  5. Reboot – Windows startet wieder.
Klingt komplizierter als es ist, dauert 10 Minuten.

Alternative: Support beim Hoster nerven, bis sie den Treiber für dich einspielen. Manche machen das kulanzhalber.

Und fürs nächste Mal: VirtIO-Treiber immer aktuell halten, dann passiert das nicht. Wissen wir aus eigener Hosting-Praxis.
 

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