Einige Fragen zu möglichem Serverwechsel...

Tortuga

New Member
Hallo ! Mit ist nun leider kein besserer Titel eingefallen, deshalb erkläre ich hier erst einmal um was es geht :)

Ich betreibe seit nun ca. 2 Jahren 2 VServer bei HostEurope.

Server1: (Linux XXL 4.0) 3MB/RAM - 150 GB HDD - 26,99 EUR/Monat
Server2: (Linux MAX 4.0) 2 garant. VCores je 1,5 GHz - 4GB RAM - 200 GB HDD - 36,99 EUR/Monat

Somit komme ich auf ungefähr 63 EUR/Monat

Nun bin ich an dem Punkt, wo ich überlege eher einen dedicated-Server zu nehmen. Hierbei würde es mich interessieren diesen selber zu virtualisieren und dann eben selber 2-3 VServer dort einzurichten. Das war bisher so der Gedanke.... Was das Virtualisieren angeht liegt Virtuozo preislich ja Jenseits von dem bezahlbaren für so etwas.

Jetzt bietet HostEurope eine neue Produktpalette an: https://www.hosteurope.de/produkte/Root-Server , aber wenn ich das richtig verstehe, sind diese Teile nun auch wieder virtualisiert. Bin jetzt etwas verwirrt über dieses Angebot.

Die Alternative wäre natürlich auch zu Hetzner irgendwas in dem Bereich +- http://www.hetzner.de/hosting/produkte_rootserver/x5

Also ich fasse mal zusammen ....

- Meine Ausgaben belaufen sich derzeit auf ca. 63 EUR
- Ich erhoffe mir von einem eigenen dedicated im wesentlichen mehr eigenen Einflussbereich und keine geteilten Ressourcen. Ich hatte bei meinen VServern auch schon mal das Problem, da ich nichts am Kernel machen konnte.
- Ich würde gerne selber virtualisieren (rein Privat, nicht mit kommerziellem Ziel oä.)
- Setupgebühren sind nicht wirklich primär wichtig und ein bissl was drauflegen wäre natürlich auch möglich. In erster Linie möchte ich die derzeitigen finanziellen Ausgaben einfach bissl sinnvoller Einsetzen.

Jetzt bin ich mit HE die letzten Jahre super gefahren. Bei Hetzner weiss ich nicht worauf ich mich einlasse, höre aber auch viel Gutes. Ganz wichtig ... ich möchte keine Experimente mit Hostern machen, die evtl. was günstiger sind. Also ich zahle dann lieber bissl mehr. Also es sollte sich dann wohl zwischen HE und Hetzner bewegen.

Da ich nun absoluter Neuling bei den dedicated bin, würde ich mich über einige Infos und Hilfestellung freuen.

lg
 
aber wenn ich das richtig verstehe, sind diese Teile nun auch wieder virtualisiert. Bin jetzt etwas verwirrt über dieses Angebot.
Ja das sind glorifierte vServer mit viel Leistung ;)

Die Alternative wäre natürlich auch zu Hetzner irgendwas in dem Bereich +- http://www.hetzner.de/hosting/produkte_rootserver/x5
Warum nicht ein EX4? Die Einrichtungsgebühr ist mit 150 Euro zwar happig, aber bei 2 Jahren Laufzeit ist das bereits wieder rein. Außerdem ist die Machine um einiges leistungsfähiger als ein X5.

Da ich nun absoluter Neuling bei den dedicated bin, würde ich mich über einige Infos und Hilfestellung freuen.
Vom administrativen Standpunkt ist der Unterschied zwischen Hardware und Virtualisierung nicht sehr groß, dank Lara (KVM) welche auf Anfrage temporär kostenfrei angeschlossen werden kann und Rescue-Konsole solltest du eigentlich nichts vermissen - außer höchstens automatische Backups außerhalb der Maschine.

ierbei würde es mich interessieren diesen selber zu virtualisieren und dann eben selber 2-3 VServer dort einzurichten. Das war bisher so der Gedanke.... Was das Virtualisieren angeht liegt Virtuozo preislich ja Jenseits von dem bezahlbaren für so etwas.
Virtuozzo's Kernelteile sind FOSS (opensource) und ein anderes Projekt namens OpenVZ bietet die Technik kostenfrei an. Proxmox ist eine sehr gute, leistungsfähige und einfach zu bedienende Administrationsoberfläche dafür und -ebenfalls- kostenfrei.
 
Ich mache das so wie es es vorhast: Bare metal mieten und darauf die Dienste in VEs laufen lassen - klappt sehr gut und man ist flexibel (nehme CentOS mit OpenVZ Kernel).

Allerdings hat HE dafür keine bezahlbaren dedicated Server seit gestern mehr im Angebot, es bleiben nur die vollvirtualisierten Root-Server ab 49,– EUR. Hier hat man ein dezidiertes Storagesystem (2x HD), aber "nur" virtualisierte Cores.

Rechner, wo man ganz alleine ohne Virtualisierungslayer drauf sitzt, bekommt man nunmehr erst ab 129,– EUR (im Bereich Managed Hosting).
 
Vielen Dank für eure Antworten. Ich glaube da ich auch im gleichen Preissegment bleiben kann wie jetzt, würde mich der EX4S interessieren. http://www.hetzner.de/hosting/produkte_rootserver/ex4s

Nur die 149 EUR Setup sind recht hoch :eek: Allerdings bin ich eh an einer Langzeitnutzung interessiert und dann lohnt sich das schon eher.
Ich habe mir das mit dem Tip für die Virtualisierung mal angeschaut. Gefällt mir ganz gut ! Dann bin ich schon beruhigt, dass dieses auch kostengünstig bis umsonst umzusetzen ist.

Was HE da nun fabriziert gefällt mir überhaupt nicht. Irgendwie scheinen die nun alles zu virtualisieren was denen in die Finger kommt ;) Es gab auch übrigens keinerlei Vorankündigung. War so über Nacht auf einmal auf der Page. Wenn man dort noch einen "echten" dedicated bekommen will, findet man das nur noch im oberen Bereich ab 129 an.

Es gibt auch keinerlei Infos ! Ich habe beim Support ein bissl gebohrt und bekomme seit 2 Tagen keine Antwort.
 
Wieso muss es ein EX4S sein? Ein EX4 würde doch auch reichen, da sparst du dir auch über 100Euro Setup momentan?...
 
Der EX4S ist für Virtualisierungszwecke deutlich besser geeignet da er anstatt 16GB für 10€ mehr volle 32GB Ram mitbringt ;)

Zwischen dem Setup gibt es keine Unterschiede, wo steht das bitte?
 
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Der EX4S ist für Virtualisierungszwecke deutlich besser geeignet da er anstatt 16GB für 10€ mehr volle 32GB Ram mitbringt
Die RAM seines Setups wird schon mit dem EX4 knapp verdoppelt.
Groesser != besser wenn man es nicht braucht...
Bei einer Laufzeit von 2 Jahren kommen da happige 240 Euro Preisunterschied zusammen...
 
Professionell virtualisieren lässt sich auch mit VMWare ESXi. Allerdings ist für Vmwares Bare Metal Hypervisor (möglichst dünne Schicht zwischen Hardware und VM > bessere Performance) ein unterstützter Hardware Raid Controller nötig.

WICHTIG auch bei so ziemlich jeder Virtualisierung: der Hoster sollte den "Bridged" Netzwerk Modus unterstützen, d.h. Du solltest die VMs direkt mit dem Internet über Deine eine Netzwerkschnittstelle verbinden können. Das unterstützen viele Hoster nicht. Der Nachteil: wenn Bridged nicht unterstützt wird, bleibt Dir nur NAT und dann kannst Du nur einen Dienst (auf dem selben Port) auf einer einzigen VM auf Deinem Server ausführen. Also z.B. nur einen Webserver auf einer VM.

Für den Bridged Modus (nicht nur von VMWare) brauchst Du natürlich auch mehr als eine IP Adresse. Bei einem 16GB RAM Server sollte man schon mindestens 8 IPs haben.
 
ESXi mit Hardware-Raid (ergibt einen saftigen Zuschlag bei Hetzner fuer den RAID-Controller), Bridged Anbindung, 8 IP's.... :eek:

Der will doch "nur" 2 (bis 3) vServer migrieren und vermutlich auf OpenVz aufsetzen (eine duennere Virtualisierungsschicht (okok, Isolationsschicht) mit akezptablen Features gibt es nicht)
 
Ich weiß nicht, welchen Grund man heute noch hat, mit OpenVZ Container anzulegen. Mit KVM virtualisierte Maschinen haben da einfach durch Features wie eine Vollvirtualisierung, bei der auch innerhalb der VM ein eigener Kernel genutzt werden kann bzw. auch andere Betriebssysteme als Linuxe nutzbar sind zu viele Vorteile. Ansonsten ist es auch empfehlenswert, sich mal die libvirt anzusehen. Die bietet einem ein einziges Frontend zur Virtualisierung mit verschiedenen Backends, darunter KVM mit Qemu, OpenVZ, Xen und LXC. Nebenher hat diese eine grafische Verwaltungsoberfläche, die den laufenden Dämon auch über das Netzwerk / Internet "fernsteuern" kann.

Anbietermäßig würde ich an deiner Stelle trotzdem einmal bei den etwas "kleineren" am Markt vorbeischauen, auch wenn diese oft nicht die selben Leistungen wie Hetzner für 60€ im Monat bieten können. Dafür sparst du eventuell an der Einrichtungsgebühr, bekommst besseren Support und so… Um mal ein paar zu nennen: Vollmar (über dessen Werbedamen man sich sicherlich streiten kann… :rolleyes:), IP Projects, Manitu (haben leider kein Angebot, was deiner bisherigen Preisklasse und Leistungsklasse überein kommt).
Ansonsten hat Euserv derzeit noch ein paar Reste seines Winter-Angebots: hier. Da kannst du an Kosten für IPv4-Adressen, Traffic und Einrichtungsgebühr ziehmlich viel sparen.
 
Ich weiß nicht, welchen Grund man heute noch hat, mit OpenVZ Container anzulegen.
Niedriger Overhead, gemeinsamer Kernel-Cache, einfache Ressourcenverteilung im laufenden Betrieb.
Paravirtualisierung eignet sich wenn man eine absolute Trennung der Betriebssysteme (inkl. jeweils eigener Kernel, ...) braucht.
 
Schoen dass Leute die Tipps geben auch den Thread -oder zumindest die allererste Antwort- durchlesen :D
 
Wieso sollte er zu Hetzner wechseln wenn er bei HostEurope zufrieden ist und auch HostEurope preislich interessante Angebote hat? ...
 
Eventuell wegen dem Punkt dass die Maschinen in seiner Preislage bereits vollvirtualisiert sind?
 
Doch, da er schreibt dass er selbst virtualisieren will. Mehrstufig zu virtualisieren geht zwar, mit entsprechenden Performanceabstrichen, beschraenkt aber eben nur beschraenkt.
 
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