Eigener Mail und Fileserver für zuhause



Der_Sensemann

Registered User
Ich möchte meinen alten Rechner( CPU 120MHZ, 64MB RAM) als Server für Zuhause benutzen.
Im allgemeinen soll er als Fileserver und Mailserver dienen.
Mit den Mails hatte ich mir das so gedacht das der Server von mehreren Email Konten die Mails abruft und dann je nach Zieladresse in verschiedene Postfächer aufteilt. Da erstmal meine Frage ist sowas überhaupt möglich und wenn ja welche Software setzt man da am besten ein ?
Um die Fileserverfunktion zu erfüllen hab ich eigentlich dran gedacht einfach einen FTP Server laufen zu lassen auf dem Server.
Als OS auf dem Server hab ich an Debian Etch gedacht.
Aber reicht die Hardware überhaupt um als Server für so 5 Benutzer zu dienen oder ist sie dafür zu schlecht ?
 
Für die Mails sollte fetchmail und Dovecot (oder etwas ressourcensparender qpopper) ausreichen.

Funktionieren würde das alles, allerdings ist die Hardwareausstattung doch schon sehr knapp bemessen. Könnte durchaus passieren, du wirst einen eigenen Kernel bauen müssen, weil die heutigen Standardkernel für diese Hardware wohl etwas überladen sein könnten.

Desweiteren ist es natürlich auch abhängig davon wie die Dienste genutzt werden. Wenn der 5000 Mails am Tag hin und her schaufeln soll, wirds eng. ;)
Auch solltest du dir bei FTP keine traumhaften Übertragungsraten vorstellen. :)
 
Ich hatte mal einen P1 mit 133MHz und 128MB Ram als Fileserver, allerdings nicht FTP sonder Samba Shares. Übertragsunsrate war zwischen 6 und 7 MB/s
Das war für mein damaliges 100MBit Netzwerk ausreichend, bei simulatnen Arbeiten ging die Kiste allerdings in die Knie.
 
Ich möchte meinen alten Rechner( CPU 120MHZ, 64MB RAM) als Server für Zuhause benutzen.
Im allgemeinen soll er als Fileserver und Mailserver dienen.

Gute Idee. Debian drauf ohne Schickschnack, dann klappt das. Allerdings würde ich 2 Dinge bedenken:

1. Stromverbrauch - so eine alte Heizbirne kann schon mal 20,- EUR/Monat Strom verbrauchen - da bist du mit nem VServer ab 5,- EUR/Monat ökonomischer und ökologischer :)

2. Als SMTP Server (also für ausgehende Mails) kannst Du einen home-server vergessen, es sei denn Dein Provider gibt Dir ne statische IP. Die dynamischen IPs die man "normalerweise" zu Hause hat sind i.d.R. gebannt: 95% Deiner Mails werden abgelehnt und kommen zurück.
 
@Mr. Mac
Ein vServer als Fileserver? Viel Spass beim Upload. :rolleyes:
Ausserdem steht da recht deutlich, dass er nur Mails abholen will. :)
Ansonsten gäbe es immernoch die Alternative das Prinzip des Smarthosts.
 
Wie Firewire schon sagte soll der Server nur abholen, gesendet wird normal über ein Mail Programm. Außerdem wird er denke ich auch nicht rund um die Uhr laufen.
 
jou, sorry, ich dachte mit der Hervorhebung der Wortes Mailserver im Quote wäre klar, dass ich mich ausschliesslich darauf beziehe :)

Ja, Du versendest Mail mit einem Mail Programm, nur dass verbindet sich ja mit einem SMTP Server, der die Mails dann an den Mailserver des Empfängers weiterleitet, nichwahr :)
 
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