Bug im Linuxkernel

Thorsten

SSF Facilitymanagement
Staff member
15.06.2004 - Kernel Bug, Hinweis für HighEnd-Server Kunden
im Sourcecode des Linuxkernels ist eine Schwachstelle entdeckt worden.

Wenn Sie den STRATO Standard Kernel verwenden, sind Sie davon nach aktuellem Kenntnisstand jedoch NICHT betroffen. ir haben den Exploit auf verschiedenen Servern intensiv getestet. Der Kernel reagierte immer mit einer korrekten Fehlermeldung und beendete das Programm.

So prüfen Sie, welcher Kernel auf Ihrem System installiert ist:

Der Befehl "uname -a" sollte unter anderem anzeigen.
<hostname> 2.4.25 #3 SMP Sun Apr 4 19:32:54 CEST 2004 i686 unknown


Falls Sie einen eigenen Kernel verwenden, empfehlen wir dringend, ein Update inzuspielen. Diese Schwachstelle kann von allen Usern, die auf dem Serven inen Account haben, ausgenutzt werden. Es ist möglich, mittels eines infachen Programms einen Fehler (Floating-Point-Exception) zu provozieren, er durch den Kernel nicht korrekt abgefangen wird.
Der Kernel befindet sich dann in einer Endlosschleife und die Systemlast steigt auf 100 Prozent. Normale Programme werden dadurch nicht mehr ausgeführt. Der Server kann unter Umständen nur noch neu gestartet werden.

Relevante Links:
linuxreviews.org

Quelle : Strato

mfG
Thorsten
 
Thorsten said:
Der Kernel befindet sich dann in einer Endlosschleife und die Systemlast steigt auf 100 Prozent.
Da haben die nicht aufgepaßt. Nicht die Systemlast sondern die CPU-Last steigt auf 100 Prozent.
Diese Feinheit interessiert vieleicht nur Wenige, ist aber ein wesentlicher Aspekt auf Multi-Prozessor-Systemen. Inwiefern ein Prozessor mit Hyperthreading noch das Arbeiten zuläßt, kann ich aber nicht sagen.

huschi.
 
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