Aller Anfang ist schwer

StefanDi

New Member
Hallo,

ich möchte mich in das Thema dedizierte Server einarbeiten.

In der Suche habe ich leider keine aktuellen Bücher gefunden, nur das alte "Dedizierte Webserver - Hilscher - Galileo ". Falls ihr noch ein super neues wisst, wäre ich für ein Hinweis dankbar.

Nun gut, aus der Praxis kann man am besten lernen. Somit wollte ich mir selber einen Server aufsetzen. Habe jetzt einwenig rumgesucht und bin auf VMWARE und VirtualBox gestoßen.
Was würdet ihr mir empfehlen? Evtl. gleich bestimmte Installationstipps?

Danke und viele Grüße

Stefan

PS.
Was sind eingentlich grob die Unterschiede zwischen den ganzen Distributionen?
Ubuntu, Debian, .... (http://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads)
Gibt es gute und weniger gute?
DANKE
 
Last edited by a moderator:
Ich würde dir Virtual Box empfehlen, denn das ist kostenlos, im Gegensatz zu VMWare Workstation. Ansonsten ist es eigentlich für deinen Zweck egal, welche Virtualisierungssoftware du verwendest.
Bezüglich Linux hat jede Distribution ihre Vor- und Nachteile, das ist aber auch immer ein bißchen eine Glaubensfrage. Wenn du schon eine Idee hast, wo du dir später deinen Root-Server holen willst, dann solltest du da mal nachschauen, was für Distributionen überhaupt angeboten werden und dann auch mit dieser im Vorfeld rumspielen/probieren/etc.
Wichtig ist auch, wenn du eine Verwaltungsoberfläche wie Plesk oder Confixx o.ä. einsetzen willst, dann kann es sein, daß der Anbieter das nur mit bestimmten Distributionen anbietet, während die anderen Distris nur sehr minimalistisch sind und du die weitere Software von Hand installieren und konfigurieren mußt.
Ich persönlich bevorzuge Debian und Ubuntu und habe ersteres als Minimal-Image auf meinem Rootie installieren lassen, weil ich lieber selber Hand an die config lege, anstatt das Plesk und Co. zu überlassen. Ich finde auch die Paket-Verwaltung von Debian mit Apt und Co. prima, während ein Arbeitskollege von mir aus SuSE mit YAST zur Paketverwaltung schwört - wie ich am Anfang schon schrieb, ist es auch immer eine Glaubensfrage.
 
Hi,

wie danton schon sagte alles eine Glaubensfrage. :D Ich würde dir aber zu allererst von openSuse als Betriebssystem auf einem Server abraten. Ich hatte das in der Vergangenheit genau einmal als Server-OS und habs ziemlich bereut nach ein paar Monaten, weil es massive Probleme mit dem Upgrade auf neue Versionen und mit Yast gab.
Seitdem bevorzuge ich wie man ja sieht CentOS, das ist ein Ableger vom kommerziellen RedHat. Der grund dafür sind vorallem die guten Releasezyklen und die lange Supportzeit, die man sonst bei keiner anderen kostenlosen Distribution findet (CentOS5 ist 2007 releast und wird bis 2014 supportet). Auch das bis jetzt immer problemlose upgrade auf neue Releases ist für mich ein großer Pluspunkt, da man so in der Lage ist seinen Server auch ohne Neuinstallation immer mit der aktuellen Software zu versorgen.
Außerdem gefällt mir der Paketmanager yum viel besser als apt, aber da sind wir wieder bei der Glaubensfrage, der eine kann mit dem einen besser, der andere mit dem anderen. ;)

Ich würde dir einfach empfehlen sowohl Debian als auch CentOS einmal in einer VM auszuprobieren, dann kannst du dich ja entscheiden was dir lieber ist. ;)
 
In der Suche habe ich leider keine aktuellen Bücher gefunden, nur das alte "Dedizierte Webserver - Hilscher - Galileo ". Falls ihr noch ein super neues wisst, wäre ich für ein Hinweis dankbar.

Das beste Buch ist das Internet ;-)

Nun gut, aus der Praxis kann man am besten lernen. Somit wollte ich mir selber einen Server aufsetzen. Habe jetzt einwenig rumgesucht und bin auf VMWARE und VirtualBox gestoßen.
Was würdet ihr mir empfehlen?

Also mir gefällt VMware am besten.
Den Player gibt es kostenlos und eigene virtuelle Maschinen kann man damit auch nutzen.
Dazu gibt es einige Artikel im www.

Was sind eingentlich grob die Unterschiede zwischen den ganzen Distributionen?
Ubuntu, Debian,

Glaubensfrage. Ich persöhnlich würde auf einem Server nichts anderes als Debian einsetzen.
Aber da hat jeder so seine persöhnlichen Vorlieben.

Von Suse würde ich jedenfalls die Finger lassen
Und wenn möglich auf Klicki-Bunti-Lösungen ala Confixx verzichten.


me
 
Kannst du deine Aussage begründen?

Wie gesagt: Persöhnliche Vorliebe.
Habe vorher auch Suse (gaaaanz am Anfang) und Redhat probiert.
Aber Debian taugte mir einfach am besten.
Schon alleine die Paketverwaltung ist imho konkurrenzlos gut.

Und der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier ;-)
 
Das mit den Betriebsystemen ist wirklich eine Glaubensfrage. Aber von Suse würde ich auch abraten. Hatte das mal ganz am Anfang in die Finger bekommen, bin jedoch dann durch einen Tip von einem Freund auf Debian gewechselt. Da hab ich dann ziemlich schnell festgestellt, dass für mich Debian wesentlich intuitiver ist.

Zu Virtualisierung kann ich dir nur den Tip geben, dich mal an OpenVZ oder auch Xen zu versuchen. Denn das dürfte wohl die VMs sein, welche die meisten Hoster für vServer einsetzen. Solltest du also später mal nen vServer haben wollen, kannst du dich schon mal an die Tücken eines der beiden Systeme gewöhnen.

Von Adminpanelsl würde ich auch die Finger lassen, so lange man sie nicht unbedingt benötigt. Ich habe jetzt drei Jahre den Server nur auf der Shell administriert. Das geht super, und wenn man sich mal dran gewöhnt hat, auch ziemlich schnell. Mittlerweile greiffe ich aber für einen Server wo mehrere bekannte und Freunde drauf sind auf Syscp zurück, da die so ihre Sachen selbst ändern können.
 
Habe auch SuSe, leider noch nicht Debian als Server getestet. SuSe läuft ohne Updates sehr stabil (sollte als Server ja so sein) aber hab mehrere davon abraten hören.

Dennoch; gibt es den weitere Information zum administrieren von Linux?!
 
Da man nie auslernt, von mir aus immer wenn ich zeit habe und investieren will :-P

Ich meinte aber unter der Überschrift "Aller Anfang..."
In meinem Bereich eben SuSe zum Thema Sicherheit und root Server etc etc :-)
 
Back
Top