Eigener Rootserver Sicherheit



acxx

New Member
Nabend,

seit einiger Zeit habe ich einen Dedicated Rootserver auf Debian Basis.

Folgende Sachen habe ich zur Absicherung getan:

Root-Login verboten
Fail2ban installiert
rkhunter installiert
snort installiert und kofiguriert
Strikte ip-tables
mod_security installiert
ftp verboten und nur SFTP erlaubt mit Chroot für die User.
logwatch installiert
blocklist.de mit fai2ban verknüpft
tägliche updates der software
verschiedene scanner drüberlaufen lassen (nessus, einige backtrackprgramme)

Ist der sevr somit einigermaßen sicher, oder bedarf es noch mehr Sicherungen um ihn einigermaßen sicher zu machen??

Gruß

Acxx
 
Hi,

ich denke das hört sich schon recht gut an, ich bin aber kein Profi ;-)

Was ich dir noch unbedingt empfehlen würde, wenn nicht bereits geschehen:
SSH Login mit einem Passwort komplett abschalten und nurnoch Login mittels Keys erlauben.
 
Es gibt keine Checklist, die man einfach runter klöppeln kann und dann einen Stempel dafür bekommt. Du musst die auf deinem Server laufende Software solide kennen und beherrschen und gezielt auf auftretende Lücken reagieren können. Wenn du über das nötige Wissen dazu verfügst, ist dein Server hinreichend sicher. Absolute Sicherheit gibt es nicht.

Wie sicherst du die Web-Apps ab?
 
Nabend,

seit einiger Zeit habe ich einen Dedicated Rootserver auf Debian Basis.

Folgende Sachen habe ich zur Absicherung getan:

1. Root-Login verboten
2. Fail2ban installiert
3. rkhunter installiert
4. snort installiert und kofiguriert
5. Strikte ip-tables
6. mod_security installiert
7. ftp verboten und nur SFTP erlaubt mit Chroot für die User.
8. logwatch installiert
9. blocklist.de mit fai2ban verknüpft
10. tägliche updates der software
verschiedene scanner drüberlaufen lassen (nessus, einige backtrackprgramme)

Ist der sevr somit einigermaßen sicher, oder bedarf es noch mehr Sicherungen um ihn einigermaßen sicher zu machen??

Gruß

Acxx

Hi,
Bitte bitte nicht irgendwas in der Computerbild oder einem Forum oder BEst ISP Server howto lesen und verwenden.

1. Abstrahieren. ALles direkt auf BAremetall rennen lassen bringt nicht nur später div Probleme (Umzug, HW Tausch, Skalieren, etc) sondern auch SIcherheits Poobleme

D.h. Virtualisieren. Zumindest auf 2-3 Systeme verteilen kann ja ruhig alels auf einer Hardware laufen
Das hat den Vorteil wenn ein Teilsystem kompromitiert wird erwischt es nicht den rest.
Auch div Probleme mit Software (zb ein Damon der mal Amokläuft legt dir dann nur einen Vserver lahm nicht den Rest.)

Zur Liste.

1 - Wozu? Was soll dir das bringen? Nur KEIN Login ist sicher.
Von aussen soll ausser Servicediensten nix offen sein auch kein SSH, VPN ist hier gefragt alles andere ist humbug.

2. Wozu? Fail2ban ist nur gut bei diensten bei denen der Daemon selbst die IP nicht ausperren kann - und nur gut wenn Logeinträge Prodiuziert werden. Das trifft praktisch nur auf Bruteforce zu.
Mal abgesehen von der Liste an möglichkeiten das Fail2Ban nicht greit bzw falsche Sicherheit vermittelt haben wir noch das Problem ausperrens bei false Positiven.
Fail2Ban in ausnahmefällen und siehe Punkt1 - brauchen wir nicht.

3. Naja wenns dir spass macht- bringen tuts dir als absicherung nix biw wenig.

4. Wozu? Snort ist eine IDS fürs Netzwerk. Der Sicherheitsgewinn auf einem Single Server ist fragwürdig. Und jede Software ist wieder ein Angriffpunkt. Daher überlege weise was alles auf einem Server läuft. Weniger ist oft mehr.

5. GLaub ich dir nicht. Mit welchem tool hast du sie denn erstellt? Auf der CLI? dann stimmts sicher nicht. Mein tool generiert mir Tables die Pro server einige hundert Zeilen Script erstellt.
Die Basics wie anti marsian/anti spoof etc drinnen?
Brav alles mit directions und Interfaces definiert.
Outbound genauso wie Inbound geregelt?

die wichtigen Serverdienste hast aber eh an eine INterne Bridge mit einem Private Subnet gebunden and fährst dann NAT drauf oder ? Ach an die Externe IP ,.. naja dann :)))

7. Guter anfang, reines SFTP sehr gut, CHroot - kein Sicherheitsgewinn - du brauchst mal CHROOT für den FTP SErver selbst, er rennt eh nicht als root oder :-)?

8. Wenns dein hobby is, geht auf mit cat /tail / grep etc :-))
Aber dann auch bitte reinschaun.

9. AUJA gute idee lass deine Firewall jeden ausperren der auf einer Blocklist steht. Klingt ja wirklich vertrauenserweckend :))
Naja ok ich lass mit mir drüber diskutieren. Manche mögen solche Dienste ich persönlich sehr nur bedingten Nutzen aber viele möglichkeiten wie mir das Probleme bereiten kann.
Ich bin der Meinung macht man selbst seien Jobgründlich ist der MEhrwert nutzen so gering das die mögliche Fehlerquelle zu hoch ist

10. Süss, frag sich wie lange :))


Meine Liste
-----
1. Virtualisieren, auf dem Host selbst ausser dem Hypervisor nur Firewall und VPN Zugang
2. Trenne zumindest den Webserver vom Rest die meisten Angriffe erfolgen durch Fehler in Websoftware (Hier wäre eine Application FIrewall hilfreich aber nur bedingt nützlich)
3. Externe IPS nur auf dem Host, weiter gehts mit NAT zur VM, kaum performance verlust, merh fleibilität, weiterer Security layer.
4. Datenaustausch untereinander in jeweils festgelgten Datenverzeichnissen (nur das nötigste) hier kann man intern ruhig nfs nehmen
5. Nütze einen entsprechenden Firewall generator, firewallbuiulder soll ganz nett sein :))) allerdings auch anspruchsvoll
6. verzichte auf jeden dienst der nicht wirklichen graifbaren mehrwert rbingt. denn jeder dienst ist ein weiteres risiko

abstrahiere und trenne
managment (ssh/vpn) / interne services (zb datenbank) / externe zugänge (sftp etc( / externe dienste (web)
auf versch. vms, du kannst sowohl den host als transparente Firewall nutzen und oder die VMS selbst nochmal firewallen - IPtables tun nicht wirklich weh

aber auch bei IPtables, keinen unübersichtlichen wald aus regeln machen performance gewinnt man natürlich auch nicht :-))

KISS - das ganze muss wartbar und übersichtlich bleiben, Die mistens sec. probleme sind sowieso durch user oder admins, und was bringt mir eine "hohe" sicherheit wenn die sicherheitssoftware meine leute ausperrt oder anders zu downtimes führt oder das system so überkomplex geworden ist das ein simples yum update/aptitude upgrade den ganzen server lahm legt

just my 2 cents - die richtung hast, wie was genau musst dich selber kümmern :))
 
Bitte bitte nicht irgendwas in der Computerbild oder einem Forum oder BEst ISP Server howto lesen und verwenden.
Du bist lustig...Du sagst, daß der TO keine 'pauschalen Checklisten' aus diversen Quellen übernehmen soll, gibst hier aber letztendlich ebenfalls pauschale Empfehlungen (welche sicher je nach Verwendungszweck des Servers sinnvoll sein können, aber nicht für jeden Einsatzzweck sinnvoll sein müssen).

PapaBaer hat hier schon den richtigen Ansatz vorgegeben: Genau schauen, welche Serverdienste laufen bzw. tatsächlich benötigt werden und auf dieser Basis ein individuelles Sicherheitskonzept für diesen Server ausarbeiten (entsprechendes Grundlagenwissen natürlich vorausgesetzt).
 
1 - Wozu? Was soll dir das bringen? Nur KEIN Login ist sicher.
Von aussen soll ausser Servicediensten nix offen sein auch kein SSH, VPN ist hier gefragt alles andere ist humbug.
Humbug? Starke Äußerung zu einem Dienst der auf gefühlt 99% aller Unix/Linux-Server läuft.
Warum soll ein VPN mit Zertifikat sicherer sein als SSH mit Zertifikat?


bofh999 sieht für mich extrem nach Troll aus.
Allen bisherigen Ideen widersprochen, arroganter Ton, eigene Tips teils blödsinnig (alle Iptables kennen aber dann doch nen FwGenerator nutzen) und ne miserable Rechtschreibung.
 
Hi,
Bitte bitte nicht irgendwas in der Computerbild oder einem Forum oder BEst ISP Server howto lesen und verwenden.

just my 2 cents - die richtung hast, wie was genau musst dich selber kümmern :))

Lern Deutsch und troll hier nicht rum - just my 2 cents
 
Wahrscheinlich setzt er dann auf pptpd weil es schön einfach ist und ohne Aufwand auch unter Windows funktioniert.
 
Meine Liste
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1. Virtualisieren, auf dem Host selbst ausser dem Hypervisor nur Firewall und VPN Zugang
2. Trenne zumindest den Webserver vom Rest die meisten Angriffe erfolgen durch Fehler in Websoftware (Hier wäre eine Application FIrewall hilfreich aber nur bedingt nützlich)
3. Externe IPS nur auf dem Host, weiter gehts mit NAT zur VM, kaum performance verlust, merh fleibilität, weiterer Security layer.
4. Datenaustausch untereinander in jeweils festgelgten Datenverzeichnissen (nur das nötigste) hier kann man intern ruhig nfs nehmen
5. Nütze einen entsprechenden Firewall generator, firewallbuiulder soll ganz nett sein :))) allerdings auch anspruchsvoll
6. verzichte auf jeden dienst der nicht wirklichen graifbaren mehrwert rbingt. denn jeder dienst ist ein weiteres risiko
1 bis 4: Bullshit. Sobald auch nur ein einziger Kommunikationskanal zwischen den (virtualisierten) Systemen existiert, kann ich den als Angreifer ganz normal nutzen. Ob ich durch ein NAT oder einen Hypervisor, einen TCP- oder UNIX-Socket oder NTFS-Stream, ein NFS-Share, oder Sonstwas muss, spielt absolut keine Rolle.
5: Eine Firewall gehört grundsätzlich nicht auf das zu schützende System, vollkommen egal wie gut die Rules sind und wer sie wie generiert hat.
6. Der einzig sinnvolle Deiner Punkte.
 
Joe, ernst gemeinte Frage: Ich habe jetzt schon in vielen Posts von dir (immer, wenn's um sowas ging :D) gelesen, dass du keine - also wirklich gar keine - iptables o.Ä. einsetzt. Im Hinblick auf das "Schließen von Ports" und anderen typischen Nonsens sind wir uns da sicher einig... Aber wie schützt du deine Server beispielsweise vor Synfloods und anderen per iptables leicht abzuwehrenden und ohne iptables leicht durchzuführenden (D)DoS-Angriffen?
 
Joe, ernst gemeinte Frage: Ich habe jetzt schon in vielen Posts von dir (immer, wenn's um sowas ging :D) gelesen, dass du keine - also wirklich gar keine - iptables o.Ä. einsetzt. Im Hinblick auf das "Schließen von Ports" und anderen typischen Nonsens sind wir uns da sicher einig... Aber wie schützt du deine Server beispielsweise vor Synfloods und anderen per iptables leicht abzuwehrenden und ohne iptables leicht durchzuführenden (D)DoS-Angriffen?
pf synproxy. Außerdem spricht er nur von keiner Firewall *auf* dem zu schützenden System, was in diesem Fall dann wohl auf eine Box *vor* dem zu schützenden System hinauslaufen würde.
 
Last edited by a moderator:
@s24
Syncookies und ein paar sysctl direkt auf dem System, dazu vernünftige Dienstekonfigurationen und der kleine Rest per vorgelagerter Firewall.
Darüberhinaus vermeide ich es die falschen Leute unnötig zu provozieren, was das Risiko eines (D)DoS proaktiv um gute 98% senkt ;)
 
Hier steht noch die Frage der Wirtschaftlichkeit im Raum. Ist es für einen Privatanwender wirtschaftlich sich einen zweiten Server zu leisten oder eine HW-Firewall zu mieten? Ich denke wohl kaum.

Der Server wird vom Anbieter genullroutet und dann wars das.

Darüberhinaus vermeide ich es die falschen Leute unnötig zu provozieren, was das Risiko eines (D)DoS proaktiv um gute 98% senkt ;)

Lässt sich ja leider nicht immer vermeiden. Fängt schon damit an, wenn z.B. Unternehmen A die Preise von Unternehmen B kaputt macht. Je nachdem wie professionell die agieren, kann das schonmal zu gewissen technischen Problemen führen...

Im Privatbereich kann ich dir zu 100% zustimmen.
 
Humbug? Starke Äußerung zu einem Dienst der auf gefühlt 99% aller Unix/Linux-Server läuft.
Warum soll ein VPN mit Zertifikat sicherer sein als SSH mit Zertifikat?

Natürlich ist es humbug nur den root login zu deaktivieren.
SSH verwendest du ja - ÜBER den tunnel nicht statt.

Warum?

Weitere Sec Layer, 1 Sollte Man jede VPN Lösung nur mit min. double Auth nutzen, 2 muss Openvpn ja keineswegs ssl sein.

Fürs reguläre Login brauchst du so 1 das Certificate, 2 Login der den VPN Zugang genehmigt, 3 SSH Zugang (egal ob nun mit oder ohne Certs und oder user/pass)

Ausserdem kanns ja passieren das user shell zugriff haben von denen er gar nix weiß (zb aus Irtum, oder weil ihm mal jemand "geholfen" hat und dort user drinnen belässt, oder oder oder,.. weiterer Layer = mehr kontrolle, weitere hürde, weitere Möglichkeit fehler auszuschließen.


AD2, Ja ich nutze den Generator, das Tool ist auch keineswegs für Leute gedacht die NICHT Iptables kennen.

Allerdings wenn du nur ein klein wenig Ahnung hättest was alles so in
IPTables scripte gehört wüßtest du wie komplex Sie werden. Allein schon um die Human errer Rate zu rediuzieren, Objekte wiederzuverwenden, shadowing auszuschließen etc verwendet man so ein Tool

Ich verwendet zb zig (in simme von mehr als 40) Gruppen, mit mehr als 400 Custom Objects, hab zig zig zig interfaces zu verwalten, mit routing dazwischen, mit nat obendrauf, das ganze auf sehr vielen Boxen.

Mit dem "Generator" wie du es nennt (du kennst offensichtlich das Tool nicht) kannst du das gesamte DC von einer beliebigen Plattform managen, mit Versionierung.

Oder willst du behaupten es ist schlau xxx FIrewalls und Router, mit Branching, tagging, routing, NAT, etc manuell auf der CLI zu verwalten - na viel Spass dabei.

WEr ist hier jeztt der Troll?

@Joe

1-4 Nein Kein Nonsense du hast offensichtlich meine Post nicht wikrlich gelesen. Also nochmal für ganz langsame.

Bei SIcherheit muss du unterscheiden auf welchen LAyer wir sicherheit wollen.
Das zerlegen in verschiedene VHhosts hat sehr wohl sinn da ein kompromitiertes System nicht automatisch die anderen kompromitiert.

Beispiel, user verwendet xxx php irgendwas welches anfällig ist. Jemanden gelingt es das zu nutzen, erlangt vielleicht sogar root zugriff (wobei das behandeln wir gleich zu deinem anderen Blödsinn)
Jetzt hat er aber immernoch nur Kontrolle über eine VM, ned mehr ned weniger.

JEtzt müsste er das neue System ersat dazu benutzen andere Sicherheitslücken in den anderen VMs oder am Host zu finden.

So und hier kommen wir zum NAT und warum es sehr wohl sinnvoll ist.

Wenn weder am Host noch auf den VM´s alle Dienste in privaten Netzen laufen - nur ein DIenst (VPN) nach aussen Public kannst du nutzen was du willst du kommst nicht so einfach in die internen Dienste rein.

NAT verwendest du natürlich nicth um zb von VM1 nach aussen einen SSH Port durchzuschleusen, sondern nur die Ports die benötigt werden nach aussen. NAT Bietet hier tatsächlich einen Zusätzlichen Layer selbst wenn jemand durch die Firewall kommt

AD2 Wenn du in dieser Weise virtualisierst ist es als wäre die Hostfirewall eine externe Firewall - zumindest in Relation zu den VMS,
natürlich bleibt das Problem das Hostzugriff theoretisch zugriff auf die VMs ermöglicht. Das ist aber keineswegs trivial solange die Maschinen laufen und fällt auf (zb mit Nagios, Landscape, whatever) wenn die Überwachungssoftware div Reboots der VMs zu vermelden hat.

bzw kann man genau hier an einer Intrusion detection ansetzen. Aber stimmt natürlich wenn mal wer root zugriff auf den Host bekommt isses eigentlich schon vorbei

Genau das ist auch der Punkt.


Weiterer Vorteil der NAT variante. Sollte es Probleme mit dem FIrewall script geben, es zb nicht laufen, oder es Konditionen geben in denen es nicth läuft ist kein Dienst nach aussen offen. die ANgriffspunkte sind minimiert auf fast null

Ausserdem Arbeitet der Host dann als Bridgin Firewall und kann dir zumindest rudimentäre Isolation der VMs untereinander bieten.
Wer spass drann hat könnte auch Inter den Host zu einem Virtuellen VLAN ausbauen was bessere Isolation betrifft.

" Sobald auch nur ein einziger Kommunikationskanal zwischen den (virtualisierten) Systemen existiert, kann ich den als Angreifer ganz normal nutzen. Ob ich durch ein NAT oder einen Hypervisor, einen TCP- oder UNIX-Socket oder NTFS-Stream, ein NFS-Share, oder Sonstwas muss, spielt absolut keine Rolle."

Blödsinn so einfach ist das nicht. Es ist sehr wohl relevant welcher Kommunikationskanal das ist, welcher Dienst dort läuft und wie anfällig dieser ist bzw was passiert im Falle eines erfolgreichen Angriffs.

NAT ansich ist erstmal kein Kommunikationskanal sondern Mapping.
Ein Hypervisor auch nicht, das läuft auf Kernelebene/Hardwareebene - bring bitte nicht Äpfel mit Birnen durcheinander.
Du beschreibst hier Isolationschichten als Kommunikationskanal - du weist nicht wirklich was du hier schreibst oder?


DU hast

Public
-----------
HOST /HPV (VPN offen rest Dicht, kein Dienst ist sonst an eth0 oder ext Ip gebunden)
-----------BY NAT der DIENSTE (zb Port 80 und sonst nix) nach Intern
|
---------------
Private Netz der VMs, interne comm. etc

Alle Dienstbindungen auf die logischen Virtuellen Adapter

Alles was im Internen Netz läuft, läuft am Host intern über virtuelle Adapter auf Kernel ebene ohne Zugriff auf den Host kommst da nichtmal irgendwie ran.

Bist du in eine VM gelangt rennst du gegen die Firewall die am Host läuft - für die VM ist das wie eine Externe Firewall, du kommst da nicht ran auch wenn du den selben Physischen Speicher und CPU verwendest bleibt dir für den Angriff nur der logische Layer des Virtuellen Netzes

NAT ist nur der notwendige übergang für Dienste die man nach aussen braucht, wir arbeiten in einem internen logischen virtuellen Netz

Der HPV der dazwischen sitzt macht die Isolation spricht Schützt eine VM von der anderen. Die VMS wiederum schützen davor das ein ein Dienst nach aussen das ganze System offenlegt, jeder Zugang der zb auf Application layer erfolgt endet im bestfall in einer VM, nicht gleich im root.


So aus genug.
Ich habs einmal erklärt das muss reichen für mich ist das Thema erledigt.


PS: Zum THema Firewall am Host, natürlich ist sowas nicht das Optimum, der Threadersteller hat hier aber ganz klar von einer Box gesprochen als Deciacded Server. Die Sicherheitsbedingungen bei sowas sind NIE Ideal aber man kann das beste drauss machen.
Die Grundsatzaussage Firewall am schützenden System bringt nix ist falsch.
Es bringt einiges, natürlich sind Bulletproof und ETWAS unsicherer als eine dezitiere Firewall die hier sowieso nicht möglich ist.

Am Ende ist
1 keine FIrewall wirklcih total Sicher
2 Firewalls nur auf einem Layer aktiv aber zu mehr zu gebrauchen als simples port blocking
3 Weitere Sicherheitslayer wünschenswert in der Realität für den großteil der Netze und Rechner aber nicht machbar oder Leistbar für den Betreiber.

Wenn du ein Rechenzentrum betreibst hast du natürlich bessere Möglichkeiten, Tatsache ist wirkliche weitergehende Sicherheit sind für minilans mit 10 Clients/1 Server nicht bezhaltbar. Da kostet EIN PORT an einem gescheiten Switch meist mehr als der Server selbst. (abgesehen davon das in diesem Thread wohl kaum einer weis was er mit einen echten Managed Switch so machen muss und kann)

Also bitte die bloße Theorie die irgendwo aufgeschnappt wurde mal beiseite lassen. DIe Alternativen korrekten Lösungen sind oft weder durchführbar, noch leistbar noch findest sich so einfach jemand der euch das konfigurieren kann bzw auch noch auf langen Zeitraum managed.
 
Last edited by a moderator:
Sehr aufschlussreich dein Beitrag. Hüte dich hier vor den Deutschlehrern im Forum.
 
Was für ein anstrengender Beitrag, hier fragt jemand wie er seinen (vermutlich nur privat genutzen) Dedicated grundsätzlich absichern kann, und dann kommt hier so ein Beitrag als ob er auf seinem Server Atomwaffenabschusscodes ablegen würde.
Von der Lesbarkeit des Beitrags mal ganz abgesehen, nach der Hälfte hab ich aufgehört zu lesen, weils einfach zu anstrengend war.
Manche hier sollten mal den Usecase des Servers betrachten, ist doch klar, dass jemand der hier professionell seinen Server betreibt und dort zig Kunden drauf hat für die er Verantwortung trägt eine ganz andere Absicherung machen muss als jemand der die Kiste als Hobby für seine Hompage und nen TS-Server am Strart hat.
Der herablassende Beitrag von bofh999 hilft hier auf jeden Fall keinem Neuling weiter.
 
@bofh999
Sobald ich in einer VM drin bin, stehen mir grundsätzlich schonmal die gleichen Kommunikationswege zu den anderen VMs oder gar dem Host offen, welche diese VM bewusst hat.
Um bei Deinem Beispiel der Webserver-VM zu bleiben, so habe ich von dieser aus bereits ungehinderten Zugriff auf die DB-VM und die NFS-VM. Da hilft kein VPN und auch kein NAT. Selbst wenn Du es mir sehr schwer machen würdest, bleiben mir immernoch Man-in-the-middle-Attacken und nicht zuletzt die unzähligen ungefixten bekannten local-root-privilege-escalations.
So kann ich mich in aller Ruhe von VM zu VM und gegebenenfalls gar zum Host hangeln.
Das mag vielleicht für Script-Kiddies zu komplex sein, für alle Anderen ist das langweiliger Alltag.

Richtig interessant sind da die sieben Exploits für vier Hypervisor (KVM, XEN, VMWare, Hyper-V), welche uneingeschränkten Zugriff auf den Host und alle VMs erlauben. Diese Exploits werden seit Jahren eingesetzt und die zugrundeliegenden Bugs sind noch immer nicht gefixt. Letzteres ist in mindestens zwei Fällen so gar Absicht des jeweiligen Hypervisor-Herstellers (nein, nicht Microsoft).

Nochmal als Kurzfassung: Habe ich Zugriff auf eine VM, habe ich automatisch Zugriff auf alle anderen VMs und gegebenenfalls auch auf den Host.

VMs sind kein Security-Feature, nichtmal ansatzweise. Sie sind lediglich zur Ressourcenaufteilung zu gebrauchen.


Und ja, ich weiss wovon ich schreibe und nein, ich verwechsel auch nicht "Mapping"/Isolationsschichten mit Kommunikationskanälen. Denn Alles, was Nullen und Einsen von A nach B transportiert, ist ein Kommunikationskanal, völlig egal ob physisch oder virtuell, ob Hardware oder Software.

Egal, verliere Du Dich ruhig weiter in Deinem VM-NAT-FW-VPN-Irrgarten, ich bleibe derweil bei sinnvollen, performanten und ausreichend sicheren Setups...
 
...
mod_security installiert

...

Ist der sevr somit einigermaßen sicher, oder bedarf es noch mehr Sicherungen um ihn einigermaßen sicher zu machen??
So zurück zum eigentlichen Thema:

Das A und O ist eine sorgfältige und bewusste Auswahl der eingesetzten Software sowie eine eben solche Konfiguration jedes einzelnen Dienstes.

mod_security zu installieren ist ja schön und gut. Aber so richtig wirksam wird es nur mit den passenden individuellen Regeln, die man auch tatsächlich verstehen sollte. Generell lassen Deine Maßnahmen den Webserver und die eingesetzten Scripte außer acht, neben schlecht abgesicherten SSH-Zugängen und veralten Plesk-Oberflächen oder sonstigen Serveradmin-Panels eines der größten Einfallstore.

Wieso musst Du FTP verbieten? Wenn Du nur SFTP anbietest, hast Du eigentlich gar keinen FTP-Demon installiert sondern nur sshd und letzterer sollte public-key-auth-only konfiguriert sein. Oder meintest Du FTP over SSL?

Ach ja, die Äußerungen von "bofh999" würde ich gepflegt ignorieren.
 
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