PHP geht nach Apache-Update nicht mehr



Ja ich weiß, das das blöd ist. Aber bisher geht mit Plesk alles gut, wenn es läuft. So habe ich mich vorrangig auf's Programmieren konzentriert. Damit habe ich genug zu tun.
Wenn ich was am Server verändert habe, dann haben mir entsprechende Tutorials geholfen, z.B. für ffmpeg, reoback oder my.cnf oder php.ini anpassen.
 
Das habe ich gemacht:

/etc/apt/apt.conf.d/02periodic

APT::Periodic::Enable "0";

Somit sollte das Autoupdate deaktiviert sein.

Die Autoupdates von Plesk deaktiviert man am Besten über das Webinterface:

"Serververwaltung" -> "Einstellungen" -> "Servereinstellungen"

Damit sollte sich das Thema Autoupdate erledigt haben, wobei ich persönlich das nicht ganz so kritisch sehe.
 
Nicht so kritisch? Du siehst doch, was passieren kann.
Wenn PHP im Webserver nicht mehr geladen ist, läuft es nicht. Das ist schonmal schlecht, aber vielleicht noch nicht allzu kritisch. Also doch, eigentlich schon, aber wesentlich kritischer dürfte sein, dass man PHP-Dateien herunterladen kann - beispielsweise die mit dem jeweiligen MySQL-Passwort. :rolleyes:
(Es gibt natürlich noch genug andere Dateien die privat bleiben sollten...)

Ich will gar nicht so genau wissen, was auf dem Server sonst noch schiefläuft.
 
Normalerweise ist für automatische Updates unter Debian und Ubuntu das Paket unattended-upgrades zuständig. Deinstalliere es.

Arghh! Warum müssen Leute, die so gar keinen Plan von der Materie haben, auch immer noch gleich Kunden mit reinziehen???
Weil Geld (leider) nicht nach der Technik fragt. ;)
 
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Ich werde in den nächsten Tagen mal mit VirtualBox das gleiche Ubuntu installieren und testen, wie man Plesk über die Konsole installiert, entfernt und wieder neu installiert.
 
Wir nutzen Plesk schon mindestens 3 Jahre, und hatten bisher keine Probleme.
Wenn das Autoupdate nicht gemacht worden wäre, würde es immer noch laufen.
Das meinte ich damit.
 
Ähhm, wer ein stabiles System will, macht kein Autoupdate.
Das ist was für den Desktop-PC, nicht für Server.
Und Ubuntu neigt auch schon mal dazu, was zu releasen, was gerade so geht.
 
Im virtuellen Ubuntu ließ sich Plesk sehr gut installieren. Es war danach nur eine kleine Änderung bei AppArmor nötig, damit eine Config-Datei gelesen werden konnte.

Welches Linux würdet Ihr denn empfehlen? Zur Auswahl stehen derzeit OpenSUSE 12.1, Debian 6.0, Ubuntu 12.04 LTS und CentOS 6.

Ich weiß das Debian auf Ubuntu aufsetzt, aber nicht die neuesten Pakete hat, dafür aber stabiler ist. Von CentOS habe ich noch nicht viel gehört.
Wichtig ist, das sich die aktuellen Pakete von mencoder, gpac, mediainfo usw. installieren lassen müßen, da in HD (H.264, AAC) konvertiert werden soll.
 
Es ist umgekehrt, Ubuntu basiert auf Debian und hat - teilweise - aktuellere Pakete.

CentOS ist binärkompatibel zu RHEL.

Ich persönlich würde (wenn es eine dieser Distris sein muss) Debian oder Ubuntu 12.04 LTS nehmen, wobei ich eher zu Ubuntu tendiere.
 
Laufen denn auf Debian die folgenden Pakete?

libwmf, flvtool2, lame, libogg, libvorbis, vorbistools, libtheora, amrnb, amrwb, liba52, facc, faad2, yasm, nasm, xvid, Mplayer, video codecs, ffmpeg, ffmpeg-php, medianfo, GPac (with MP4Box), GPac extra libs set, Nero encoder/decoder

Bei Ubuntu bin ich mir da sicher, aber bei Debian. Ich habe Debian (Desktop) auch mal virtuell getestet, da wird als Firefox-Browser nur der Iceweasel (Firefox 3.5.16) angeboten. Bei Ubuntu gibt es immer den richtigen aktuellen Firefox. Bei einer Server-Version ist der Browser natürlich egal, da sowieso nur wget benötigt wird.

FreeBSD steht nicht zur Auswahl und wird auch nicht von Plesk unterstützt.
 
Laufen denn auf Debian die folgenden Pakete?

libwmf, flvtool2, lame, libogg, libvorbis, vorbistools, libtheora, amrnb, amrwb, liba52, facc, faad2, yasm, nasm, xvid, Mplayer, video codecs, ffmpeg, ffmpeg-php, medianfo, GPac (with MP4Box), GPac extra libs set, Nero encoder/decoder

Dafür gibt es:

http://packages.debian.org

FreeBSD steht nicht zur Auswahl und wird auch nicht von Plesk unterstützt.

Plesk ist in meinen Augen auch verbuggter Müll.
 
Debian ist sehr konservativ wenn es um neue Versionen und Pakete geht, daher würde ich da keine aktuellen Versionen erwarten.

Ist eben eine andere Philosophie als bei Ubuntu. Welche für die eigenen Zwecke besser ist muss jeder selbst entscheiden.
 
Strato bietet aber nur Plesk an, bisher ging es ja auch ohne Probleme.

Fazit: Server neuinstallieren mit Ubuntu 12.04 LTS + Plesk, Autoupdate ausschalten und Updates von Hand machen, vorher schauen welche Pakete geupdatet werden. Falls irgendwie Plesk reingezogen wird, diese Pakete nicht sofort aktualisieren, sondern sich erst informieren.
 
Natürlich bietet Strato auch Images ohne Plesk an, aber dann müßte man ein anderes Administrierungstool installieren und wahrscheinlich auch kaufen.
Plesk ist schon mit im Preis drin.
Mit dem kostenlosen Webmin kenne ich mich noch nicht aus, müßte erstmal testen ob da alle Funktionen dabei sind, die gebraucht werden.
 
Virtualmin (= Webmin Modul oder noch einfacher: eigenes install skript) kostet nichts, kann aber wirklich alles.

ISPconfig ist auch sehr gut und ebenfalls kostenlos.
 
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