[CentOS] Einfach Kernel-Update durchziehen?



King-S

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Hallo,

ich habe gerade einen Server neu aufgesetzt. Hoste bei 1und1. Leider sind die Images immer relativ alt, sodass ich jetzt ein CentOS 5.6 mit einem 2.6.18-Kernel. Habe mit yum ein System-Update gemacht und da hat er den Kerlen auch upgedated, auf 2.6.18.XXX..

Nun wollte ich die patches von grsecurity in den Kernel einspielen und habe gesehen, dass es mittlerweile viel neuere Kernels gibt, für die dann auch die gr-Patches verfügbar sind.

Meine Frage ist nun, ob ich bei meinem Server "einfach" den neusten Kernel (Stable) laden, patchen, kompilieren und installieren kann, oder ob da meistens schwere Probleme auf einen warten. Es ist ein Server mit Webhosting und Datenbank-Anwendungen. Eine kleine downtime könnte ich verkraften.

Ich kenne mich mit Linux etc schon aus, aber an den Kernel habe ich mich noch nicht gewagt.

Danke im Voraus!
 
Meine Frage ist nun, ob ich bei meinem Server "einfach" den neusten Kernel (Stable) laden, patchen, kompilieren und installieren kann, oder ob da meistens schwere Probleme auf einen warten.
Jein. Du willst vermutlich auf einen aktuellen Kernel aktualisieren, z. B. 2.6.39. Das gibt dann Probleme, wenn die wichtigen Userland-Komponenten der Distribution (init, udev, GNU C library…) nicht mehr mit dem neuen Kernel zusammenarbeiten.

Der Kernel von RHEL (auf dem CentOS ja basiert) ist hinreichend gut getestet. Du solltest entweder auf ein alternatives Sicherheitsframework setzen (bei RHEL/CentOS wäre SELinux das einleuchtendste, da schon mitgeliefert und Profile verfügbar) oder den Kernel auf Basis seines Source-RPMS mit grSecurity patchen und auf deinem Testsystem testen.
 
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