SSDs werden mittlerweile immer öfter verbaut. Gerade Gameserver dürften bei Ladezeiten wie Map-Changes von der SSD profitieren. Insbesondere wenn da (wie du schreibst) 20 Gameserver auf "einer" Platte laufen.
Maximal 20 GameServer, das wäre aber auch schon ziemlich krass, kommt halt letztlich immer auf die Maschine drauf an.
Nunja, was die Map Changes angeht, da haben sich die Zocker wohl dran gewöhnt und so langsam ist das ja auch nicht. Ich hab aber nun auch keine Tests da
Den Kunden ist das aber gewiss nicht egal. Die wollen alles und zwar sofort. Die interessiert es nicht ob du etwas entpacken musst oder nicht.
Und spätestens wenn der Kunde dir die Ohren volljammert, weil er keine X Minuten warten will, wird es auch dich als Hoster interessieren.
Das mag wohl sein, aber solange dauert es ja auch nicht, auch hier habe ich keine Versuche gemacht zwischen cp und tar xfv, werde es allerdings mal berücksichtigen und Testen.
Mathe?
Ein entpackter Ordner von 7GB + 20 Instanzen via Symlink entsprechen immernoch 7GB + paar Bytes für die Symlinks. Seien wir also mal sehr großzügig und sagen 7,01GB.
Dein Tar-Archiv hat vielleicht eine Größe von 4GB, die entpackten Instanzen 7GB. (20*7)+4=144GB.
Merkst du was?
Mein Beispiel bezog sich auf lediglich 1 Ordner bzw. 1 Archiv, nicht auf eine Mehrzahl, ein Denkfehler
Bzgl. Symlinks, mir erschließt sich jedoch gerade nicht so ganz wie dann der Kunde nach belieben Daten ändern darf? Ihm gehört ja dann nichtmal der Maps Ordner, entweder hab ich was nicht bedacht oder ihr nicht.
Updates testet man, bevor sie eingespielt werden. Insbesondere bei zahlender Kundschaft. Das betrifft auch Gameserver.
Da frage ich mich wie viele Hoster das tun xD
Ich kann nicht, wenn ich 40 - 50 Games anbiete und für 5 - 8 Updates kommen diese ausgiebig testen. Soviel Games hätte ich ja nichtmal. Solche Spiele wie Minecraft oder sowas würde ich auch gar nicht Spielen wollen
Mein Eindruck durch diesen und andere Threads ist es, dass du versuchst teklab nachzubauen.
Der Eindruck täuscht nicht so ganz

Aber nachbauen will ich das nicht unbedingt. Das Interface läuft bei mir in einem CMS nicht als Standalone. Die meisten Features sind halt Basics, klar das ich das auch so übernehme.
Wie wäre es, wenn du versuchst die Schwächen dieses Systems zu erkennen und nicht zu wiederholen?
Das Versuche ich natürlich an gewissen punkten.
Wie z.B. das ein Kunde soviel FTP Accounts anlegen kann wie er will, das bietet soweit mir bekannt Teklab nicht.
Ein .tar Archiv komprimiert nicht, sondern fasst nur zusammen.
Wenn man Archive benutzen will, um Platz zu sparen, dann benutze man gleich tar.bz2, tar.gz, usw. Nur .tar zu nutzen ist da relativ sinnfrei.
Selbstverständlich nutze ich tar.gz => gzip --best archiv.tar
Wenn man konsequent ist, dann baut man auch den Protection Modus ein, den die ESL fordert. Nur so kann man alle potentiellen Kunden erreichen.
Mit diesem Mode habe ich mich um ehrlich zu sein bisher nicht befasst. Ich hätte auch nicht wirklich eine Idee diesen zu Realisieren. Und die ESL fuckt eh ziemlich ab, natürlich man muss mit dem Trend gehen, dem Kunden das geben was er will. 10000FPS Server werden ja immer noch gemietet obwohl es absolut GAR nichts mehr bringt.
Bei den allermeisten Hostern wird beim Start ein Server komplett neu aufgesetzt. 7GB zu entpacken kostet seine Zeit. Diese will der Kunde nicht warten.
cp -rS dauert nur wenige Sekunden.
Wie gesagt, mache ich auch nicht anderst. Werde es mal Testen und schauen. Ich war aber immer der Meinung ein tar xfv geht schneller als ein cp, keine Ahnung wieso
Zu Symlinks kann man noch anfügen:
Die großen Gameserverhoster wie ngz, 4netplayer, g-portal etc. setzen alle Symlinks ein.
Der Großteil der Kinderzimmerhoster volle Installationen je Kunde.
Na dann möchte ich mich doch lieber abheben

Natürlich bin ich immer bestrebt alles so effektiv wie möglich zu gestalten und bisher war ich der Meinung das ich das tue. Jedoch bekommt man durch dieses Forum auch andere Perspektiven da sich mehr Leute darum Gedanken machen. Aber wie oben schon angemerkt, wie realisiert man soetwas? Der Kunde soll ja schliesslich eine "Vollwerige" Installation haben.
Da ist ein Konzept mit Master und Slave viel perfomanter und platzsparender. Um nur mal auf das Thema SSD zu kommen. Mittlerweile sind die 160GB SSDs fast bezahlbar. Wäre es da nicht toll, z.B. alle Masterdateien der Server auf die SSD auszulagern? Dank mount kann das Verzeichnis des Masterservers dort eingegangen werden, wo das Webinterface/Shellscript sie erwartet. Ein System mit vielen eigenen Installationen würde das z.B. nicht zulassen. Dort müsstest du erstmal eine SSD finden, die groß genug wäre.
Das ist korrekt, die großen Vorzüge habe ich jedoch im Bereich GameServer noch nicht gefunden. Denn so Plattenlastig sind GameServer insgesamt nicht, nur bei gewissen Aktionen. Bei Datenbanken und WebServer mag das natürlich wieder sinn machen.
Um das ganze mal weiter zu spinnen, könntest du die Masterdateien sogar im RAM auslagern. Heutige Server haben oftmals 12 GB RAM. Da ist es kein Problem eine 3 GB große CS:S-Installation per Script in den Speicher auszulagern und danach zu Mounten. Das ganze könnte nach dem Serverrestart on-the-fly passieren und hätte keinerlei Auswirkung auf bereits gestartete Server.
Ist nur mal so eine Idee meinerseits.
Hört sich natürlich ziemlich genial an. Aber erstmal verfolge ich andere Ideen, bevor ich anfange und Daten in den RAM auslagere
