Filzhut (Fedora) hängt doch nicht wirklich mit CentOS zusammen, oder?
Völlig richtig, ich hab gedacht du meinst mit Filzhut RedHat, weil ich Flizhut noch nie in verbindung mit Fedora gehört hab.
Fedora basiert auf dem alten Red Hat Linux, während CentOS auf dem Red Hat Enterprise Linux basiert.
Und wenn ich richtig orientiert bin, steckt hinter CentOS auch nicht Red Hat selber sondern eine freie/eigenständige Gemeinde im Gegensatz zu Fedora.
Auch richtig, allerdings arbeiten die Entwickler auch teilweise eng mit RedHat zusammen.
@ chris085:
Ich würde sagen, dass die größte Stärke das gemeinsame Paketformat ist. Das merkt man vor allem, wenn man Richtung Enterprise-Hardware geht und Tools wie den Adaptec Storage Manager (das Problem hatte ich grad vor kurzem, weil ich mal Debian auf nem größeren Server testen wollte) installieren will. Der ist eigentlich nur für FreeBSD, Windows und RPM-Distributionen verfügbar. Klar mit alien kann man versuchen RPMs auch woanders zu installieren, jedoch funktioniert das beim ASM grade nicht.
Cool ist z.B. auch, dass sich normalerweise die meisten rpms von RedHat, Fedora und sogar Suse auf CentOS installieren lassen, wobei ich annehm, dass das sicher andersrum genauso funktioniert.
Dann gefällt mir der Paketmanager yum einfach besser als apt-get/apt-cache und aptitude, weil er noch viel mehr Möglichkeiten bietet und besser funktioniert, meiner Meinung nach.
Ein weiterer Hauptgrund ist, dass ich bei Debian schon öfter schlechte Erfahrungen mit neuen Paketen gemacht habe, wo dann z.B. Pfade zu configs verändert wurden und nen Server aus heiterem Himmel keine mails mehr empfangen konnte, weil das ausgerechnet die sasl-db war... Sowas is mir bei CentOS bis jetzt (toitoitoi

) noch nicht untergekommen.

Ein großer Vorteil von CentOS is auch der extrem lange Support (is zwar schon etwas veraltet, tuts aber noch:
http://dag.wieers.com/blog/sites/dag.wieers.com.blog/files/centos-intro-1.3-en.png , noch etwas neuer:
http://wiki.centos.org/AlainRegueraDelgado?action=AttachFile&do=get&target=en-centos-lifecycle.png). Soweit ich weiß, gibt es sonst keine Distribution, die längere Supportlaufzeiten hat, wobei ich mich da gerne vom Gegenteil überzeugen lasse.

Mehr fällt mir spontan grad nicht ein.