Unentschlossen bei KVM Managementlösung

Xzeer

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Hallo zusammen,

ich bin bei einem aktuellen Projekt etwas unentschlossen, für was ich mich entscheiden soll und wollte mal nach euer Meinung fragen. Ich suche für 2 bis 4 Server und etwa 8 bis 20 virtuelle Maschinen eine leichtgewichtige KVM Managementlösung.

Intensiver angeschaut habe ich mir bisher das Projekt Archipel. Optisch auf jeden Fall gelungen und auch die Idee die Idee der Push-Kommunikation über ejabberd gefällt mir. Aktuell gibt es Archipel aber noch in keiner wirklich finalen Version. Ich bin mir nicht sicher, ob Archipel bereit für einen produktiven Einsatz ist. Wahrscheinlich eher nicht, oder? Hat von euch schon jemand Erfahrung mit Archipel gemacht?

Eine Alternative wäre vielleicht oVirt. Obwohl ich nicht weiß, in wie weit man oVirt noch als leichtgewichtig bezeichnen kann. Bisher habe ich oVirt noch nie selbst installiert gehabt, lediglich die Dokumentation habe ich mir angeschaut. Lohn es sich, oVirt selbst einmal auszuprobieren oder ist das für meinen Einsatzzweck übertrieben.

Proxmox kommt für mich auf Grund der neusten Subscription-Politik eigentlich nicht in Frage. Außerdem missfällt mir die Tatsache, dass Proxmox als Distribution daherkommt. Ich hätte eigentlich ganz gerne eine "normale" Linux-Distribution als Grundlage.

Letzte Möglichkeit wäre noch, alles selbst über die Konsole und per Skripts zu verwalten. Leichtgewichtig wäre es auf jeden Fall. ;) Aber ist so etwas sinnig?

Mich würde interessieren für was ihr euch entschiedenen würdet oder was ihr aktuell einsetzt?
 

Patschi

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Ich verwende aktuell Proxmox und bin im Grunde eigentlich ganz zufrieden damit. Was stört dich denn an der aktuellen Subscription? Die ist weder verpflichtend noch wirklich notwendig. Zudem kann man Proxmox auch via Scripts schön steuern (gibt ja meines Wissens nach eine pvesh oder sowas in die Richtung).

Was meinst du mit "du möchtest eine normale Linux Distri als Grundlage"? Als Betriebssystemunterbau hat Proxmox ein normales Debian Wheezy (7.8) in Verwendung.
 

rauppe31

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Ich würde dir jetzt auch Proxmox dafür empfehlen. Es gibt ja die kostenlose Version, welche aber keine Nachteile haben sollte. Wie Patschi schon sagte läuft Proxmox auf einem normalen Debian 7.8 und kann auch selbst darauf installiert werden (also ohne das ISO von Proxmox).
 

Xzeer

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So wie ich das verstehe bekommt man ohne Subscription keinen Zugriff auf die stabilen Proxmox Pakete und muss die weniger getestet?, beta?, instabilen? Pakete nutzen. Das hinterlässt irgendwie kein gutes Gefühl. :eek:
 

Scopeman

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hier steht es nochmal ganz genau.
http://forum.proxmox.com/threads/15742-Details-about-the-new-pve-no-subscripton-repository

Alle Packte die du ohne Subscription bekommst, sind getestet und funktionieren. Es sind keine Betaversionen. Ohne Subscription bekommst du halt direkt die neusten Versionen, diese werden nach einiger Zeit einfach ins Enterprise Repository übernommen. Das bedeutet, dass du im Enterprise Repository immer etwas ältere Versionen hast als im no Subscription.
 

MadMakz

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Das einzige was an No-Sub nervt ist die "Nach jedem Login zu bestätigen" Meldung das man No-Sub benutzt. Das kann man nur abschalten wenn man eine Datei Modifiziert oder eben eine Subscription abschließt.
 
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Xzeer

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Danke für den Link. So etwas in der Art habe ich gesucht, aber bisher nicht gefunden. Damit würde würde ich Proxmox doch wieder zu einem möglichen Kandidaten erklären.;)
 
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