Synchronisieren

stehlampe

New Member
Hallo zusammen!
Ich bräuchte mal eine Einschätzung ob das was ich vorhabe machbar ist bzw. was ich aus Eurer Sicht beachten müsste.

Also: Gegeben sind zwei baugleiche Server mit Plesk in der Version 8.6. Server 1 ist produktiv und bedient die Leser der einzelnen Websites, während Server 2 Backups einsammelt und weitere kleinere Tätigkeiten versieht.

Ich möchte nun das sich Server2 in alle paar Stunden mit Server 1 synchronisiert (Plesk-Einstellungen, Websites, Mails ud Datenbanken), was mittels rsync über ssh kein Problem darstellen dürfte.

Ich würde demnach folgende Verzeichnisse synchronisieren:

/var/www/vhosts/
/var/qmail/

Habe ich damit alle wichtigen Daten berücksichtigt, oder habe ich weitere Verzeichnisse mit einbeziehen?

Durch das Einspielen der gesamten Datenbank von Server1 auf Server2 wird ja dort auch die DB 'psa' eingespielt, so dass alle Nutzer von Server1 inkl. aller Einstellungen und Mailkonten auf Server2 vorhanden sein sollten. Das Plesk-Passwort und der Plesk-Key liegen ja in separaten Dateien vor und dürften damit keinerlei Probleme bereiten, doch was ist mit den IP-Adressen?

Wie bekomme ich die nach einer Synchronisation angepasst?

Vielleicht hat sich ja schon einmal jemand mit der Problematik befasst, oder hat eine Idee ob die Vorgehensweise angebracht ist oder ob noch ein paar Fallstricke versteckt sind?!

Viele Grüße Stehlampe
 
Ich möchte nun das sich Server2 in alle paar Stunden mit Server 1 synchronisiert (Plesk-Einstellungen, Websites, Mails und Datenbanken), was mittels rsync über ssh kein Problem darstellen dürfte.
Ob die Pfade stimmen, kann ich nicht beurteilen, da ich Plesk nicht einsetze. Prinzipielle kann man Datenbanken (mysql, etc.) mittels rsync kopieren, allerdings dürfen sie dabei nicht laufen, da sich die Daten auf dem Dateisystem noch in einem inkonsistenten Zustand befinden können. Daher sollte man zum Kopieren der Datenbanken besser Werkzeuge nehmen, die dafür gedacht sind (z.B. mysqldump).

Die nächste Frage, die Du Dir stellen solltest, ist was Du im Schadensfall machen willst. Ein einfaches "failover", wie Du es wohl machen möchtest ist nicht möglich, da ein einfaches Umsetzen der DNS-Records viel zu lange dauert (auch wenn Du die TTL kurz eingestellt hast, gibt es Caches die sich nicht an die TTL-Zeiten halten). Ein Rücksichern auf den Quell-Server (z.B. nach Austausch der Hardware und Neuinstallation) sollte schon eher möglich sein, allerdings können da auch ein paar Sachen schief gehen....
 
Hallo und Danke für deine Antwort.
Über die Vorgehensweise der Sache bin ich mir weitestgehend im klaren, ich praktiziere das jetzt schon seit längerem mit ein zwei wichtigen Projekten auf der Maschine.

Server1 erstellt einen mySQL-Dump, Server2 holt sich alle geänderten Daten inkl. Dump und spielt diesen dann lokal bei sich ein...
Das klappt seit geraumer Zeit völlig reibungslos und bislang fehlerfrei.

Mein Gedanke war jetzt das ganze im "großen" Stil zu machen, also alle Einstellungen, alle Webseiten, alle Datenbanken und natürlich die eMails. Von daher die Frage nach den Verzeichnissen die Relevant sind bzw. ob ich eines vergessen habe.

Da es sich um zwei Server bei Strato handelt, würde ich für den Schadensfall ClusterIP verwenden wollen. Aber das ist eine weitere Sache mit der ich mich dann zu einem späteren Zeitpunkt beschäftigen will...


Viele Grüße aus Köln,

S#
 
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