Strato: Upgrade Ubuntu 12.04.5 LTS + Plesk 12.5.30

Magnus2019

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Hallo,

ich habe einen vServer bei Strato, der leider auf sehr alter Software läuft (Ubuntu 12.04.5 LTS + Plesk 12.5.30).

Wie muss ich vorgehen, um diesen Server auf die aktuelle LTS + Plesk Version zu bekommen? Geht das noch mit einem apt-get dist-upgrade?

Die auf dem Server vorhandenen Daten, vor allem die Maildaten, müssen erhalten bleiben.

Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe.
 

marce

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EOL 2017? Das fällt Dir aber früh ein...

Per se supported / bietet *buntu Updates immer zur nächsten Major-Version - sprich in Deinem Fall wäre der Schritt erst mal über die 14.04 - die wird ja sogar noch diesen Monat unterstützt.
... danach ginge es dann weiter zur 16.04, ... u.s.w.

Sinnvoller wäre allerdings, daß Ding komplett neu aufzusetzen und dann die Daten zu migrieren.

(und ob's überhaupt geht dürfte auch sehr davon abhängen, welche Art der Virtualisierung Du denn bei Strato gebucht hast / in Verwendung ist)
 

Magnus2019

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Naja, Strato hat mir netter Weise schon mal geschrieben, dass sie bei diesen Servern nur den Hardwaresupport machen :-/ Eine Anleitung dafür habe ich bei denen leider auch nicht gefunden.

Also müsste ich nun mit dem apt-get ein zweistufiges Upgrade fahren. Das sollte dann ja problemlos durchlaufen.
 

marce

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Das Update sicherlich - die Frage ist nur, ob Deine Services dann noch sauber laufen.

... zumindest Apache scheint sich bei 12.04 -> 14.04 schon mal von 2.2 auf 2.4 geändert zu haben - sprich Du darfst alle Konfigs anpassen, sonst fährt der Apache nicht hoch.
... und wie es bei den anderen Diensten aussieht (gerade das von Dir angesprochene Mail) - Datenstruktur-Änderungen, Konfig-Änderungen, ... - ich wäre mir da nicht sicher, daß das einfach so tut.
... zudem Du das Spiel ja gleich 2x machen darfst.

-> Neue VM besorgen, sauber neu installieren, testen und dann Daten migrieren. Sehe ich weniger Risiko darin.
 

danton

Debian User
Das Problem ist hier meiner Meinung nach weniger das Update von der Ubuntu-Seite, sondern eher von der Plesk-Seite. Oberflächen wie Plesk greifen mehr oder weniger stark (meist mehr) in die Konfiguration ein und da sehe ich eher das Problem. Das bedeutet, erst Plesk auf eine Version bringen, die sowohl die eingesetzte als auch die neue Version unterstützt, dann Ubuntu auf die nächste LTS, dann evtl. wieder Plesk usw.
Am einfachsten dürfte es sein, einen neuen Server mit aktuellem Ubuntu zu mieten und dann alles dahin zu migrieren. Hat den Vorteil, dass man einlauffähiges System hat (auch wenn es in diesem Fall zahlreiche Sicherheitslücken hat, die früher oder später ausgenutzt werden).
 
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