Squirrelmail und Confixx Emailabsender



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Tachchen!

Ich habe Squirrelmail mit der Confixx-Version von S4Y installiert. Klappt auch alles. Das Problem ist, dass wenn sich ein User einloggt und eine Mail absendet, der Empfänger im Emailprogramm nicht den "richtigen" Namen des Absenders sieht, sondern lediglich sowas wie "web1p4@servername_xyz.de".
Wie kann ich das beeinflussen? Gibt's da irgendeine Möglichkeit so dass z.B. automatisch [email protected] des jeweiligen Users verwendet wird?
 
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Die Sache mit dem Namen habe ich auch schon entdeckt. Ich will nicht, dass der User in den Options irgendeine E-Mail-Adresse eintragen kann, somit habe ich die Einstellung hierfür deaktiviert.
Beim E-Mail-Empfänger kommt nun der Name der Person an, dahinter steckt aber z.B. die E-Mail-Adresse web1p3@meinservername_vserver12345.de. Nicht schön.

Das würde ich gerne irgendwie mit der confixx-Datenbank abgleichen oder mit der Datei "/etc/exim4/confixx/virtusertable", so dass im Endeffekt beim Mailempfänger auch die "richtige" Emailadresse ankommt wie zB s.meyer@mit_mit_seiner_domain.de.

Hat jemand daran schon mal gebastelt und kann mir einen Lösungsansatz geben?
 
Da ich heut mal wieder vor dem gleichen Problem stand (hatte ein Update von Squirrelmail gemacht) und ich die Sache schon mal gelöst hatte und da ich mir mal wieder einen Wolf im www gesucht habe, hier mal die Lösung für alles Verzweifelten:

1. Ausgangsbasis ist ein Debian-System mit Confixx, in diesem Fall bei Server4You (was schon schlimm ist)
2. Unter Debian ist bei mir aktuell Squirrelmail 1.4.9a als stable markiert. Das habe ich auch installiert.
3. Wenn ein User eingeloggt ist und eine Mail sendet, soll der Empfänger nicht "web17p3@vserverxyz_IP.tld" als Absender erhalten, sondern automatisch die richtige E-Mail-Adresse.

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Zuerst muss halt Squirrelmail 1.4.9a mit den locales installiert werden (apt-get install squirrelmail squirrelmail-locales).

Als Plugin brauchen wir "virtusertable" - Hier in der Version 0.3.

Alles richtig wie gehabt mit der Konfigurationsdatei einrichten (etc/squirrelmail/conf.pl oder /usr/share/squirrelmail/config/conf.pl) -> siehe Anleitung/Manual. Hier natürlich bei den Plugins auch "virtusertable" aktivieren!

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So, nun was ganz Wichtiges!!!!
Wer sich dann versucht über Squirrelmail einzuloggen, wird bemerken, dass er gleich nach dem Login rausgeschmissen wird und die Fehlermeldung "you must be logged in to access this page" bekommt, sofern die sache noch auf englisch läuft.

Die Datei "usr/share/squirrelmail/src/redirect.php" scheint bei der Version 1.4.9a bei Debian buggy zu sein (Session-Problem). Ich habe diese durch die Ubuntu-Version 1.4.10a ersetzt - nun klappt der Login. Die Datei habe ich beigefügt.

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Nun wollen wir ja, dass man sich unter Verwendung von Confixx und Squirrelmail mit seiner E-Mail-Adresse normal einloggen kann.

Hierzu muss man sich drum kümmern, dass die Datei "/etc/exim4/confixx/virtusertable" am Besten gespiegelt wird. Ich habe Confixx dazu angeregt, bei jeder neuen Account-Anlegerei, die Datei "/etc/exim4/confixx/virtusertable_squirrelmail" anzulegen. Also eine exakte Kopie. Sicher ist sicher, ich traue Confixx nicht;-)
Sicherlich kann man auch erstmal die normale "virtusertable" nutzen (die u.a. Dateien müssen aber dann angepasst werden!!!).

Über Squirrelmail greife ich nun auf diese Datei zu. Hierbei interessieren sich folgende Dateien für die "virtusertable_squirrelmail":

"usr/share/squirrelmail/plugins/virtusertable/setup.php"
"usr/share/squirrelmail/src/compose.php"

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In "setup.php" habe ich lediglich "$filename" angepasst.

"compose.php" habe ich modifiziert, auch hier wird der filename angegeben, sucht in der Datei einfach mal nach "/* Anbindung fuer Confixx */", da stehen meine Änderungen.

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So, nach diesen Modifikationen klappt das dann auch!!! Viel Erfolg!

P.S.:
Angefügte Dateien musste in in *.txt benennen, nach Download bitte mit Dateiendung *.php benennen.
 

Attachments

Version 1.4.9 bzw. 1.4.10 sind jetzt nicht wirklich aktuell. In der Zwischenzeit wurden schon einige Sicherheitslücken entdeckt und geschlossen. Es sollte halt jeder selber prüfen, welche der Lücken auf das eigene System zutreffen und danach eine Version wählen, in der diese Lücken gestopft wurden.
 
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