Spammer wechseln zu missbrauchten Accounts

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Spammer wechseln zu missbrauchten Accounts, um die Abhängigkeit von Botnets zu reduzieren, so der Commtouch Report

Sunnyvale, Calif. – 12. Juli, 2011 – Spammer ziehen für die Versendung von Spam neuerdings missbrachte Accounts vor und geben allmählich den Vertrieb über Botnets auf, berichtet Commtouch® (Nasdaq: CTCH) heute in seinem vierteljährlichen Trendbericht über Bedrohungen im Internet, der Bedrohungen im Web, Phishing, Malware und Spam abdeckt. Dieser taktische Umschwung trat ein, nachdem die Schließung mehrerer bekannter Botnets zu einer dramatischen Reduzierung im Umfang von Spam geführt hatte.

"Spammer versuchen, IP-basierte Techniken zur Blockierung von Spam sowie auch die Vollzugsbehörden auzustricksen, die Botnets wirkungsvoll bekämpft haben," sagte Amir Lev, Technischer Direktor bei Commtouch. "Sie setzen nun eine Kombination aus Malware und Phishing ein, um gültige Accounts zu stehlen und diese Accounts sodann zur Versendung von Spampaketen geringen Umfangs zu benutzen."

Im Bereich der Websicherheit wurde Facebook weiterhin für Angriffe missbraucht, da immer mehr Verbraucher dieses Social Network in zunehmendem Maße verwenden. Facebook-Malware hat Nutzer mit dem Versprechen von Anwendungen gelockt, die ihnen angeblich offenlegen, wer auf ihr Profil zugreift, oder mit Videos vom toten Osama Bin Laden. Zu weiteren im Laufe des Quartals eingesetzten Vertriebstaktiken für Malware zählen:

  • Falsche Email-Nachrichten der US-amerikansichen Steuerbehörde über "zurückgewiesene Zahlung"
  • Falsche Benachrichtigungen bezüglich iPhone 5
  • SEO-Poisoning
  • Bösartige Skripte in PDF-Dateien

Weitere Highlights aus dem Trendbericht Juli 2011:


Der Umfang an Spam betrug im Q2 durchschnittlich 113 Milliarden Spam/Phishing-Nachrichten und lag damit auf dem niedristen Niveau in drei Jahren.
Im Q2 wurden täglich etwa 377.000 Zombies aktiviert, ein massiver Anstieg von 258.000 im Q1.
Das häufigste Spam-Thema im Q2 war Apothekenanzeigen, wobei sie nur noch 24 % des Spamaufkommens bildeten, im Vergleich zu 28 % im Q1.
Indien hält mit 17 % aller Zombies weltweit an seinem Titel als Land mit den meisten Zombies fest.
Die höchste Wahrscheinlichkeit für Malware-Inhalte bestand bei pornografischen Websites und Sites mit explizit sexuellem Bezug.

Der vierteljährliche Commtouch Trendbericht stellt die Ergebnisse der Analyse von Milliarden täglicher Internet-Transaktionen innerhalb des cloud-basierten GlobalView™ Netzwerks vor.

Die Commtouch-Technologien Recurrent Pattern Detection™ und GlobalView, sowie das mehrschichtige Command Antivirus® identifizieren und blockieren Bedrohungen der Internetsicherheit. Weitere Einzelheiten, einschließlich Beispiele und Statistiken, sowie eine kurze zusammenfassende Präsentation des Berichtes, sind verfügbar unter: http://www.commtouch.com/threat-report-July-2011.

HINWEIS: Der gemeldete globale Umfang an Spam basiert auf webbasiertem E-Mail-Datenverkehr, gemessen in ungefilterten Datenströmen, und schließt unternehmensinternen Datenverkehr nicht ein. Auf Grund mehrerer möglicher Filterschichten unterscheidet sich daher das Ausmaß globalen Spams von den Mengen, die letztlich in den Eingangsordnern der Benutzer landen.

Über Commtouch
Commtouch® (NASDAQ: CTCH) schützt weltweit führende Sicherheitsunternehmen und Dienstleister mit cloud-basierten Dienstleistungen zur Internetsicherheit. Commtouch ist Pionier im Bereich der Cloud-Sicherheit. Die von seinem GlobalView™-Netzwerk in Echtzeit erlangten Informationen ermöglichen Lösungen im Bereich Websicherheit, Sicherheit im Messaging und Virusbekämpfung, und schützen so Tausende von Unternehmen und Hunderte von Millionen Benutzer weltweit.

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http://blog.commtouch.com. Weitere Informationen über Angebote zur Verbesserung der Sicherheit mit Commtouch-Technologie finden Sie unter: http://www.commtouch.com oder schreiben Sie an info@commtouch.com.
 

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