Spamdyke

dude76

New Member
Hallo,

ich hab mal ne Frage zu Spamdyke bisher konnte ich dazu
nirgends etwas finden:

1.) Was passiert mit den Mails die von Spamdyke als SPAM
erkannt werden bzw. wo landen diese?

2.) Kann man Spamdyke erkannte SPAMs durchleiten z.B.
in einen speziellen Ordner?

Gruß
Siggi
 
1.) Was passiert mit den Mails die von Spamdyke als SPAM erkannt werden bzw. wo landen diese?
Spamdyke weist solche eMails zurück, die landen nirgendwo, weil sie gar nicht erst angenommen werden.

2.) Kann man Spamdyke erkannte SPAMs durchleiten z.B.in einen speziellen Ordner?
Nein, kann man so weit ich weiß nicht, abgewiesen ist abgewiesen. Die sind dann weg ...

Grüße,
Jan
 
Hallo Siggi,

das besondere an Spamdyke ist, dass die als Spam erkannten E-Mails während ihrer Übertragung zurückgewiesen werden. Die Übertragung wird mit einem speziellen Fehler abgebrochen.

Das hat mehrere Vorteile:
- Keine E-Mail geht verloren, denn der Absender erhält über seinen Server eine Fehlermeldung.
- Der Empfänger muss nicht irgendwelche Spam Ordner durchsuchen, ob nicht doch eine wichtige E-Mail mit dabei ist.

Somit gibt es keine Möglichkeit abgelehnte E-Mails irgendwo zu speichern.

Grüße,

Ulrich
 
das habe ich mir fast so gedacht!

Die Problematik besteht jedoch darin das fälschlicherweise
geblockte E-Mails verloren gehen können.

Oder sehe ich das falsch?
 
Ja, das siehst Du falsch.

Der Absender bekommt eine Nachricht. Also gehen die E-Mails nicht verloren.

Nach meiner Erfahrung gibt es falsch abgelehnte E-Mail eigentlich nicht, es sei denn, der Absender hat seine SMTP Konfiguration von seinem Outlook etc. falsch eingerichtet und versendet seine E-Mails über Smarthosts, die keine E-Mail für seine Absenderdomäne versenden darf.

Schau Dir mal unter http://www.spamdyke.org die Dokumentation an, hier wird genau beschrieben, welche Methoden genutzt werden, um Spam zu identifizieren.

Spamdyke nimmt keine Inhaltliche Analyse vor, lediglich die technische Seite wird untersucht und genutzt.

Grüße,
Ulrich
 
ok...das genaue Prozedere konnte ich bei Spamdyke leider
nicht genau nachvollziehen.

vielleicht noch kurz:
wie bzw. wo läuft denn die benachrichtigung für fehlerhafte
denn dann genau ab?

ansonsten müßten ja wieder ziemlich viele benachrichtigungen
von spamdyke bzw. dem mailserver erzeugt werden, was den
server wieder zusätzlich belastet!
 
Die Benachrichtigung erfolgt während des Empfangs der E-Mail. Bevor die Kommunikation geschlossen wird, wird mit einer Fehlermeldung geantwortet, in der die genaue Begründung drin steht. Z. B.

554 Refused. Your reverse DNS entry contains your IP address and a banned keyword.

Der Absender erhält also eine Benachrichtung seines SMTP Servers, dass die E-Mail nicht übertragen werden konnte, mit der Fehlermeldung ...... .

Es werden also keine wirklichen Bounces versendet. Somit wird keine 'zusätzliche' Arbeit erzeugt.

Grüße,
Ulrich
 
Um ein kleines Missverständnis aus dem Weg zu räumen:

Spamdyke erkennt keine E-Mails als Spam. Es versucht es nicht einmal.

Spamdyke überprüft lediglich die SMTP-Verbindung anhand bestimmter Merkmale (Blacklist, Whitelist, Prüfung gegen eine oder mehrere DNSBL und ggf. Greylisting) und lässt dann entweder die Einlieferung einer E-Mail zu oder beendet die Verbindung.
 
ok...das genaue Prozedere konnte ich bei Spamdyke leider
nicht genau nachvollziehen.
Das Greylisting-Prinzip wird in folgenden Artikel erklärt:
http://www.huschi.net/11_279_de-greylisting-vor-und-nachteile.html

Ein DNS-RBL blockt Emails die von "bekannten Einwahl-IP's und Spam-Hosts" stammen. Und zwar endgültig.

wie bzw. wo läuft denn die benachrichtigung für fehlerhafte
denn dann genau ab?
Dafür ist der einliefernde MTA (==Mail-Server) zuständig. (Oben steht was von Outlook, das ist aber Quatsch.)
Ein Spammer arbeitet mit einem entsprechendem Programm welches es kein zweites Mal versucht.
Ein echter MTA hingegen versucht dies 3-5 Tage (je nach Konfig) bis die Email angenommen wird. Falls nicht, erstellt der einliefernde MTA eine Bounce-Mail an den Absender.

huschi.
 
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