Server-Update (openSUSE 10.0 & Plesk 8.6)

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Moin zusammen,

ich möchte seit langem meine Server von

openSUSE 10.0 - 64bit & Plesk 8.6

auf

openSUSE 10.3 - 64bit & Plesk 8.6



Mein Problem:

1.) Ich trau mich nicht :o weil einfach zuviele Domains auf den Servern liegen und ich keinen Server-Ausfall riskieren möchte.
Habe zwar ein Backup, aber nen Ausfall auch für nen paar Stunden kann ich net gebrauchen.

2.) Mit was muß ich updaten ?
Mit Plesk (holt sich die SUSE-System-Software ja auch alleine) oder via SHELL bzw. YAST oder YAST2 ....

Bitte nur Antworten von Usern, die wissen, was sie schreiben - danke !
 
Ein Betriebssystem-Upgrade ganz ohne Downtime machen zu wollen, ist illusorisch. Gewisse Änderungen zwischen den Versionen, bei denen Du manuell eingreifen musst, gibt es immer.
Wenn es ohne Downtime gehen muss, besorgt Dir für eine gewisse Zeit einen zweiten Server, auf den Du die Domains während des Upgrades umziehst -- wie man das hinbekommt, ohne dass es jemand merkt, wurde hier schon öfters besprochen. Wenn die neue Version zufriedenstellend läuft, transferierst Du die Domains wieder zurück.
 
Wenn es ohne Downtime gehen muss, besorgt Dir für eine gewisse Zeit einen zweiten Server, auf den Du die Domains während des Upgrades umziehst -- wie man das hinbekommt, ohne dass es jemand merkt, wurde hier schon öfters besprochen. Wenn die neue Version zufriedenstellend läuft, transferierst Du die Domains wieder zurück.


Das habe ich mir fast schon gedacht :(

Also muß ich doch alles auslagern ...

Thx für die Antwort.

Thema kann als gelöst angesehen werden.
.
 
Sobald du die Daten auf einem Ersatzserver hast, würde ich auch nichr upgraden sondern plätten.
So gehst du potentiellen Fehlern, die daraus entstehen eher aus dem Weg.
 
Kleiner Tipp zu Plesk, ja nicht die Plesk Backup Funktion über die Shell nutzen die funktioniert nicht - bzw. der restore funktioniert nicht.

Grüße
 
Moin,

würde auch n komplett neues System aufspielen mit Plesk und dann mittels Migration Manager alles rüberschaufeln.
Dann die DNS Einträge auf die neue IP ändern sofern notwendig und du hast keinerlei Ausfallzeit

Grüße
Chris
 
Dann die DNS Einträge auf die neue IP ändern sofern notwendig und du hast keinerlei Ausfallzeit
Als Warnung: Ganz so einfach geht es leider nicht, da es eine ganze Weile (oft 48 Stunden) dauert, bis die DNS-Änderungen überall propagiert sind. In der Zeit kommen Mails dann auf beiden Servern (oder keinem) an und manche Leute bekommen Webseiten, die zwar auf Server A aktualisiert wurden aber nicht auf Server B, vom Server B geliefert... Man sollte sich vorher genau überlegen, wie man es macht ;)
 
Konkrete Erfahrungen Beispiele ?


Na sicherlich, sonst würde ich das ja nicht behaupten. Habe meinen Server am Samstag neuinstalliert, desweiteren habe ich das OS gewechselt von SuSE 9.3 auf Debian Etch 4.0. Beim pleskrestore kam dann diese schöne Fehlermeldung:

WARNING: Backup file has wrong signature for this server

Selbst Google und die SuFu brachten mich nicht weiter, sodass ich dann alles einzeln wiederherstellen durfte. Im Nachhinein berichteten mir diverse Leute ähnliches. Gut man kann nun natürlich sagen von SuSE nach Debian das muss nicht unbedingt klappen, aber hier geht es ja nun auch um einen Versionssprung, wer kann also versichern das dies tadellos funktioniert? Ich selbst backupe nur noch auf Filesystembasis und nicht mehr mit Plesk.

Und ja, natürlich war der Plesk Versionsstand der gleiche.

Und ich habe mich strikt ans Plesk Backup & Restore "HowTo" gehalten bzw. die man Pages gelesen.

Parallels Plesk Control Panel 8.6 for Linux/Unix Backup and Restore Utilities Administrator's Guide

Grüße
 
Als Warnung: Ganz so einfach geht es leider nicht, da es eine ganze Weile (oft 48 Stunden) dauert, bis die DNS-Änderungen überall propagiert sind. In der Zeit kommen Mails dann auf beiden Servern (oder keinem) an und manche Leute bekommen Webseiten, die zwar auf Server A aktualisiert wurden aber nicht auf Server B, vom Server B geliefert... Man sollte sich vorher genau überlegen, wie man es macht ;)

Wenn du die Nameserver schon vorher so einträgst das es passt dann hast du die ganzen Problemchen definitv nicht ;)
Is klar das es bis zu 48 Stunden dauert und das is auch ganz normal! Aber wenn man da im Vorfeld rchtig vorgeht sehe ich da keine Probleme
 
Bei 1&1 ist die Partitionierung immer extrem kritisch.
Kann es sein das dein / voll gelaufen ist.
War bei mir schon ein paar mal der Fall.
 
Nein definitiv nicht :) Denn ich musste tatsächlich die /var/ mit der /home/ Partition tauschen, da Plesk Standardmäßig die Kunden ja nach /var/www/vhosts packt und 1 und 1 diese Partition nur 4,7 GB groß macht fiel das direkt ins Auge. Die /home/ Partition hingegen war 63 GB groß. Und selbst die anderen Partionen hatten mehr als genug Platz. Daher fällt der Fall leider weg. Aufgrund der Platz Thematik hatte ich die Partionen immer im Blick.


Grüße
 
Zum Backup über die Konsole: Das funktioniert in der Regel problemlos. Vorausgesetzt der neue Server bzw. neu installierte System hat dee gleichen Funktionen wie das vorherige. Wenn eine oder mehrere Komponenten nicht installiert sind, dann bringt das natürlich Probleme mit sich, wenn Plesk die Daten dafür einspielen und konfigurieren will und das nicht kann.
Die Signatur ist eigentlich vollkommen unproblematisch. Er gibt zwar die Warnung auf der Konsole aus, aber spielt die Daten trotzdem ein. Habe es letzte Woche noch gemacht.
Kann man sich aber auch einfach ersparen, indem man die Signatur ganz einfach sichert und auf dem neuen Server einspielt. Siehe: /opt/psa/admin/htdocs/bu_pubkey.txt
Somit dürften zuvor mit PLESK erstellte Backups keine Probleme mehr verursachen.
 
Bei mir hat er leider nichts wiederhergestellt und exakt die gleichen Funktionen hatte ich ebenfalls.

Kann man sich aber auch einfach ersparen, indem man die Signatur ganz einfach sichert und auf dem neuen Server einspielt. Siehe: /opt/psa/admin/htdocs/bu_pubkey.txt
Somit dürften zuvor mit PLESK erstellte Backups keine Probleme mehr verursachen.

Danke für den Tipp, leider fand ich über den pubkey keinerlei Informationen daher war er mir völlig fremd.

Ich werde das ganze heute Abend mal lokal in einer Vmware testen.

Danke und viele Grüße
 
Was sagt denn die Logdatei?
Noch ein Hinweis: Es ist oftmals Hilfreich, wenn man die Option verbose nutzt, sowie den Restore Vorgang in einem screen startet. So kann man recht einfach auf den Prozess zurückwechseln, falls die Internetverbindung getrennt wurde etc.
 
@ Germeshausen.de, es ging um ein vergangenes Problem welches hochkam als ich die Pleskbackupfunktion kritisierte :)
 
Naja Plesk hat schon seine Schwächen, keine Frage.
Ich halte es auch für übertrieben diese Vielzahl von Distrubutionen zu ünterstützen. Höchstwahrscheinlich würden sich dadurch auch noch Fehler begrenzen lassen.
Ich muss auch sagen, das ein Plesk update immer kritisch ist.
Noch nie habe ich den Update Button ohne Gedanken an das was schief gehen könnte gedrückt.
 
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