Root-Server managen lassen

vServer / Root-Server von einem externen Dienstleister managen lassen?

  • Nein, ich kenne mich selbst sicher mit Servern aus und brauche keine Hilfe.

    Votes: 18 64.3%
  • Nein, in einem solchen Fall würde ich einen Managed-Server mieten.

    Votes: 4 14.3%
  • Ja, für regelmäßige Wartung und Sicherheitsupdates

    Votes: 2 7.1%
  • Ja, bei einmaligen Problemen, die ich nicht selber lösen kann.

    Votes: 7 25.0%
  • Nein, ich frage bei Bekannten oder in Foren nach Hilfe und versuche das Problem selbst zu lösen.

    Votes: 7 25.0%
  • Nein, dafür habe ich kein Geld

    Votes: 4 14.3%

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    28
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PapaBaer

Registered User
Hallo,

es treffen hier immer wieder Fragen von Leuten ein, die sich aus den verschiedensten Gründen einen Root-Server gemietet haben und dann im Betrieb merken, dass sie auf Probleme stoßen. Ich würde gern einmal in die Runde fragen, in wie weit der Bedarf besteht, sich in einer solchen Situation auch professionell unter die Arme greifen zu lassen und dafür auch Geld auszugeben.

Das Angebot eines Managed-Servers wird aus Kostengründen oft nicht wahrgenommen. Welche Chancen hätte denn das Angebot eines monatlichen oder auch einmaligen Wartungsvertrages für einen Root-Server oder vServer mit einem externen Dienstleister? Und wenn, zu welchen Konditionen?
 

dev

Registered User
Was ist der Unterschied zwischen einem gemanagten Root und einem monatlichen Wartungsvertrag bis auf die Tatsache, dass man mit 2 Dienstleistern statt einem hantiert?
 

PapaBaer

Registered User
Was ist der Unterschied zwischen einem gemanagten Root und einem monatlichen Wartungsvertrag
Der Wichtigste: den Wartungsvertrag kann ich noch abschließen, wenn der Server schon da ist und ich merke, dass es doch ne Nummer zu groß ist, aber die Mindestvertragslaufzeit bereits angefangen hat.

Dann: Managed-Server sind teuer und von den Leistungen oft sehr starr. Ein externer Dienstleister könnte seine Angebote feiner abstufen. In Kombination mit freier Providerwahl kann das die bessere Wahl sein. Aber, genau das möchte ich gern heraus finden ;)
 

d4f

Kaffee? Wo?
Flexibilitaet ;) Statt von-der-Stange-pauschale-Administration eine flexible und oft manuelle Verwaltung der Komponenten mit Ruecksprache und Eingehen auf den genauen Bedarf des Kunden.
 
W

Wachert

Guest
Wer sowas wirklich professionell anbieten kann und möchte, wird dies aber in 90% der Fälle zu Preisvorstellungen machen den Kunden die einen Server mieten ohne zu wissen was sie da machen nicht zahlen werden.
 

Ben.

Registered User
Kunden die ernstzunehmende Webseiten betreiben (also mehr als eine "Das bin ich" Webseite) sind durchaus gewollt auf externe Dienstleister zurück zu greifen.

Spätestens dann wenn sie ein Problem haben und mit den Ratschlägen aus dem Forum nicht mehr weiter kommen und damit überfordert sind. Dann wird gebeten "das mal eben zu fixen" und daraus wird dann oft eine erfolgreiche Kundenbeziehung.

Ich sehe das mit dem managed vs. externer Dienstleister ähnlich, extern ist der Kunde erheblich flexibler.

Was die Kosten betrifft ist das in der Regel eine Frage des Projekts und der Anforderungen. Für einfache Dinge ist ein externer Dienstleister durchaus erschwinglich. Man muss eben fragen.

Aber auch hier gilt: Billig ist nicht auch gleich günstig.
 

Huschi

Moderator
Staff member
Ich würde gern einmal in die Runde fragen, in wie weit der Bedarf besteht
Falsche Zielgruppe für diese Frage! ;)
Hier im SSF sammeln sich eher Leute die sich durchbeißen wollen. Alle Anderen geben auf, werden vergrault (leider!!!) oder wollen es einfach nicht.

Der finanzielle Aspekt ist sehr Unterschiedlich:
Gerade im Vserver- oder Gameserver-Bereich sind es eher "Taschengelder" (egal ob von Mutti oder von der eigenen Frau genehmigt) die als Budget zur Verfügung stehen.
Hier ist kein Geld mehr für einen externen Dienstleister drin. Da wird einfach immer wieder die Neuinstallation an geschmissen bis es mal (zufälligerweise) funktioniert.

Sobald der Server teuerer wird, werden für den Betreiber erst externe Admins interessant. Wobei im mittleren Preissegment auch häufig nach "über die Schulter schauen" (nicht wegen Misstrauen sondern zum eigenem Lernen) gefragt wird.

Und meiner Erfahrung nach sind es immer diejenigen, die am Anfang versuchen den Preis nach unten zu drücken, die am Ende die meiste Arbeit bereiten.

PS: Verschoben nach Umfragen.

huschi.
 

Joe User

Zentrum der Macht
Managed-Server würde ich persönlich nicht wählen, wohl aber dedizierter Server plus externer Dienstleister.
Bei einem Managed-Server muss ich davon ausgehen, das der "Admin" sich um so viele Systeme gleichzeitig kümmern muss, das er letztendlich nur noch nach Schema-F vorgeht und individuelle Wünsche aus Zeitgründen nicht umgesetzt werden können.
Bei einem externen Dienstleister muss "Admin" sich nur um eine handvoll Systeme kümmern, hat daher Zeit für die Umsetzung individueller Wünsche und ich bin ein zufriedener Kunde.
Im Zweifel tue ich das, was ich beim Managed-Server nicht kann: Ich wechsle einfach den Dienstleister.
 

Ben.

Registered User
Die "Managed"-Option kostet bei manchen Dienstleistern gerade mal einen Aufpreis von 29 Euro. Dass das nicht für mehr als regelmässige Updates reicht, sollte ohnehin klar sein.

Demnach ist meines Erachtens der Begriff "managed" viel zu weitläufig und ungenau.
 

d4f

Kaffee? Wo?
Bei externen Dienstleister und der Managed-Option des Hosters muss man sich gleichwohl die SLA genau ansehen. Wahrscheinlich gibt es 'Administratoren' die fuer 100 Euro im Monat nichts anderes machen als der Anbieter fuer 30, ausser eben das kassieren...

Allerdings hat man bei 'Managed'-Verwaltung des Anbieters idR einen Vorteil; sobald der Root down ist schaut sich ein Admin diesen an und kann defekte Komponenten schneller wechseln. Da aber meist die Festplatte stirbt und diese im RAID sind (sein sollten) ist dies nicht wirklich ein K.O.-Kriterium.

Und meiner Erfahrung nach sind es immer diejenigen, die am Anfang versuchen den Preis nach unten zu drücken, die am Ende die meiste Arbeit bereiten.
/sign that
Meist auch mit Wuenschen die bei weitem nicht von der SLA abgedeckt sind...

(egal ob von Mutti oder von der eigenen Frau genehmigt)
QOTD
 

Lowbrain

New Member
Hallo,

ich möchte mich auch gerne mal als noch nicht Rootserver Besitzer zu Worte melden. Meine persönliche Meinung zu diesem Thema ist, dass ich zu mindest ein Externen Administrator in Anspruch nehmen würde. Natürlich sollte der Preis auch der Arbeit an den jeweiligen Servern abgemessen sein und kein einheitlicher Preis egal was gemacht werden soll. Desweiteren finde ich das bei Externen Administratoren das Verhältnis viel persönlicher und Angenehmer ist wie bei großen Firmen oder ähnlichem.

Ich würde ganz klar einen Administrator zum managen meines Roots beauftragen.
Leider ist die suche hier ziemlich schwer.
Ich hoffe ich kriege jetzt keine reingewürgt für meine Aussage.
 

Huschi

Moderator
Staff member
Natürlich sollte der Preis auch der Arbeit an den jeweiligen Servern abgemessen sein und kein einheitlicher Preis egal was gemacht werden soll.
Diesen Teil finde ich sehr interessant. Wenn ich Dich richtig verstanden habe sollten kleinere/leichtere Aufgaben mit geringerem Preis abgerechnet werden, große oder schwere Aufgaben sind dann höher dotiert. Richtig?
Es ist schwierig eine passende Bemessungsgrundlage zwischen klein/leicht und groß/schwer festzulegen und zusätzlich für die nötige Transparenz beim Kunden zu sorgen. Insbesondere, da die ersten Angebote erstellt werden bevor man sich auf dem Server umgesehen hat.


Nebenthema:
Leider ist die suche hier ziemlich schwer.
Darf ich fragen warum? (Zu viele Anbieter? Zu schlechte Übersicht? etc.)
Wo fällt die Suche nach einen Admin denn leichter?

huschi.
 

Lowbrain

New Member
Hallo,

ich finde so schwer sollte das gar nicht sein. Denn wenn der Kunde sein vorhaben oder seine Wünsche genau schildert und der zukünftige Administrator sich den Server einmal anschauen kann (nennen wir das mal Test Tag) dann finde ich schon das man die Preise viel Individueller gestallten kann.

ich z.B. bin seit längerem auf der Suche nach einem Administrator für ein Rootserver System welches ich mir seit längerem anschaffen möchte. Leider sind die meisten für mich nicht zahlbar oder der Support oder das Gespräch hat mir nicht zugesagt. Ich bin jemand der sehr sehr viel Wert auf sehr freundlichen Kundensupport Wert legt und das wird nicht immer geboten.

Gruß
Lowbrain
 

Huschi

Moderator
Staff member
Da könnte ich jetzt einen langen Vortrag halten... ;)
Es fängt schon damit an, dass der unversierte Kunde seine Server-Wünsche gar nicht so genau schildern und abschätzen kann.
Zusätzlich gehst Du davon aus, dass eine dauerhafte Bindung zustande kommt. In dem Fall: ja, hier kann man dem Kunden entgegen kommen. Dazu werden SLAs formuliert, ein Pauschalpreis, Stundensätze oder Staffelungen ausgehandelt, etc.
Aber schon haben wir einen Teufelskreis: Kann der unversierte Kunde wirklich abschätzen ob er innerhalb der SLAs bleibt oder nicht?

Ein anderes Szenario, welches ja auch oben in der Umfrage genannt ist, sind die "einmaligen Probleme" (oder "hin und wieder Probleme").
Bei einen Einsatz von 5-15 Minuten kommt nochmal rund 10 Minuten für den "Papierkram" drauf.

Auch das muss ein Administrator bei seiner Preis-Politik bedenken. Denn dies sind fast immer die häufigeren Fälle.
Daher läuft es häufig auf eine Mischkalkulation raus mit einen festen Stundensatz für alle.

huschi.
 

d4f

Kaffee? Wo?
Es fängt schon damit an, dass der unversierte Kunde seine Server-Wünsche gar nicht so genau schildern und abschätzen kann.
Das kann man durch ein Lastenheft/Pflichtenheft regeln sowie indem man ein "Frage-Antwort Spiel" der erfahrungsgemaess meist auftretenden Faelle aufstellt. Dann passiert ein "Nenene, nur Email-Server" [...] "Ja aber eine Webseite ist doch klar" nicht ;)

Indem man dann seine Preise modular aufbaut kann der Kunde flexibel Dienstleistungen zu- respektiv abbuchen sowie hat einen Ueberblick ueber alles was in seinem Vertrag enthalten ist und was nicht.
Das ganze kombiniert mit einem Postpay-Verfahren (Rechnung, Kreditkarte, ...) mit pauschalem (hoeheren) Stundenlohn fuer alle nicht abgedeckten Module respektiv nicht-angebotene Dienstleistungen sollte die Berechnung relativ unkompliziert stehen lassen.
 
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