Repository vs pip & Co

ServerSide

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Mal eine kleine Umfrage: Wie handhabt Ihr denn den Ungang mit Paketen die sowohl im Distributions-Repository als auch im jeweiligen "Sprach-Repository" wie z.b. PyPI (Python) liegen. Wovon installiert Ihr?

Ich bastel gerade mit gunicorn rum und dadurch kam auch die Frage auf.
 

DeaD_EyE

Blog Benutzer
Ich versuche mich meistens dazu zu zwingen mit einem venv zu arbeiten (klappt nicht immer). Natürlich braucht man dann die ganzen Build-Dependencies. Da ich aber eh qausi auf in sich geschlossenen Systemen programmiere, ist das egal. Der Iraner, mit dem ich zusammen am Radar entwickle, arbeitet auch ausschließlich mit venv. Der Vorteil ist, dass man die Version einfach festlegt und nicht befürchten muss, dass das Programm nicht mehr läuft, weil sich irgendeine darunterliegende API geändert hat. Anders sieht es bei Sicherheitskritischen Anwendungen aus.

Richtig kompliziert wird es erst, wenn man seine Applikation an den Kunden bringen will. Wir machen das ganz einfach. Wir verkaufen einfach Komplettsysteme (Racks) mit der Software. Hat auch den Vorteil, dass wir die Anwendungen auf der Hardware testen können. Ist halt ein komplett anderes Feld. Unsere Kunden sind Hauptrsächlich Universitäten im Ausland.
 

GwenDragon

Registered User
Ich kenne das auch.

1) Man installiert/kompiluiert sich in einer virtuellen Umgebung ein zweites Python, dort arbeitet man und und auch fährt Updates der Module per pip & Co.
So bleibt das Kern-System unangetastet und stabil.

2) Wen man lustig und abernteuersüchtig ist, kann man gern auch per pip das Kern-Python ändnern und erweitern, man weiß ja was man tut und wenns nicht mehr klappt, weiß man auch wie man das richtet. Wenn nicht, dann arbeitet man nach Situation 1) oder beschafft sich viel Beruhigungsmittel.
 
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