Rat - Backup - Art und Programm - Linux

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bilker

New Member
Hallo,

ich bräuchte mal einen Rat in Sachen Backup. Vor einigen Tagen hatte ich bereits ein Problem wo ich mir ein gutes altes Backup gewünscht hätte.
Da ich mich in dieser Sache nicht so gut auskenne und ich mich nicht nur auf Google verlassen möchte, wende ich mich mal an euch.

Ich möchte gerne normale Backups / Snapshots erstellen, meine Frage wäre mit welchen Programm geht dies am besten?
Es sollte opensource oder kostenfrei sei, da ich mich in der Ausbildung befinde möchte ich jetzt nicht zusätzliche Kosten verursachen.
Zuhause habe ich eine große Synology Disk auf der ich das Backup zudem abspeichern könnte. Mein System läuft auf Linux Debian 9 mit Plesk.

Es stellt sich die Frage wie mach ich ein vollwertiges Backup vorallem mit welchen Programm ?
Habt ihr da vielleicht den ein oder anderen Tipp, oder ein Programm welches sich bewährt hat ?

Ich bedanke mich in Voraus für eure Hilfe

Liebe Grüße
 

mr_brain

Registered User
In der Weboberfläche von Plesk kann man beim Backup einen FTP-Server als Ziel angeben. Auf der Synologie ein FTP-Server einrichten, entsprechende Ports forwarden und ggf. DynDNS nutzen.
 

greystone

Active Member
Es gibt da zahlreiche Lösungen. Zu den verschiedenen Softwareprogrammen und Erfahrungen damit sind so einige Threads im Debianforum:

https://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=167901https://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=28&t=177359https://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=28&t=177458https://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=27&t=168825
Oder einfach mal dort suchen:

https://debianforum.de/forum/search.php?keywords=backup&sr=topics
Ich selbst verwende rsnapshot, wenn ich nur minimalen Aufwand mit der Einrichtung haben möchte.

Wenn ich es bequem und sehr platzsparend haben möchte, dann verwende ich BackupPC. Das verwendet Deduplikation und Kompression. Die Effizizienz der Speicherplatznutzung ist extrem hoch(Teilweise wird die Datenmenge auf 25% der Gesamtkapazität verringert). Außerdem hat es ein Webinterface, dass zwar recht altbacken ist, aber seinen Zweck erfüllt. Damit kann man mit wenigen Klicks durch die Backups navigieren und Dateien, Verzeichnisse oder wenn's sein muß über ein Rescue sogar ganze Systeme wieder herstellen. Ich verwendet das im Netzwerk mit vielen Servern. Wenn Du das verwenden möchtest, nimm aber vorzugsweise die Version 4, da die wesentlich effizienter und performanter ist. Diese Version ist üblicherweise nicht in den Distributions-Repositories enthalten, weil's wohl bisher niemanden gibt, der entsprechende Pakete erstellt.

Da Du in Ausbildung bist, ist vielleicht ein Beschäftigen mit den verschiedenen Möglichkeiten für dich interessant. Deswegen werfe ich nochmal Bareos und zfs-snapshots bzw btrfs-snapshots einfach so in den Raum.

Nachtrag

Bei Datenbanken sollten nicht die Dateien gesichert werden, wenn die DBMS noch aktiv sind. Dafür eignen sich z. B. logische Dumps(mysqldump bzw. pg_dump) oder konsistente Rohdatenbackups(kürzere Wiedereinspielzeit als logische Dumps) wie z. B. Percona XtraBackup. (Alles kostenfrei).
 
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danton

Debian User
Ich nutze für die Backups meiner Server tartarus (https://wertarbyte.de/tartarus.shtml) - im Prinzip ein Script welches mit Standardtools wie tar und bz2 (zum Erstellen von Archiven) und gpg (fürs Verschlüsseln, wenn notwendig) verwendet wird. Der Vorteil ist, dass die Backup-Dateien sich prinzipiell auf jedem Linux-System öffnen lassen, ohne dass man irgendwas installieren muss.
Ansonsten solltest du dringend mal dein System updaten, Debian 9 ist seit Ende Juni End-of-Life, d.h. auch der LTS-Support ist ausgelaufen und Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen.
 
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danton

Debian User
Das hatte ich nicht gesehen, dann streiche ich meine Anmerkung bez. Debian 9 mal. Aber tartarus lasse ich als Hinweis für andere stehen, das ist zwar auch schon älter, läuft aber immer noch problemlos bei mir.
 
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