Pressebericht RedHat und Fedora

Huschi

Moderator
Der Linux-Distributor Red Hat hat eine „Hobby-Version“ von
Linux unter dem Namen Fedora ins Netz gestellt.

Red Hat ist zwar weiterhin unbestrittener Marktführer unter
den Linux-Distributoren, doch ein solcher Titel ist, wie
viele Branchenbeispiele zeigen, nicht von unendlicher Dauer.
Deshalb versucht Red Hat, mit Diversifikationen seinen Stand
zu festigen. Ein Ergebnis dieser Bemühungen ist Fedora, eine
neue Linux-Version, die in US-Medien etwas herablassend als
Hobby-Linux bezeichnet wird.
Im Gegensatz zur kommerziellen Variante, die künftig unter
dem Namen Red Hat Enterprise Linux (RHEL) vermarktet wird,
gibt es Fedora nur als Download aus dem Netz. Fedora richtet
sich an Programmentwickler und Linux-Enthusiasten. Dabei
„fusioniert“ das bisherige Red Hat Linux Projekt mit dem
neuen Fedora Projekt. Aus den Themen Support und
Zertifikation zieht sich Red Hat bei der Fedora-Version von
Linux weitgehend zurück. Auch gibt es, anders als bei RHEL,
keine Garantie, dass Red Hat eventuelle Fehler beseitigt
oder Sicherheitslücken patcht. Allerdings springt hier die
Open-Source-Gemeinde teilweise in die Bresche. So will
US-Berichten zufolge die Fedora Legacy Group versuchen,
Bugfixes für Fedora zu liefern.
 
Top