Nach Abuse-Meldung Verzeichnis komplett sperren oder nur Lesen erlauben?

sushlik

New Member
Hallo,

auf einem älteren Linux-Server liegt eine veraltete Seite eines Vereins und ich habe eine Abuse-Beschwerde bekommen.

Ich habe zunächst die Vereins-Domain auf eine Baustellen-Seite auf einem anderen Server umgeleitet und die Rechte für das Webverzeichnis des Vereins auf 000 gesetzt.

Allerdings kann der Vereins-Webmaster natürlich die Daten nicht mehr runterladen und inspizieren, was er zwecks Abgleich mit Backup-Daten und für die Bereinigung gerne in seiner lokalen Sandbox tun würde.

Könnte ich nicht die Rechte für sein Webverzeichnis statt auf 000 nicht auch auf 400 setzen, so dass er einerseits die Daten runterladen kann, und gleichzeitig der abusive Traffic weiterhin unterbunden bleibt?

Schönen Gruss von
Sascha
 

Joe User

Zentrum der Macht
Wenn die Domain per DNS auf einen anderen Server delegiert ist, dann kannst Du dem Verzeichnis ruhig wieder die korrekten Rechte 0750/0770 verpassen.
 

sushlik

New Member
Danke Dir für Deine schnelle Antwort!

Und wenn ich auf Nummer sicher gehen will und wirklich nur dem User die Möglichkeit zum Herunterladen und lesen geben will? Er kann die Rechte dann ja lokal wieder korrigieren bzw. resetten …
 

danton

Debian User
In der Apache-Konfiguration den jeweiligen Virtual Host deaktivieren oder das Webroot ändern - dann kommt man nur noch per FTP an die Daten ran.
 

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